Für Kinder und Jugendliche

Bald ist es wieder soweit…

..und ein festliches Ereignis in der Bethlehemgemeinde steht an: die Konfirmation.

In diesem Jahr werden unsere Konfirmanden und Konfirmandinnen am Sonntag, 18. Mai 2025, kon-firmiert.

Ereignisreiche 1 ½ Jahre liegen hinter den Jugendlichen, in denen sie zahlreiche Gottesdienste besucht und „ihre“ Gemeinde auch bei vielen Aktionen tatkräftig unterstützt haben. – Egal ob beim Backen und Basteln oder beim Krippenspiel oder beim „Kücheneinsatz“, die „Konfis“ sind immer gern gesehene Helfer und Helferinnen.

Im Konfirmandenunterricht wurden Glaubensfragen erörtert, und manches Mal hat sich der eine oder die andere wohl auch gefragt: „Was soll ich glauben?“ Und hat für sich hoffentlich auch entdeckt: „Ja, das glaube ich!“

Am Vorabend der Konfirmation, am Sonnabend, dem 17. Mai 2025, werden sich unsere „Konfis“  im Gottesdienst um 18.00 Uhr der Gemeinde vorstellen und zeigen, was sie gemeinsam erarbeitet haben.

Wir hoffen, dass der oder die andere Konfirmand(in) im Anschluss an die Konfirmandenzeit in der Jugendarbeit mitmacht und weitere Antworten auf die Fragen des Glaubens findet. 

Die Konfirmand/Innen sind:

Isabell Appelhans, Jayden Bartel, Fiene Bengs, Mathis Drees, Jan Elberg, Larissa Fischer, Yvonne Hermanns, Gabriel Letner, Elin Moß, Alexa Sophie Rohleder, Iljas und Jarno Roth, Jana Satorius, Isabella Schulz, Felix Schultz

 

Ich geh mit meiner Laterne….

Dies war eigentlich so geplant, jedoch machten uns Wind und Wetter leider einen Strich durch die Rechnung.

Stattdessen gab es eine gemütliche Runde und einen Spaziergang in der Kirche. Bei Kerzenschein und wunderschönen Laternen sangen wir dort unsere Lieder.

Zum Schluss kam das, für die Kinder schon „traditionelle“, Ausklingenlassen des Nachmittages mit Kakao und Keksen, bei dem mir übrigens von einem der Kinder die „3- Sekunden – Regel“ beigebracht wurde. „Alles, was unter 3 Sekunden auf dem Boden liegt, darf man aufheben und noch essen!“

Na, wer von euch hätte das gewusst? 😉

 

Backen und Basteln

Am 14.12.24 war es wieder soweit. 18 Kinder kamen mit viel Vorfreude in das Gemeindehaus, um zu backen, zu basteln und um gemeinsam zu spielen.

Es entstanden leckere Kekse, selbstdekorierte Kerzen, schön geschminkte Kindergesichter und Schneekugeln aus alten Gläsern. Zudem hatten die Kinder an einem Tisch die Möglichkeit, sich kreativ zu entfalten. Es wurden dort Sterne, Tannenbäume, Rentiere und noch vieles mehr gebastelt.

Es gefiel den Kindern so gut, dass schon direkt die Bitte nach dem nächsten Backen und Basteln geäußert wurde.

Und da es uns als Team auch so gut gefällt, kommen wir dem gern nach und gehen in die nächste Planung!

Ein Dank gebührt…

… meinen tollen Helfern, bestehend aus Teamern und Konfirmanden!

Ich möchte mich bei euch bedanken für eure unermüdliche Hilfe, eure tollen und kreativen Ideen, eure lustige Art und eure Zuverlässigkeit! Ohne euch würde so vieles gar nicht umsetzbar sein!

Es macht mir sehr viel Spaß, mit euch zu arbeiten und ich bin froh, euch im Team zu haben!

Liebe Grüße, Linda

 

Von Kindern für Kinder

Habt ihr richtig lustige Witze? In jedem neuen Sprachrohr werde ich welche davon veröffentlichen, also schreibt oder erzählt sie mir gern!

Die Bethlehemstiftung informiert (Februar 2025)

Liebe Gemeindeglieder,

als ich über den diesmal zu schreibenden Text nachdachte, fiel mir spontan ein alter Rocksong der Gruppe Fehlfarben aus dem Jahr 1982 ein. „Geschichte wird gemacht, es geht voran“ singen oder besser noch: schreien die Musiker stakkatoartig ins Mikrofon. Tatsächlich geht es kräftig voran in unserer Gemeinde, und darüber dürfen wir alle sehr froh und auch ein bisschen stolz sein. Noch vor gar nicht langer Zeit hatte es geheißen, das Dach des Gemeindehauses sei bei eventuellen Schneelasten einsturzgefährdet. Zwischenzeitlich drohte sogar der Abriss des in diesem Jahr 50 Jahre alt werdenden Gebäudes. Aber da hat man die Rechnung zunächst ohne unsere Gemeinde und ohne die Bethlehem-Stiftung gemacht.

Zunächst einmal konnte sich unsere Gemeinde über die Einstufung der Bethlehemkirche als „B-Kirche“ freuen. Das Kirchenamt hat damit festgeschrieben, dass auch in Zukunft Renovierungsarbeiten am Kirchengebäude und am Gemeindehaus finanziell bezuschusst werden können.

In den vergangenen Monaten ist nun sehr viel passiert: Zunächst musste der Elekto-Zählerschrank für die Kirche und das Gemeindehaus erneuert werden. Die inzwischen im Keller installierte zukunftsfeste Lösung lässt problemlos den Anschluss einer größeren Photovoltaikanlage oder auch einer künftigen Wärmepumpe zu.

Viele von ihnen werden in den vergangenen Wochen in Augenschein genommen haben, dass die Renovierung des Albert-Schweitzer-Gemeindehauses weit vorangeschritten ist. Die Zimmerei Nüsse & Ostermann hat ein neues Ständerwerk zur Stabilisierung des Daches eingebaut. Die Wände des Eingangsbereichs wurden mit Rigipsplatten verkleidet, und der Malerfachbetrieb Peters hat anschließend ganze Arbeit geleistet, sodass nun alles wie neu aussieht. Noch in diesem Frühjahr wird eine wärmetechnisch ausgerüstete neue Eingangstür das Gemeindehaus zieren. Anschließend wird unsere Pfarramtssekretärin Frau Ulrike Lübbers ihr neues Büro im Gebäude beziehen können.

 

Aber noch weitere Arbeiten stehen in Kürze an: Im März wird das Kirchendach mit einer großen Photovoltaikanlage versehen. Sie wird nach der in wenigen Wochen erfolgenden Entfernung der auf dem Deich stehenden Bäume durch die Stadt Meppen erst recht hervorragende Dienste leisten, sodass unsere Energiekosten wesentlich gesenkt werden können. In Kürze wird eine Dachrinnensanierung erfolgen, da das Abflusssystem verstopft ist. Vom Dach dringt zudem immer wieder Wasser in die Küche des Albert-Schweizer-Hauses ein, sodass auch hier eine Ausbesserung erfolgen wird. Sämtliche Arbeiten sollten eigentlich noch durch eine Wallbox für E-Autos komplettiert werden, deren Installation aber als gegenwärtig unwirtschaftlich eingestuft und deshalb noch zurückgestellt wurde.

Sie werden sich nach der Lektüre dieser Zeilen sicherlich fragen: Wie kann das bei klammen Kassen alles bezahlt werden? Die Antwort lautet: Durch eine Mischfinanzierung und nur mit kräftiger Unterstützung unserer Bethlehem-Stiftung! Bei allen genannten Projekten wird die Bethlehem-Stiftung einen beträchtlichen Teil der Unkosten übernehmen. Ihre jahrelangen großzügigen Zustiftungen machen dies möglich. Weitere Anteile stammen aus dem Freiwilligen Kirchgeld, aus dem Vermögen der Gemeinde, aus Zuschüssen des Kirchenamtes und aus einer überaus großzügigen Spende eines hier nicht genannt werden wollenden Gemeindeglieds. Hierfür sei allen Beteiligten ganz herzlich gedankt!

Wie schrieb ich doch am Anfang: „Es geht voran, Geschichte wird gemacht!“ So können wir uns alle auf interessante und festliche Ereignisse in diesem Jahr freuen. Am Samstag dem 28. Juni findet nach langer pandemiebedingter Pause wieder das Frauenfrühstück statt. Hier wird Schwester Carola Beermann zum Thema „Generationengemeinschaft“ referieren (und die Bethlehem-Stiftung kümmert sich um die Unkosten).

Wenn Sie nun Fragen an uns haben oder unsere Stiftung noch nicht so gut kennen, stehen wir Ihnen spätestens beim großen Jubiläumsfest „50 Jahre Männerkreis MMM“ am Sonntag dem 22. Juni persönlich gerne zu einem Gespräch zur Verfügung. Wir freuen uns auf Sie.

Ihr

Dr Martin van der Ven

Herbstsynode 2024 in Schlaglichtern

Kirche gestalten in herausfordernden Zeiten

Prävention und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt war nach Erscheinen der bundesweiten Studie Anfang des Jahres erneut zentrales Thema der Landessynode. Was ist in der luth. Landeskirche Hannovers seither passiert? Schutzkonzepte in den Kirchengemeinden, Kirchenkreisen, der Landeskirche, den Einrichtungen und Gremien sind erstellt. Grundschulungen sind flächendeckend angeboten und angenommen worden. Die Fachstelle ist aufgestockt worden. Wir müssen analysieren, wo Macht toxisch ist. Wir müssen wachsam die Kontrollsysteme überprüfen und die Strukturen hinterfragen, die Missbrauch begünstigen. Wir müssen klare Wege aufzeigen, die Betroffene gehen können.

Wie gestalten wir Zukunftsprozess weiter? Wir wollen nicht über eine Strukturveränderung ansetzen, die Herausforderungen der Kirche zu meistern, wir versuchen über die Inhalte die Strukturen anzupassen. Anfänge des Glaubens ermöglichen – Basis der kirchlichen Arbeit sollte es sein, die Seele zu stärken. Das heißt, Menschen in Krisen zu begleiten und zur seelischen Gesundheit beizutragen. Kontakte zu den Menschen von der Taufe bis zur Bestattung zu finden, ist die Herausforderung.

Die aktuelle Haushaltsplanung ist ausgeglichen, so Fabian Spier. Aufwendungen steigen in den nächsten Jahren vor allem durch die Tarifsteigerungen beim Personal. Für die nächsten Planungen muss es Änderungen geben. Personalaufwendungen und Zuweisungen sind die Hebel im Haushalt. Das FAG (Gesetz über den Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern) wird angepasst werden müssen.

Wechsel der Kirchengemeinde als öffentlich rechtlicher Körperschaft zur kirchlichen Körperschaft mit dem Ziel der Verwaltungsvereinfachung als Erprobungsmodell. Ziel ist, Kirchenvorständen Hilfestellung zur Verwaltung von insbesondere Gebäude- und Personalangelegenheiten in der eigenen Kirchengemeinde zu geben, um mehr Gestaltungsspielraum für geistliches und diakonisches Leben in den Gemeinden zu lassen.

Das KirchenMusikGesetz wird nach einem breiten Beteiligungsprozess auf den Weg gebracht, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Ebenso wurde das EhrenamtsGesetz angeschoben. Auch hier sind mit Blick auf die Attraktivität der Rahmenbedingen für die vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten Regelungen gefasst worden.

Spätestens in zwei Jahren muss die Landeskirche sich im PfarrdienstGesetz für ein Arbeitszeitmodell entscheiden.

Geld für Gemeinden wird es geben für:

Mitgliederkommunikation, Fundraising, das attraktive Gemeindebüro.

Auf dem Weg zum gemeinsam verantworteten Christlichen Religionsunterricht sind Verträge zwischen den Landeskirchen, Bistümern und der Landesregierung unterzeichnet.

Der Kirchentag in Hannover ist vom 30.4. bis zum 4.5. 2025.

Gunda Dröge

Geistliches Wort

Im September habe ich einen anonymen Brief erhalten. Die Frau, die ihn geschrieben hat, hat mich dazu aufgefordert, künftig in der Predigt nicht Stellung zu beziehen, was die schwierigen und heiklen Fragen der Politik angeht. Als Beispiel für die Politik hat sie die Haltung zum Krieg Russlands gegen die Ukraine genannt. In unserer Bethlehemgemeinde gebe es viele Gemeindeglieder, die eine andere Sichtweise und Meinung als ich haben. Und schließlich sei die Feier eines Gottesdienstes keine Sitzung im Europaparlament.

An diesem anonymen Brief ist für mich deutlich geworden, dass wir in der Kirche und in unserer Gemeinde mit Menschen verbunden sind,

  • die zwar nicht Gott und die Welt, aber doch Kirche und Politik getrennt sehen,
  • die – wie allerdings ich selbst auch – ein ruhiges und stilles Leben in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit führen (1Tim 2,2) und
  • die die aktuell drängenden Themen, Streit und Krieg gern ausklammern möchten aus dem Sonntagsgottesdienst oder überhaupt aus dem Gemeindeleben.

In der Jahreslosung für das Jahr 2025 rät der Apostel Paulus den Christinnen und Christen in Thessalonich: Prüfet alles und behaltet das Gute! (1Thess 5,21)Der Hintergrund dieses Ratschlags, der sich auf das Jahr 49 n. Chr. datieren lässt und also zur ältesten Korrespondenz des gesamten Neuen Testaments gehört, ist folgender: Einige in der Gemeinde haben die Gabe der prophetischen Rede. Wenn die Gemeinde zum Gottesdienst zusammenkommt, dann predigen sie und richten Gottes Wort aus. Womöglich haben auch diese Stimmen anderen in der Gemeinde nicht gefallen, vielleicht sogar dem Paulus nicht. Wie man den Glauben leben und die Kirche gestalten soll, ist damals schon strittig. Trotzdem ermutigt Paulus die Gemeinde, wenn er schreibt am Ende seines Briefes:

  • „Den Geist löscht nicht aus!“ (1Thess 5,19)
  • „Prophetische Rede verachtet nicht!“ (1Thess 5,20)
  • „Prüfet aber alles, das Gute behaltet!“ (1Thess 5,21)

Für mich ist die Jahreslosung eine Ermutigung zum Gespräch:

  • Gut ist die Rede und Predigt, die die Gemeinde aufbaut.
  • Was gut und was schlecht ist, das muss man offen miteinander diskutieren!
  • Sosehr der Glaube ein Gefühl oder sogar ein Wohlgefühl ist, sosehr brauchen wir auch unsere Vernunft, um ihn in dieser unvernünftigen Welt miteinander zu teilen.

Was ist Deine Meinung? Ich freue mich über namentlich verantwortete Beiträge.

Freundlich grüßt die Briefschreiberin und Sie und Euch alle mit guten Wünschen zum neuen Kirchen- und Kalenderjahr

Interessantes zum Vormerken

Nikolausfeier für Familien

Auch in diesem Jahr lädt der Männerkreis Familien mit jüngeren Kindern wieder zur Nikolausfeier ein.  Am Sonntag 08. Dezember 2024 um 15.00 Uhr ist es so weit, und der Nikolaus und seine Engel kommen wieder ins Albert-Schweitzer-Haus.

Für die „Großen“ gibt es Kaffee und Kuchen und für die „Kleinen“ wieder eine „leckere Überraschung“.  Außerdem werden wieder Weihnachtslieder gesungen, die von Heinz Detlau-Keire in gewohnt schwungvoller Weise begleitet werden.

Wichtig: Eine Anmeldung mit der Angabe der teilnehmenden Kinder und Erwachsenen bitten wir zeitnah im Pfarrbüro bei Ulrike Lübbers abzugeben.

Lebendiger Adventskalender

Auch in diesem Jahr möchten wir gerne den  „Lebendigen Adventskalender“  gestalten.

Da es sich im letzten Jahr gut bewährt hat, treffen wir uns auch in diesem Jahr wieder jeden Donnerstag um 18.30 Uhr im adventlich geschmückten Pavillon auf der Pfarrwiese. So entfällt für die Ausrichter das aufwändige Herrichten ihrer Terrassen oder Garagen. Gestaltet werden die drei Termine von unterschiedlichen Personen oder Personengruppen. Die Bewirtung mit Gebäck und Glühwein (mit oder ohne Alkohol) bleibt wie gewohnt.

Ein herzlicher Dank gilt Frau Stellmacher und Frau Nogatz für die liebevolle Vorbereitung des Pavillons und den „Ausrichterinnen“ der Abende, Ulrike van der Ven, Antje Höbel und Nicole Strecker.

Die Termine sind:                Donnerstag,      05. 12.    18.30 Uhr

                                            Donnerstag,      12. 12.     18.30 Uhr

                                            Donnerstag,      19. 12.    18.30 Uhr

Wir freuen uns auf adventliches Beisammensein.

Brot für die Welt

66. Aktion Brot für die Welt – Projekt: „Gesundes Essen jeden Tag“ – in Malawi

Malawi, im Südosten des afrikanischen Kontinentes, ist besonders vom anhaltenden Klimawandel gebeutelt. Insbesondere die Böden leiden unter dem scharfen Wechsel von extremen Dürren zu flutartigem Starkregen. Darunter leidet wiederum die Bevölkerung, denn unter diesen Bedingungen ist herkömmlicher Ackerbau kaum möglich.

An diese Schnittstelle geht das Projekt und versucht, sogenannte Permakultur-Pflanzungen mit den Menschen vor Ort aufzubauen. Diese Mischform des Ackerbaus setzt auf Nachhaltigkeit und Vielfalt von Feldfrüchten, um den Boden zu stabilisieren, die Nährstoffe darin zu regenerieren und die Extremwetterereignisse zu überstehen, ohne dabei auf teures und patentiertes Hybridsaatgut großer Firmen zurückzugreifen.  Dies geschieht generationenübergreifend:  In den Schulen werden Permakultur-AGs für Schülerinnen und Schüler angeboten, und den Eltern werden die nötigen Materialien für Permakulturen zuhause zur Verfügung gestellt, damit nicht nur jetzt, sondern auch langfristig „gesundes Essen jeden Tag“ zur Verfügung steht.

Global food,Nikon D5000

Weltgebetstag 2025

Das Titelbild für den Weltgebetstag 2025 von den Cookinseln steht fest.

Es trägt den Titel „Wonderfully Made“ (dt. „Wunderbar geschaffen“) und wurde von den Künstlerinnen Tarani Napa und Tevairangi Napa kreiert. Titel und Bild verweisen auf Psalm 139,14, der biblischen Grundlage der Gottesdienstordnung für den WGT 2025. Die zwei Künstlerinnen von den Cookinseln sind Mutter und Tochter und freuen sich sehr darüber, dass sie dieses Kunstwerk als Ausdruck ihrer Liebe zu ihrer Heimat, ihrem Glauben und ihrem kulturellen Erbe mit anderen teilen können. Tarani Napa ist Mutter von sechs Kindern und Großmutter von drei Enkelkindern. Sie ist ausgebildete Grundschullehrerin, Unternehmerin und kreative Künstlerin. Tevairangi Napa ist die älteste Tochter von Tarani und stolze Mutter von zwei Kindern. Sie tritt als kreative Künstlerin in die Fußstapfen ihrer Mutter.

Der Weltgebetstag von den Cookinseln wird am Freitag, den 7. März 2025 in vielen ökumenischen Gottesdiensten rund um den Erdball gefeiert.

Verantwortlich für die Gottesdienstordnung sind für 2025 christliche Frauen von den Cookinseln, einer Inselkette im Südpazifik. Die Christinnen der sehr kleinen und weit verstreut liegenden Inseln stellen den Psalm 139 ins Zentrum ihres Gottesdienstes. Sie laden ein, die Wunder der Schöpfung zu sehen und ihnen nachzuspüren und die Freude darüber zu teilen. Sie schreiben aber auch: “Gott geht mit uns in die Finsternis am Grund des Ozeans, wo es kein Licht gibt.“ Das ermöglicht ihnen, Verletzungen und Kränkungen standzuhalten, mit Krankheiten und Bedrohungen umzugehen.

„Kia orana“, mögt ihr ein langes und erfülltes Leben haben. So grüßen die Frauen zu Beginn alle, die rund um den Globus den Weltgebetstagsgottesdienst feiern.

In Meppen sind wir im Gebet und Handeln mit den Frauen der Cookinseln verbunden am Freitag, dem 7. März 2025 um 19.00 Uhr in der St. Franz Xaver-Kirche, Franziskusplatz 2 , 49716 Meppen-Rühle.

Für Kinder und Jugendliche

Sing- und Spielkreis im Sommer

Dank des tollen Wetters konnten wir auch diesen Sommer wieder mit Wasser spielen.

Hierfür diente eine neu angeschaffte Wassermatte, die als Planschbecken benutzt werden konnte, die aber auch kleine Wasserstrahlen herumspritzte.

Ganz fasziniert waren die Kinder von den „fliegenden“ Bällen, die sich im Wasserstrahl drehten. Es wirkte fast wie Zauberei!

Nächstes Jahr werden wir sicher wieder viel Spaß damit haben – ob Luftballons sich wohl auch so gut drehen können?

 
Ein Besuch im Zoo Rheine

Am 07.09.24 fand ein Ausflug in den Naturzoo Rheine statt.  Bei schönem Wetter konnten viele Tiere besichtigt werden, und ein Highlight waren die Pinguine und der kleine Affennachwuchs. Zum Abschluss gab es noch ein kleines Picknick auf dem Spielplatz, und während die Kinder mit Spielen und Toben beschäftigt waren, hatten wir Eltern Zeit für ein ruhiges Pläuschchen.

 
„Komm – wir lassen Drachen steigen“

Obwohl der Wind fehlte und das trübe Wetter es nicht möglich machte, unsere Drachen steigen zu lassen, haben wir uns am 19.10.24 zum Basteln getroffen. Die Kinder haben mit Textilstiften die Drachen bemalt und zusammengesteckt. Entstanden sind viele wunderschöne Flug- und Papierdrachen.

Die Bethlehemstiftung informiert (November 2024)

Rechenschaftsbericht 2023 der Bethlehem-Stiftung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Bethlehemgemeinde,

unser Anlagevermögen beträgt derzeit 1.047.000,00 Euro.Mit Stand vom 31. Dezember 2023 betrug unser Stiftungskapital 1.010.296,42 Euro. Da alle unsere Anlageprodukte börsennotiert sind, auch die festverzinslichen Anlagen der Landesbanken, kommt es zu den Abweichungen in der Darstellung des Stiftungsvermögen. Dieses wiederum ist den aktuellen Marktgegebenheiten geschuldet.

Durch die Anhebung des Leitzinses der Europäischen Zentralbank haben sich nun auch die Möglichkeiten für konventionelle Anlagen ergeben. Daher konnten wir wieder festverzinsliche Anlagen tätigen. Dennoch haben wir auch weiterhin Neuanlagen laut Satzung im Rahmen der möglichen 30 % des Stiftungskapitals in sichere Investmentfonds angelegt.

Das Stiftungskapital, der Einlagenwert, bleibt der Gemeinde unverändert erhalten.

Des Weiteren wurden die im Geschäftsjahr fälligen Anlagen stets wieder neu und zu besseren Konditionen (Zinsen) angelegt.

Wie Ihnen sicherlich aus den vergangenen Jahren bekannt ist, stehen der Gemeinde die Erträge aus den jeweiligen Anlagen zur Verfügung.

In 2023 erhielten wir aus Dauer-Zustiftungen oder einzelnen Zustiftungen sowie aus Kollekten bei Hochzeiten oder Trauerfällen Zustiftungen in Höhe von insgesamt 22.367,21Euro. An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass in dieser Summe noch ein Teil des der Gemeinde als Zustiftung zugewendeten Vermächtnises enthalten ist. 

Allen Zustiftern möchten wir ein herzliches Dankeschön aussprechen, denn sie tragen maßgeblich zum Erfolg der Stiftung bei.

Wie hoch beliefen sich die Erträge aus Zinsen und Ausschüttungen in 2023?

Trotz der turbulenten Zeiten an den Kapitalmärkten erhielten wir aus den aktuellen Anlagen Erträge von insgesamt 17.130,22 Euro.

Mit den erzielten Erträgen aus den Anlagen konnten einige Projekte in der Gemeinde unterstützt werden. Folgende Ausgaben für das Jahr 2023 sind zu benennen:

  • Personalkosten (Frau Muss-Opitz, Frau Lübbers und Frau Wagner) belaufen sich auf insgesamt 054,70 Euro.

Sachkosten /Kostenpauschale in Höhe von 20,00 Euro für die Nutzung des Pfarrbüros.

Unterstützungen für Jugendarbeit, Nikolaustüten für die Nikolausfeier sowie Blumen und Präsente in Höhe von insgesamt 980,00 Euro.

Des Weiteren möchte ich darauf hinweisen, dass Mitglieder des Kuratoriums auch weiterhin an Veranstaltungen, z.B. der Landeskirche, teilnehmen, um sich über aktuelle Änderungen zu informieren.  Dadurch können wir die uns übertragenen Aufgaben auch im Sinne der Bethlehemgemeinde wahrnehmen.

Auch die Kinder- und Jugendarbeit haben wir in 2023 wieder unterstützt. Die Jugendarbeit wird die Bethlehem-Stiftung selbstverständlich auch weiterhin finanziell unterstützen,denn die Jugend ist die Zukunft unserer Gemeinde.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Verantwortlichen, auch den jungen Gemeindegliedern, für die tolle Arbeit. Mit ihrem Engagement zeigen sie die Verbundenheit mit der Bethlehem-gemeinde.

Wie in den vergangenen Jahren hat die Stiftung auch im Jahr 2023 wieder einige Projekte der Gemeinde unterstützt. Neben den jährlichen Zuwendungen werden wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten an den Kosten für die Sanierung des Gemeindehauses beteiligen.

Ein weiteres Projekt das die Stiftung gerne unterstützt hat und auch zukünftig unterstützen wird, ist das Altenseelsorge-Projekt von Frau Muss-Opitz. Frau Muss-Opitz besucht hier regelmäßig, wenn gewünscht, ältere Gemeindeglieder,damit diese weiterhin den Kontakt zur Gemeinde behalten. Für ihr Engagement möchten wir Frau Muss-Opitz unseren Dank aussprechen.

Aus dem erfolgreichen Projekt der Herrichtung der Cafeteria im Philipp-Melanchthon-Haus für die Aufnahme von Ukraine-Flüchtlingen können wir berichten, dass inzwischen alle Bewohner eine eigene Wohnung beziehen konnten. Somit ist festzuhalten, dass sich die Kosten, die investierte Zeit und Kraft letztendlich gelohnt haben. So konnte u. a. das Inventar zum Teil an das Sozialamt der Stadt Meppen oder interessierte Gemeindeglieder veräußert werden.Des Weiteren haben wir vom Eigentümer der Immobilie eine Rückzahlung der Nebenkosten in Höhe von 2.090 Euro erhalten. Die Erträge aus dem Verkauf und der Nebenkostenrückzahlung wurden unserem Ertragskonto gutgeschrieben und stehen somit dem Zweck der Stiftung wieder zur Verfügung.

Helfen Sie mit, dass die Bethlehemgemeinde auch in Zukunft eine starke Gemeinde in unserem Stadtteil bleibt und weiterhin zukunftsorientiert aufgestellt ist. Selbst die kleinste Zustiftung, ob dauerhaft oder einmalig, hilft uns, die Ziele der Bethlehem-Stiftung, wie die Förderung von Gemeindeprojekten oder Veranstaltungen zu erfüllen.

Wir als Ihre Stiftung tragen gerne unseren Teil dazu bei.

Bleiben sie behütet und gesund! Mit Zuversicht wollen wir auch im neuen Jahr unsere Arbeit fortsetzen.                                              

Ihr Norbert Kerperin

Jahreslosung 2025

„Prüft alles und behaltet das Gute“

(1. Thessalonicher 5, 21)

Worterklärung:

Prüfen = dieses Wort kommt aus dem mittelhochdeutschen prüeven, brüeven und meint so viel wie nachdenken, erwägen, beweisen, wahrnehmen, berechnen, erwägend hervorbringen, anstiften, bewirken.

Keine Nuggets ohne Sand

von Prof. Dr. Volker Gäckle, Liebenzell

In der Gemeinde in Thessalonich hatten sie den Kanal voll von Möchtegern-Propheten. Ein überspannter Wichtigtuer nach dem anderen gab im Gottesdienst seine vermeintlichen Eingebungen zum Besten. Mehr und mehr Gemeindeglieder waren bedient und blieben zu Hause. Für sie waren die Gottesdienste nicht mehr auszuhalten: zuerst Vielfalt, dann mehr und mehr Einfalt und irgendwann nur noch durchgeknallt. In Thessalonich wurde Prophetie zum Schimpfwort. Der Geist der Einheit wurde zum Geist der Spaltung. Die entgeisterte Mehrheit hätte die begeisterten Propheten am liebsten rausgeschmissen.

Aber Paulus grätscht dazwischen: „Ihr solltet das Kind nicht mit dem Bade ausschütten!“ Denn die Prophetie war in der frühen Christenheit eine wesentliche Form, in der Gott sich offenbarte. Das Wirken des Heiligen Geistes war für Paulus und seine Gemeinden eine alltägliche Erfahrung, die sie miteinander teilten. Dieses Wirken des Geistes sollten die Thessalonicher nicht mit Bausch und Bogen verdammen. „Dämpft den Geist nicht, verachtet nicht die Prophetie an sich, sondern fangt an, die Dinge zu prüfen und zu sortieren: Prüft alles, sortiert den Quatsch aus und behaltet die geistlichen Perlen, die theologischen Diamanten und die göttlichen Gedanken.“

Es ist wie beim Goldschürfen: bis man ein Nugget findet, geht einem viel Sand und Schlamm durch die Finger. Aber keine Nuggets ohne Sand und Schlamm!

(gekürzt aus: Christoph Morgner, Das Lesebuch zur Jahreslosung 2025)

 

Fördert oder hindert es das Leben?

von Klaus Göttler, Kassel

Der erste Brief an die Gemeinde in Thessalonich gilt als der älteste Brief des Neuen Testamentes. Die Gemeinde hatte also noch keine Bibel vorliegen, um daran zu prüfen, wie sie zu guten Entscheidungen kommt. Entsprechend lebendig ging es zu. Paulus musste nach einem Aufruhr gegen seine Verkündigung die Stadt überstürzt verlassen. Aus Sorge um die Gemeinde sandte er seinen jungen Mitarbeiter Timotheus dorthin. Nach seiner Rückkehr konnte Timotheus Paulus Entwarnung geben. Die Thessalonicher waren trotz aller Fragen und Probleme am Glauben drangeblieben. Damit sie mit den praktischen Fragen des Glaubens zukünftig besser klarkommen, gibt ihnen Paulus in seinem Brief einige Praxishilfen. Neben einigen anderen konkreten Tipps findet sich auch die diesjährige Jahreslosung, die das Zeug zur „Jahreslösung“ hat. Denn auch in diesem Jahr werden wir mit vielen Entscheidungen und Herausforderungen konfrontiert. Wir sind gefordert, gute Entscheidungen zu treffen und auf die richtigen Stimmen zu hören. … Wenn wir entscheiden, reden, handeln, dann bleiben Fehltritte und falsche Wege nicht aus. Deshalb wäscht Jesus uns nicht den Kopf, sondern die Füße. Wir dürfen aufstehen und neue Wege einschlagen. Und dabei gilt als Faustregel der „Jahreslösung“: „Prüft alles und behaltet das Gute.“

(gekürzt aus: Christoph Morgner, Das Lesebuch zur Jahreslosung 2025)

 

„Prüfen, aber wie?“

von Iris Völlnagel, Leipzig

Es war vor vielen Jahren während meines Studiums in Heidelberg. Ich saß in den schönen Räumen der geräumigen Bibliothek. Doch es fiel mir schwer, mich auf den Lernstoff zu konzentrieren. Stattdessen quälten mich immer wiederkehrende Gedanken: „Würde ich das Studium schaffen?“ Jede Prüfung, jede Klausur, schien eine hohe Hürde. „Und was ist danach? Werde ich einen passenden Job finden?“ Und überhaupt: „War der eingeschlagene Weg der richtige?“

Die Stunden in der Bibliothek konnten lang und die Gedanken an die Zukunft quälend werden. Karussellartig drehten sie sich und wollten nicht aus dem Kopf verschwinden. Gut gemeinte Ratschläge, dass ein Studium halt nicht immer einfach sei, schienen nicht zu helfen. Auch nicht der Gedanke, dass Gott um alle Sorgen weiß. Im Gegenteil: die Vorstellung, dass Gott sich ein vertrauendes, fröhliches und unbeschwertes Gegenüber wünscht, machte die Situation noch schlimmer.

Da riet mir eine Freundin zur A-B-C-Methode. Sie besagt, dass ein Ereignis (A) ein bestimmtes Gefühl erzeugt, das zu einer Konsequenz (C), also einer Handlung führt. Dazwischen liegt meist eine Bewertung (B), die aber häufig nicht bewusst ist. Eine Änderung von B könnte helfen, zu anderen Ergebnissen (C) zu kommen.

Konkret hieß es nun für mich: jedes Mal, wenn wieder ein negativer Gedanke aufkam („Das schaffst du nicht“), sollte ich herausfinden, was meine Bewertung (B) ist und diese prüfen. Möglicherweise würde ich so zu einem anderen C („Soll ich das Studium aufgeben?“) kommen. Anfangs war es gar nicht so einfach, herauszufinden, was meine B’s waren. Es war sehr mühevoll, genau hinzuschauen. Mit der Zeit kamen andere Gedanken hinzu: statt zu sagen: „Ich schaffe das nicht!“, lernte ich zu sagen: „Ich versuche es, so gut ich es kann.“ Ich lernte, wenn sich mein B verändert, kann C nicht dasselbe bleiben. Was auf den ersten Blick etwas theoretisch klingt, ist in der Praxis eine großartige Methode, um herauszufinden, was mich motiviert, was mich antreibt.

Mein Studium – und sogar noch ein weiteres – habe ich längst abgeschlossen. Bis heute hilft mir die Methode, nicht in festgefahrenen Gedankenläufen zu verharren, insbesondere dann, wenn es darum geht, Situationen anders zu „bewerten“ und Entscheidungen zu fällen.

(gekürzt aus: Christoph Morgner, Das Lesebuch zur Jahreslosung 2025)