Liebe Gemeindemitglieder, liebe Stifterinnen und Stifter,
ich möchte Sie gerne in unserem neuen „Sprachrohr“ wieder einmal über die besondere Bedeutung unserer Bethlehem-Stiftung, einer kirchlichen unselbständigen Stiftung informieren.
„Zukunft gestalten und etwas Bleibendes hinterlassen“
Kirchliche Stiftungen leisten einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche und kirchliche Leben. Besonders unselbständige Stiftungen bieten Menschen die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen und dauerhaft Positives in unserer Gemeinde zu bewirken, ohne eine eigene rechtliche Organisation aufbauen zu müssen, damit sich die Stifterinnen und Stifter auf das Wesentliche konzentrieren können: ihre Vorstellungen und ihr Engagement für kommende Generationen.
Unsere unselbständige Bethlehem-Stiftung wird treuhänderisch von der Bethlehemgemeinde verwaltet. Aufgrund dieser Verbindung zwischen der Stiftung und der Kirchengemeinde und aus Transparenzgründen sind wir vor einigen Jahren dazu übergegangen, dass der Kirchenvorstand der Gemeinde und das Kuratorium der Stiftung mehrfach im Jahr die Kirchenvorstandssitzung gemeinsam abhalten und einmal jährlich in einer Klausur zusammen tagen.
Wesentlich ist auch, dass das eingebrachte Vermögen auf Dauer erhalten bleibt, während die aus dem angelegten Vermögen erzielten Erträge (Zinsen und Ausschüttungen) gezielt für festgelegte Zwecke eingesetzt werden – beispielsweise für Baumaßnahmen, Kinder- und Jugendarbeit, Seniorenarbeit, Kirchenmusik oder die Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen.
Die Projekte im Einzelnen sind Ihnen aus den Stiftungsberichten im „Sprachrohr“ bekannt. Sie haben durch Ihre regelmäßigen Zustiftungen und Spenden, die Sie im Übrigen auch noch steuerlich absetzen können, maßgeblich dazu beigetragen, dass die beispielhaft genannten Vorhaben verwirklicht werden konnten und können.
Wir bedanken uns dafür ganz herzlich bei Ihnen!
Ein Dank gilt an dieser Stelle dem Gründungskuratorium der Bethlehem-Stiftung im Jahr 2009. Mut, Weitblick, Kraft und Durchsetzungsfähigkeit haben seinerzeit dazu geführt, dass wir heute über eine starke und zukunftsfähige Stiftung verfügen.
Die Stiftung wird seither von Gemeindegliedern geführt, die sich dem anfänglichen Stiftungsgedanken verpflichtet fühlen. Ehrenamtliches Handeln kann nur im Team gelingen.
Nächstenliebe, Gottvertrauen und kühler Verstand sind die Richtschnur des Handelns zum Wohle unserer Gemeinde.
„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe
und der Besonnenheit“ (2. Timotheus, I, 7)
Ich möchte Sie, liebe Gemeindemitglieder, die noch nicht stiften, ermutigen, sich zu vergegenwärtigen, dass selbst kleinste regelmäßige Zustiftungen – ab 5,00 € im Monat – viel bewegen können. Gemeinsam entsteht so ein starkes Fundament für kirchliches und soziales Engagement vor Ort. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen gewinnen solche langfristigen Formen der Unterstützung zunehmend an Bedeutung.
Kirchliche unselbständige Stiftungen stehen damit für Verantwortung, Vertrauen und Zukunftsgestaltung – getragen von dem Wunsch, Glauben und Gemeinschaft lebendig zu erhalten.
Ihre Stiftungsvorsitzende Hiltrud Ahrens








Wir haben einige bekannte Lieder gesungen, andachtsvollen Texten gelauscht, gute Gespräche geführt und natürlich sehr lecker gegessen. Und wir waren uns einig: es war ein sehr schönes Adventsfrühstück.



