Geistliches Wort

„Gott hat den Leib zusammengefügt, damit die Glieder einträchtig füreinander sorgen. Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit. “Was der Apostel Paulus im Ersten Korintherbrief (Kapitel 12, die Verse 24 bis 26 in Auswahl) schreibt über den Zusammenhalt in der Kirche und Gemeinde, das lässt sich in aller Kürze auf folgenden Nenner bringen: Alle hängen mit allen zusammen. Und das gilt auch für unsere lutherische Kirche und die Gemeinden in unserer Region Emsland-Mitte.

Seit mittlerweile einem Jahr ist die Pfarrstelle in unserer Nachbargemeinde, der Gustav-Adolf-Gemeinde, unbesetzt. Und das gehört zu den Selbstverständlichkeiten: dass wir einander helfen, wenn es um Dienste in der Nachbarschaft geht. Bislang ist Pastor Jacobs aus Dalum der Vakanzvertreter gewesen, Pastor Dr. Weyen aus Haren hat den Jahrgang der Vorkonfirmandinnen und Vorkonfirmanden unterrichtet. Und ich habe von unserer Bethlehemgemeinde aus die Gottesdienste in den Seniorenwohnanlagen und Pflegeheimen im Bereich der Gustav-Adolf-Gemeinde übernommen, dazu auch etliche Trauerfeiern und Beerdigungen.

Ab dem 1. Oktober bin nun ich an der Reihe mit der offiziellen Vakanzvertretung und werde dem Kirchenvorstand der Gustav-Adolf-Gemeinde, so gut es geht, im Rahmen der Nachbarschaftshilfe zur Seite stehen. Auch wenn Amtshandlungen anfallen, werde ich der erste Ansprechpartner sein. Es kann sein, dass deswegen der eine oder andere Besuch in unserer Bethlehemgemeinde unterbleiben wird, dafür bitte ich jetzt schon um Verständnis.

Mit Abstand am wichtigsten wird allerdings sein, dass Ihr, die Ihr Euch zu unserer Bethlehemgemeinde haltet, keine Abstriche macht, sondern in Verbindung bleibt, Euch weiter engagiert, am Gemeindeleben teilnehmt und denGottesdienst mitfeiert. In der Kirche hängen alle mit allen zusammen.

Im Epheserbrief (Kapitel 4) schreibt der Apostel: Seid darauf bedacht zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens: ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung. … Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus.

Freundlich grüßt aus dem Albert-Schweitzer-Weg

 

 

Einladung zum Frauenfrühstück

Die Bethlehem-Stiftung der Ev.-luth. Bethlehemgemeinde Meppen lädt zu Samstag 21.11.2026 um 9:00 Uhr ins Albert-Schweitzer-Gemeindehaus zu einem Frauenfrühstück ein.

Das Vortragsthema in diesem Jahr lautet:

„Veränderungen bei Hilfen für Menschen in sozialen Notlagen“.

Wir freuen uns, für dieses Vortragsthema die Sozialreferentin des Landkreises Emsland, Frau Dr. Sigrid Kraujuttis, gewonnen zu haben, die mit den Versorgungsstrukturen in unserem Landkreis bestens vertraut ist.

Es handelt sich um ein hochaktuelles Thema auf der Grundlage von Kürzungen der Sozialbudgets auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene und nicht zuletzt auch bei unseren kirchlichen Trägern Diakonie und Caritas.

Wie kann soziale Verantwortung in unserer Gesellschaft gelingen?

Welchen Stand nehmen dabei christliche Gemeinden ein, bei gleichzeitig einer geringer werdenden Zahl ehrenamtlicher Mitarbeiter?

Welche Bedeutung hat das Gebot der Barmherzigkeit, der Nächstenliebe?

Wie wird zukünftig die Versorgungsstruktur für Menschen in Notlagen aussehen?

Die Veranstaltung ist öffentlich für alle Frauen, über Konfessionsgrenzen hinweg.

Eine Anmeldung zum Frauenfrühstück in unserem Pfarrbüro bei Frau Ulrike Lübbers, Telefon 05931-12467, oder per Mail: ulrike.luebbers@evlka.de ist erforderlich.

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Die Bethlehem-Stiftung lädt ein und trägt die Kosten der Veranstaltung.

Es wird noch eine schriftliche Einladung an unsere Nachbargemeinden erfolgen. Wir denken hier in Zukunft an eine regionale Zusammenarbeit in christlicher Verbundenheit.

In Vertretung der Bethlehem-Stiftung

Ulrike van der Ven

Interessantes zum Vormerken

Erntedank

Liebe Gemeindeglieder

„Alle gute Gabe kommt her von Gott,  dem Herrn, drum dankt ihm, dankt…“. Dieser Aufforderung aus dem bekannten Lied von Matthias Claudius kommen wir beim Erntedankfest nach. Wir wollen aber nicht nur danken, dass w i r genügend haben. Wir wollen auch die Lebensmittel, die zunächst der festlichen Ausschmückung des Kirchenraumes dienen, weitergeben an die Meppener Tafel für diejenigen, die Schwierigkeiten haben, ihr „tägliches Brot“ zu erwerben.                                          Darum bitten wir um haltbare Obst- und Gemüsesorten, zum Beispiel Äpfel, Weiß- und Rotkohl, Kartoffeln und Ähnliches, aber auch Nudeln, Reis, Müsli, Dosenobst oder –gemüse, Kaffee, Säfte oder Gebäck.

Die Gaben können zur Kirche gebracht werden am

  1. Oktober 2026 von 9 – 12 Uhr, während der Bürozeit oder

                               von 17 – 19 Uhr.                                                                                                                         

Wir danken allen, die mit ihren Gaben zur Ausschmückung der Kirche und zur Linderung der Not beitragen.

Für das Blumenteam: Renate Nogatz

Freunde des gepflegten Mordes aufgepasst! 

Am 19. Oktober um 19.00 Uhr  ist es wieder soweit: Antje Middelberg und Angela Heldt laden  zum 6. Mal herzlich ein zum „geselligen Morden im Gemeindehaus“. Wiederholungstäter erinnern sich bestimmt noch an die „Partnerin in crime“, die uns augenzwinkernd und humorvoll in ihre schwarzen Gedanken mitgenommen hat, an einen tödlichen Urlaub, verursacht durch irregeleitete Blutdrucktabletten, an leider vertauschte Wichtelpakete mit „Zerstückeltem“, an den eingeschläferten Mann beim Tierarzt, an die dienstbeflissene Friseurin, bei der zum „guten Service des Hauses “ auch die Endlösung für unbequeme Ehemänner dazugehört hat und natürlich die ach so harmlosen Kinder am Strand, die so wunderbar mit Buddeln beschäftigt waren.

Ulrike Lübbers und ihr „Partner in crime“, Pastor Achim Heldt, nehmen uns wieder mit auf eine unterhaltsame Mördertour und alle Interessierten sind wieder ganz herzlich eingeladen.

Für das kulinarische Wohl in der Pause sorgen, wie in den vergangenen Jahren, die beiden oben genannten Organisatorinnen.

Ach ja, wann gehen Sie eigentlich wieder zu Ihrer Friseurin…..

Corinna Muß-Opitz

Männerfrühstück

Liebe Männer!

Am Samstag, 07. November 2026 findet auf der Ebene des Kirchenkreises Emsland/ Bentheim wieder ein Männerfrühstück statt. 

Als Referent eingeladen ist Herr Jens Gieseke, Mitglied des Europäischen Parlaments

Folgender Ablauf ist geplant:

09.30 Uhr  Begrüßung und Andacht

09.50 Uhr  gemeinsames Frühstück

10.20 Uhr  Vortrag durch Referent Jens Gieseke: „Die Zukunft für Europa!“ und die Auswirkung auf Deutschland

11.30 Uhr  Informationen, Termine

11.45 Uhr  Verabschiedung und Reisesegen

12.00 Uhr  Ende

 

Das Männerfrühstück findet statt:

am Samstag, 07. November 2026 von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr

in der ev.- luth. Bethlehemgemeinde Meppen

Albert- Schweitzer- Weg 5, 49716 Meppen

Eine Anmeldung ist bis zum 28. Oktober erforderlich an das Pfarrbüro oder den Männerkreis.

Hubertusmesse in der Bethlehemkirche

Am Sonntag, 8. November, 10.00 Uhr, werden wir die Parforce-Hörner der Bläsergruppe Meppen unter der Leitung von Heinrich Albers und die Fürst Pless-Hörnergruppe unter der Leitung von Jörg Magnussen im Gottesdienst zu Gast haben und werden miteinander die traditionelle Hubertusmesse feiern, allerdings als Predigtgottesdienst. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Literatur und Musik zum Advent

Am Samstag, dem 28. November, laden Frau Nogatz und Frau Stellmacher von 16.30 Uhr -17.30 Uhr zu einer  adventlichen Lesung im Albert-Schweitzer-Haus ein. Zwischen den teils heiteren und teils besinnlichen Geschichten dürfen Sie sich auf Karsten Opitz am Klavier und Silke Krieger an der Querflöte freuen! 

Mittwochs in….

Das Bus–Team der Bethlehemgemeinde bietet in diesem Jahr in der ökumenischen Reihe „mittwochs in……“  in der Adventszeit einen besinnlichen Abend in der Bethlehemkirche an. Der Termin ist am 2. 12. um 20.00 Uhr.

Lebendiger Adventskalender

Auch in diesem Jahr möchten wir gerne den  „Lebendigen Adventskalender“  gestalten.

Da es sich in den letzten Jahren gut bewährt hat, treffen wir uns auch in diesem Jahr wieder jeden Donnerstag um 18.30 Uhr im adventlich geschmückten Pavillon auf der Pfarrwiese. So entfällt für die Ausrichter das aufwändige Herrichten ihrer Terrassen oder Garagen. Gestaltet werden die drei Termine von unterschiedlichen Personen oder Personengruppen. Die Bewirtung mit Gebäck und Glühwein (mit oder ohne Alkohol) bleibt wie gewohnt. – Wenn Sie sich vorstellen könnten, auch einen Termin auszurichten, melden Sie sich gerne im Pfarrbüro.

Die Termine sind:                Donnerstag,       03. 12.    18.30 Uhr

                                                Donnerstag,      10. 12.     18.30 Uhr

                                                 Donnerstag,      17. 12.    18.30 Uhr

Wir freuen uns auf adventliches Beisammensein.

„Frühstück in Bethlehem“ im Advent

Liebe Seniorinnen und Senioren,

herzliche Einladung zur diesjährigen Adventsfeier am  Mittwoch, dem 09. Dezember,

 von 9:30 Uhr bis ca. 11:30 Uhr im Albert-Schweitzer-Haus.

Wie im vergangenen Jahr wollen wir bei einem schönen Frühstücksbuffet, welches von unseren „Frühstückteam-Damen“, Christel Bohnenstengel, Renate Beck und Irene Warkentin,  liebevoll vorbereitet wird, sowie adventlichen Geschichten und Liedern, einen schönen Vormittag  zusammen verbringen.

Eingeladen sind alle Gemeindeglieder ab 70 Jahren, Ehepartner und – partnerinnen oder gute Freunde „über oder unter“ 70 selbstverständlich auch.

Anmeldungen bitte bis zum  4. Dezember  an das Pfarrbüro, oder rufen Sie gerne an unter Telefonnummer (05931) 1 24 67 oder direkt bei Frau Bohnenstengel, Tel.: 0151 105 733 77

Herzliche Grüße

Ihr/ euer Pastor Achim Heldt

Neu ins Gespräch kommen

Herzlich laden wir ein zu einer Gemeindeversammlung am Ersten Advent, 29. November 2026. Im Anschluss an einen Familiengottesdienst in der Bethlehemkirche, der um 11.00 Uhr beginnen wird, wollen wir im Gemeindesaal im Albert-Schweitzer-Haus etwa eine Stunde lang mit allen interessierten Gemeindegliedern, jung und alt, tagen.

Worum soll es gehen: Mitglieder des Kirchenvorstands und der Bethlehem-Stiftung werden, jeweils in wenigen Sätzen, die Arbeitsfelder der Kirchengemeinde vorstellen, und danach soll in den vorhandenen Tischgruppen (, jeweils sechs bis acht Personen) darüber gesprochen werden. Jede kann zu Wort kommen, jeder kann sich einbringen mit seinen Erfahrungen und seinen Hoffnungen. Erst im Nachgang der Veranstaltung sollen die auf „lebendigen Tischdecken“ festgehaltenen Beiträge und Ergebnisse ausgewertet werden.

Für eine Kinderbetreuung ist gesorgt, das ist dann sozusagen die ganz junge Gemeindeversammlung. 😊

Gegen 13.00 Uhr wollen wir gemeinsam ein einfaches Mittagessen einnehmen. Dabei ist natürlich weiterhin reichlich Raum für Gespräche, frei nach dem Motto: Neu ins Gespräch kommen.

Wie meldet man sich an: Am besten geht es online per Mail an das Pfarrbüro.

Auf Ihre / Eure Teilnahme freuen sich

der Kirchenvorstand und das Kuratorium

Unsere Organisten (1): Heinz Detlau-Keire

Seit sechs Jahrzehnten mit Leidenschaft an der Orgel

Mit dieser Ausgabe beginnen wir im Sprachrohr eine kleine Interviewreihe, in der wir die Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker unserer Bethlehemgemeinde vorstellen möchten. Den Auftakt macht Heinz Detlau-Keire. Seit vielen Jahren begleitet er die Gottesdienste nicht nur in der Bethlehemgemeinde, sondern war über Jahrzehnte auch in der Gustav-Adolf-Gemeinde als Organist tätig. Im Gespräch mit Dr. Martin van der Ven erzählt er, wie er zur Orgel kam, welche Musik ihn besonders bewegt und warum für ihn die Kirchenmusik weit mehr ist als nur die musikalische Umrahmung eines Gottesdienstes.

Schon früh fand Heinz Detlau-Keire den Weg zur Orgel – eher zufällig als geplant. Nach seiner Konfirmation in Wettbergen bei Hannover wurde für den nächsten Konfirmationsjahrgang dringend ein Organist gesucht. Der bisherige Organist konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr spielen. Da Heinz Detlau-Keire sich das Klavierspiel bereits selbst beigebracht hatte, wagte er sich an die Orgel. Zunächst spielte er mit der rechten Hand die Melodie, während die linke Hand durch das Pedal ersetzt wurde. „Das funktionierte erstaunlich gut“, erinnert er sich schmunzelnd.

Schon bald verbrachte er viele Stunden in der Stadtbibliothek Hannover, wo er sich Choralbücher und Orgelmusik auslieh und sich das Orgelspiel weitgehend selbst erarbeitete. Aus einigen geübten Chorälen wurde schließlich der erste vollständig begleitete Gottesdienst – ausgerechnet die Konfirmation des folgenden Jahrgangs.

Neben der Orgel spielte Heinz Detlau-Keire damals auch im Posaunenchor mit. Zunächst war er Trompeter, wechselte später jedoch zur Tuba und übernahm schließlich sogar die Leitung des Chores.

Ein besonderer Meilenstein war der Gewinn eines Musikwettbewerbs an der Humboldtschule in Hannover. Der Preis bestand aus einem zweijährigen Stipendium für Orgelunterricht bei Manfred Brandstetter an der Marktkirche Hannover. „Das war Unterricht auf höchstem Niveau“, blickt er dankbar zurück.

Lieblingslieder und spontane Improvisationen

Nach seinen Lieblingsliedern gefragt, muss Heinz Detlau-Keire nicht lange überlegen. Besonders gern spielt er „Der schöne Ostertag“, aber auch „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“, „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“ sowie „Jesus ist kommen“. Große Freude bereiten ihm außerdem Lieder mit farbigen Melodieverzierungen sowie die neueren Stücke aus dem Ergänzungsheft „Freitöne“. Gemeinsam mit Nicole Strecker führte er sowohl in der Gustav-Adolf-Gemeinde als auch später in der Bethlehemgemeinde immer wieder unbekannte Lieder in den Gottesdiensten ein.

Bemerkenswert ist seine Art zu musizieren: Nach inzwischen rund 60 Jahren Orgelspiel bereitet er sich auf Gottesdienste kaum noch im klassischen Sinn vor. Seine Vor- und Nachspiele entstehen fast immer spontan. „Alle Ideen kommen mir im Augenblick des Spiels“, sagt er. Nicht selten verändert er seine Improvisation sogar noch unmittelbar vor Beginn des Gottesdienstes oder greift spontan Gedanken aus der Predigt auf. So passte er erst kürzlich sein Nachspiel an das Thema „Gottes Licht“ an, nachdem er die Predigt gehört hatte.

Mehr als fünfzig Orgeln kennengelernt

Im Laufe seines musikalischen Lebens hat Heinz Detlau-Keire an insgesamt 56 verschiedenen Orgeln gespielt – überwiegend in Kirchen, aber auch auf Friedhöfen und an anderen Orten. Nach seiner Erinnerung waren es wohl „etwa 2400 kirchliche Veranstaltungen für den lieben Gott“. Jede Orgel habe ihren eigenen Charakter, erzählt er, und jede stelle den Organisten vor neue Herausforderungen.

Wenn einmal etwas schiefgeht …

Natürlich gab es in sechs Jahrzehnten auch kleine Pannen. Besonders lebhaft erinnert sich Heinz Detlau-Keire an einen Gottesdienst mit Posaunenchor, bei dem nach dem Einsatz des Bläserchores die Orgel einsetzen sollte. Doch es blieb still. Der Grund war ebenso simpel wie peinlich: „Ich hatte vergessen, die Orgel einzuschalten.“

Eine andere Begebenheit entwickelte sich sogar zu seinem persönlichen Markenzeichen. Während eines Vorspiels verlor er völlig den Faden und beendete die Improvisation kurzerhand mit einem kräftigen Glissando – einer schnellen Gleitbewegung über die Tasten. Statt irritierter Gesichter erhielt er überraschend großen Beifall. Seitdem setzt er dieses Stilmittel immer wieder bewusst ein.

Weniger glücklich verlief ein Gottesdienst in der Karwoche. Während des Chorals „Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen“ beschlug ihm durch die Wärme plötzlich die Brille. Fast blind musste er weiterspielen und schließlich abbrechen – eine Situation, die ihm bis heute in Erinnerung geblieben ist.

Eine singfreudige Gemeinde

Ein großes Kompliment macht Heinz Detlau-Keire unserer Bethlehemgemeinde: „Die Gemeinde singt hervorragend.“ Im Vergleich zu vielen anderen Gemeinden erlebe er hier eine außergewöhnlich gesangsstarke Gottesdienstgemeinde. Das motiviere ihn, die Choräle lebendig und mit Schwung zu begleiten.

Kirchenmusik als Verkündigung

Für Heinz Detlau-Keire besitzt Kirchenmusik eine weit größere Bedeutung als die bloße Begleitung des Gemeindegesangs. Sie vertiefe das verkündigte Wort und schaffe Raum für Besinnung. Nach einer Predigt oder einer Lesung könne Musik helfen, das Gehörte innerlich nachklingen zu lassen. „Es entsteht ein ruhiger Moment, in dem Gedanken und Bilder wachsen können“, beschreibt er. Gute Kirchenmusik bereichere deshalb jeden Gottesdienst.

Was eine gute Orgel ausmacht

Nicht allein die Größe oder die Anzahl der Register entscheidet für ihn über die Qualität einer Orgel. Viel wichtiger seien Pflege, regelmäßige Wartung und eine gute Stimmung des Instruments. Ebenso wichtig sei der Platz des Organisten. Er schätzt es besonders, wenn Blickkontakt zur Gemeinde möglich ist. Deshalb gefällt ihm auch die Winterkirche, in der er am Klavier näher bei den Gottesdienstbesuchern sitzt. „Ich sehe die Gesichter, das Mienenspiel des Pastors, die Reaktionen und die freundlichen Blicke – das ist etwas Besonderes.“

Offen für Neues

Obwohl Heinz Detlau-Keire offiziell bereits vor einigen Jahren seine regelmäßige Tätigkeit als Organist der Gustav-Adolf-Gemeinde beendet hat, denkt er noch nicht ans Aufhören, möchte die Aufgaben aber „ausdünnen“. Künftig will er bewusst noch mehr unterschiedliche Orgeln „einfach nur mal hören“ und den Austausch mit anderen Organistinnen und Organisten pflegen. Jede Orgel klinge anders, jeder Organist spiele anders – und gerade darin liege für ihn der besondere Reiz der Kirchenmusik.

Mit seiner Begeisterung, seiner jahrzehntelangen Erfahrung und seiner Freude an der Improvisation bereichert Heinz Detlau-Keire bis heute die Gottesdienste unserer Bethlehemgemeinde. Dafür sind wir ihm sehr dankbar.

In der nächsten Ausgabe des Sprachrohrs stellen wir einen weiteren Organisten unserer Gemeinde vor.

Die Bethlehem-Stiftung informiert (September 2026)

Liebe Gemeindeglieder,

während des heißen Sommers haben sie sich möglicherweise gefragt, ob unsere Bethlehem-Stiftung eigentlich noch aktiv ist. Die klare Antwort lautet: aber ja, in vielfältiger Weise! Zunächst kann nun endlich mitgeteilt werden, dass unsere schon vor längerer Zeit entwidmete Friedrich von Bodelschwingh-Kapelle in Geste-Osterbrock einen neuen Besitzer gefunden hat. Die Verhandlungen mit der Gemeinde Geeste und der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers waren ohne Erfolg geblieben. Neue Verhandlungen führten schließlich unter Amtshilfe des Kirchenamts aus Osnabrück zu einem Kaufvertrag mit Herrn Johannes Knoll aus Geeste-Bramhar. Nach Abriss der längst baufälligen früheren Kapelle ist nach Aussage des Käufers der Bau eines Doppelhauses mit zwei oder drei Einheiten in Planung.

Aus der Kapelle sollen vorher noch vier der kunstvollen Fenster entnommen werden. In diesem Zusammenhang ist angedacht, dass sie künftig in der Sakristei unserer Meppener Bethlehemkirche eingebaut werden. Auch die Osterbrocker Eisenglocke (sie diente früher schon der Gustav-Adolf-Kirche und tat dann später viele Jahre ihren Dienst vor den Gottesdiensten in Osterbrock) soll noch entnommen und nach Meppen transportiert werden. Sie wird künftig auf dem Grundstück neben dem linken Eingang der Bethlehemkirche ihren Platz finden. Die Glocke wird mit einer geeigneten Plakette versehen werden, die auf ihre historische Bedeutung hinweisen soll.

Warum erzähle ich Ihnen dies alles? Nun, sie werden sich denken können, dass alle geplanten Maßnahmen auch Unkosten hervorgerufen haben, an denen sich die Bethlehem-Stiftung beteiligen wird.

Dies gilt auch für die Fenster im Albert-Schweitzer-Gemeindehaus. Hier müssen die vorhandenen Holzfenster gründlich renoviert werden. Die fachmännische Durchführung dieser Arbeiten obliegt in bewährter Weise der Firma Pieters in Meppen.

Schließlich möchte ich Ihnen unsere bevorstehende Gemeindeversammlung ans Herz legen, die unter dem Motto „Neu ins Gespräch kommen“ am ersten Advent (29. November 2026) im Anschluss an den Gottesdienst stattfinden wird, der an diesem Tag ausnahmsweise erst um 11:00 Uhr beginnt. Es wird sich um einen Familiengottesdienst handeln, zu dem ausdrücklich auch die Eltern unserer Vorkonfirmanden und Konfirmanden eingeladen sind. Bei der anschließenden Gemeindeversammlung wollen wir alle miteinander ins Gespräch kommen und Informationen austauschen, wobei auch mehrere Kuratoriumsmitglieder der Bethlehem-Stiftung ein offenes Ohr für Ihre Fragen haben werden. Da auch ein Mittagessen angeboten wird, melden Sie sich bitte vorher entweder im Gemeindebüro oder ebenfalls über unsere Internetseite für die Teilnahme an. Genauere Hinweise finden sich auch im aktuellen Sprachrohr. Über weitere Veranstaltungen werden wir Sie rechtzeitig über die Abkündigungen im Gottesdienst, durch den Aushang im Infokasten am Kircheingang und auch auf unserer Internetseite bekanntgeben informieren.

Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Herbst mit kühleren, oft sonnigen, aber auch einigen regnerischen Tagen.

Ihr Dr. Martin van der Ven

Rückblicke

Serenade „Musik und Wein“  –  ein sommerlicher Abend voller Klang

Unter dem Motto „Musik und Wein“ hatte der Evangelische Posaunenchor, der durch die Beteiligung von vier auswärtigen Bläserinnen und Bläsern bestens ausgerüstet war, zu einer stimmungsvollen Serenade mit Orgel und Klavier eingeladen.

In der gut besuchten Bethlehemkirche erlebten die Gäste in bewegender Atmosphäre eine abwechslungsreiche musikalische Reise.

Unter der Leitung von Johannes Drenger präsentierten die Bläserinnen und Bläser ein Programm, das von klassischen Chorälen bis hin zu schwungvollen und modernen Stücken reichte. Für besondere musikalische Farbtupfer sorgten die Beiträge an Orgel und Klavier, gespielt von Karsten Opitz, der seinen Stücken am Klavier durch seine wohlklingende Stimme das Sahnehäubchen aufsetzte. So war es z.B. bei dem Lied „Rule Britannia“, in das der Posaunenchor und die Zuhörerinnen und Zuhörer im Refrain einstimmten.

Im Wechsel und auch im Zusammenspiel mit dem Posaunenchor entstand ein vielseitiges Klangspiel, mal festlich und getragen, mal heiter und beschwingt. Die Musik zeigte einmal mehr, wie vielfältig Bläser-, Orgel- und Klaviermusik miteinander harmonisch verbundewerden können.

Durch das Programm führte Heidi Drenger, eine der Trompeterinnen, und sie sorgte mit zwei lustigen Gedichten für eine weitere Abwechslung.

Passend zum Titel durften natürlich auch der Wein und andere Getränke nicht fehlen. Damit blieb den Besucherinnen und Besuchern in der Pause Zeit für Begegnungen, Gespräche und manches fröhliche Wiedersehen.

Ein herzlicher Dank gilt allen Musikerinnen und Musikern, Johannes Drenger und Karsten Opitz, die mit viel Engagement und Freude diesen Abend zu einem sehr gelungenen Ereignis machten. Ebenso sei allen gedankt, die bei der Vorbereitung und Bewirtung mitgeholfen haben.

Die Serenade verband  Musik, Genuss und Gemeinschaft miteinander und dürfte bei vielen Besucherinnen und Besuchern noch lange nachklingen.

Hiltrud Ahrens

 

Open-Air Gottesdienst am 2. August

Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit:

Das bekannte Paul-Gerhardt-Lied durfte im Open-Air-Gottesdienst mitten in den Sommerferien nicht fehlen. Fleißige Helferinnen und Helfer hatten kurzerhand im gepflasterten Hof zwischen Bethlehemkirche und Albert-Schweitzer-Haus Stühle aufgestellt, davor auch einen Altartisch und darauf einen wunderbaren Blumenschmuck. Es gab auch eine provisorische Kanzel und eine Mikrofonanlage. Volker Stach aus Brögbern hatte sein elektrisches Klavier mitgebracht. Und los ging es bei schönstem Sonnenschein mit fröhlichem Gesang und innigem Gebet.

Am Ende war alles schnell wieder aufgeräumt, und man war sich einig: Das wiederholen wir im kommenden Jahr.

Geistliches Wort

 

 

wer ist Jesus? Was hat er getan? Was ist sein Geheimnis?

Mit den Vorkonfirmandinnen und Vorkonfirmanden habe ich in den vergangenen Wochen ausführlich in den Evangelien gelesen. Die Jugendlichen waren erstaunt darüber, wie sich, ganz ohne social media, im Nu ein richtiger hype eingestellt hat: mittendrin Jesus. Und schnell haben die Jugendlichen folgenden Dreiklang erfasst:

  • Jesus predigt.
  • Menschen, denen er begegnet, werden heil.
  • Jesus nimmt Menschen, die nicht dazu gehört haben, in die Gemeinschaft hinein.

Was in diesem Dreiklang ertönt, ist das Reich Gottes: Es wird erfahrbar, ja, Gott wird gegenwärtig

  • in den Worten, die Jesus sagt,
  • in den Wundern, die er tut, und
  • in der Gemeinschaft, die er den Menschen anbietet.

Woche für Woche spüren wir dem Reich Gottes nach, der Nähe Gottes, wenn wir am Sonntagmorgen in unserer Bethlehemkirche zusammenkommen, um zu singen und zu beten und auf die Worte der Bibel zu hören. Auch die Gruppen und Kreise, die sich im Albert-Schweitzer-Haus treffen, bilden, ganz unspektakulär, die Gemeinschaft des Reiches Gottes ab.

Im Bibelkreis (meistens 8 bis 10 Personen) haben wir uns eine Reihe von vier Abenden zu den Gleichnissen Jesu vorgenommen (jeweils etwa anderthalb Stunden). Wir würden uns freuen, wenn Interessierte dazukommen. Die Bibelabende sind:

  • der 15. Juli,
  • der 12. August,
  • der 23. September und
  • der 21. Oktober, jeweils 19.00 Uhr.

Es wird an allen vier Abenden um Geschichten gehen, die Jesus erzählt über alltägliche Dinge und Menschen, aber in den Geschichten ist Gottes Nähe verborgen und wartet darauf, dass wir diese Nähe Gottes finden:

Ein Landwirt sät Getreide und wartet, dass es wächst. Eine Frau krempelt auf der Suche nach einem verlorenen Geldstück ihren gesamten Haushalt um. Ein Sammler findet eine Rarität und riskiert dafür den Bankrott. Ein korrupter Richter wird sich selbst untreu und spricht Recht.

Neugierig geworden? Dann kommt gern für diese Mini-Reihe dazu!

Herzlich grüßt, auch im Namen des Bibelkreises,

Aktuelles

Konfirmation am 03. Mai 2026

Am 03. Mai war es so weit, und unsere diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden hatten ihren „großen Tag“. Wir wünschen euch alles Gute auf eurem weiteren Lebensweg und freuen uns über euer Interesse, euch in der Kirche und Gemeinde zu engagieren.

Kleidersammlung für Bethel

Vom: 15.09.2026 – 18.09.2026 jeweils von 9.00-12.00 Uhr und am Donnerstag zusätzlich von 15.00 -17.00 Uhr

Abgabeort: Gemeindehaus der Bethlehemkirche, Albert-Schweitzer-Weg 5

Gesammelt werden gut erhaltene Kleidung und Wäsche, Federbetten – jeweils gut verpackt und Schuhe (bitte paarweise gebündelt)

Jemandem die Leviten lesen

Genau das tun die Vorleserinnen und Vorleser in unseren Gottesdiensten. Heute bedeutet dieser Ausdruck: jemanden gehörig zurechtweisen, ihm Vorhaltungen machen. Ursprünglich aber stammt der Spruch aus dem mittelalterlichen Kirchenwesen: ein Bischof oder Stellvertreter las den Geistlichen bei ihren Versammlungen Bibeltexte vor, besonders aus dem 3. Buch Mose. Das ist das Buch „levitikon“ (griech.) oder „leviticus“ (lat.), abgeleitet von dem Stamm Levi. Es enthält Vorschriften für den kultischen Dienst der Priester und der Tempeldiener (= Leviten).

(Rainer Metzner „Mit Feuereifer und Engelszungen“, C.H. Beck-Verlag, 2026)

Auch die heutigen Leviten lesen aus der Bibel vor. Diese Texte sind u. a. von der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Liturgischen Konferenz für jeden Sonntag festgelegt und im Lektionar (liturgisches Buch mit den Bibelabschnitten für den christlichen Gottesdienst) und im Perikopenbuch (zur gottesdienstlichen Verlesung als Evangelium und Epistel vorgeschriebener Bibelabschnitt) abgedruckt. Die Bücher enthalten u.a. die gottesdienstlichen Schriftlesungen, Predigttexte und Gebetspsalmen. Der Prediger / die Predigerin bereitet den Gottesdienst vor und teilt den Mitwirkenden rechtzeitig den Ablauf mit. So gibt es zuhause die Möglichkeit, sich in den Text einzulesen, idealerweise mit dem Perikopenbuch.

In der Bethlehemgemeinde wird auch die Mitwirkung beim Fürbittengebet gewünscht. Das Gebet wird ebenfalls vom Prediger / von der Predigerin vorbereitet.

Es gibt einen „Kollekten- und Gottesdiensthelfer-Plan“. In ihm wird namentlich aufgeführt, wer wann den Kollekten- bzw. Lesedienst übernimmt. Tauschen mit anderen Mitwirkenden ist immer möglich. So können die privaten Termine gut geplant werden.

Fassen Sie Mut und machen Sie mit. „Jemandem die Leviten zu lesen“, ist ganz einfach: alle Texte sind vorbereitet, Sie werden über den Ablauf des Gottesdienstes informiert und mit ein bisschen Übung zuhause ist das Vorlesen keine Schwierigkeit. Sie werden staunen, wie Sie so manchen Bibeltext ganz neu verstehen. „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen“ (2. Samuel 22, 30) und über die Hürde des ersten Vorlesens.

Herzlich willkommen im Gottesdienst-Team

(verfasst von Christa Müller)

„Blumenfee“ gesucht!

Sicher gefällt es Ihnen, wenn die Kirche zum sonntäglichen Gottesdienst oder zu besonderen Feiern mit Blumen schön geschmückt ist. Zurzeit sorgen drei Frauen im regelmäßigen Wechsel für diesen Schmuck. Da wir alle drei Ü 80 sind, möchten wir gerne neue Mitwirkende gewinnen, damit die Arbeit, die uns allen Freude macht, auf mehr Schultern verteilt werden kann. In unserem Alter ist es wahrscheinlicher, dass die eine oder andere krankheitsbedingt ausfällt, auch längere Zeit. Mit Blumen oder Grün aus dem eigenen Garten könnten wir jahreszeitlich bedingt jederzeit beitragen nach dem Motto: Wenn der liebe Gott so etwas in meinem Garten wachsen lässt, soll er etwas als Schmuck für sein Haus wiederhaben. Auch wir drei sind keine Floristinnen und arrangieren die Blumen so gut wir können. Also: Nur Mut, unsere kleine Schar zu vergrößern!

Betrachtung zur Osterkerze 2026

(aus der Predigt im Osterfestgottes-dienst (5. April, 10.00 Uhr)

Auf die neue Osterkerze aufgetragen sind die Farben des Lebens. Knallige Farben: das Rot des Feuers und das Gelb-Orange der Sonne. Intensive Farben: das dunkle Grün des Waldes und das tiefe Blau des Meeres. Helle Farben: auch hier ein Grün für das frische Laub der Büsche und Bäume und das helle Blau oder zarte Violett und Rosa der Blumen. Dazu das dunkle Braun der Ackererde. Dazwischen auch weiße Streifen und silberne, vielleicht für die Ursprünglichkeit und Reinheit und für die Kostbarkeit des Lebens. Alles, alles kommt in diesen Streifen zusammen: die Fülle des Lebens. Und trotz der Fülle der Farben und des Kontrasts, den sie hervorbringen, – kommt es mir so vor, als wären die äußeren Streifen so eine Art Jahresringe, wie die inneren Ringe eines Baumes, und bilden damit unser Leben ab von der Kindheit bis zum Alter. Alles hat seine Zeit, und jede Phase hat ihren Platz und ist hineingenommen in das Große und Ganze. Mach dir gern Gedanken darüber, welche Farbe dein aktueller Jahresring hat. Mach dir auch gern Gedanken darüber, welchen Zugang du hast zur Vielfalt und zur Fülle des Lebens und was dich stärken kann in deinem Zugang zu deinem Leben. Was springt dir ins Auge? Woran findest du Freude? Was willst du noch sehen und erleben? Das Betrachten der Kerze kann dir helfen.

(Die Osterkerze gestaltet hat Angela Heldt.)

Kirchenkreissynode

Tagung: Die Kirchenkreissynode unseres Kirchenkreises Emsland- Bentheim hat in öffentlicher Sitzung am Freitag, 17. April 2026 in Dalum getagt. Auf der Tagesordnung standen unter anderem Berichte aus dem Kirchenkreisvorstand und der Landessynode, die erste Lesung zum Beitritt des Kirchenkreises zum Kirchenkreisverband Osnabrück Stadt und Land sowie einer Fusion der Kirchenämter. Zu diesem Tagesordnungspunkt ließ sich der juristische Vizepräsident des Landeskirchenamtes, Dr. Christoph Goos, per Video zuschalten. Die zweite Lesung mit Beschlussfassung  ist für den 26. Juni vorgesehen. (….)

Die Fusion wird so erfolgen, dass der Standort des Evangelischen Verwaltungszentrums (EVZ) Meppen erhalten bleibt. Der sachliche Grund ist, dass die Struktur eines größeren Amtes auch eine größere Verlässlichkeit schafft, was die zu erbringenden Dienstleistungen angeht.

Nachruf auf Wilfried Krogul

Am 6. März verstarb unser langjähriges Gemeindeglied und ehemaliger Diakon Wilfried Krogul im Alter von 81 Jahren.

In den Jahren 1988 bis 1997 war Wilfried Krogul in unserer Gemeinde als Diakon für Jugendarbeit, Zurüstung von ehrenamtlichen Mitarbeitern, Mitarbeit im Kindergottesdienst und kirchlichen Unterricht tätig.

Wir haben am 17. März in einer Trauerfeier in der Bethlehemkirche von ihm Abschied genommen.

Unser Mitgefühl gilt seiner lieben Ehefrau Annette und der Familie.