Die Bethlehem-Stiftung informiert (Juni 2026)

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Stifterinnen und Stifter,

ich möchte Sie gerne in unserem neuen „Sprachrohr“ wieder einmal über die besondere Bedeutung unserer Bethlehem-Stiftung, einer kirchlichen unselbständigen Stiftung informieren.

„Zukunft gestalten und etwas Bleibendes hinterlassen“

Kirchliche Stiftungen leisten einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche und kirchliche Leben. Besonders unselbständige Stiftungen bieten Menschen die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen und dauerhaft Positives in unserer Gemeinde zu bewirken, ohne eine eigene rechtliche Organisation aufbauen zu müssen, damit sich die Stifterinnen und Stifter auf das Wesentliche konzentrieren können: ihre Vorstellungen und ihr Engagement für kommende Generationen.

Unsere unselbständige Bethlehem-Stiftung wird treuhänderisch von der Bethlehemgemeinde verwaltet. Aufgrund dieser Verbindung zwischen der Stiftung und der Kirchengemeinde und aus Transparenzgründen sind wir vor einigen Jahren dazu übergegangen, dass der Kirchenvorstand der Gemeinde und das Kuratorium der Stiftung mehrfach im Jahr die Kirchenvorstandssitzung gemeinsam abhalten und einmal jährlich in einer Klausur zusammen tagen.

Wesentlich ist auch, dass das eingebrachte Vermögen auf Dauer erhalten bleibt, während die aus dem angelegten Vermögen erzielten Erträge (Zinsen und Ausschüttungen) gezielt für festgelegte Zwecke eingesetzt werden – beispielsweise für Baumaßnahmen, Kinder- und Jugendarbeit, Seniorenarbeit, Kirchenmusik oder die Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen.

Die Projekte im Einzelnen sind Ihnen aus den Stiftungsberichten im „Sprachrohr“ bekannt. Sie haben durch Ihre regelmäßigen Zustiftungen und Spenden, die Sie im Übrigen auch noch steuerlich absetzen können, maßgeblich dazu beigetragen, dass die beispielhaft genannten Vorhaben verwirklicht werden konnten und können.

Wir bedanken uns dafür ganz herzlich bei Ihnen!

Ein Dank gilt an dieser Stelle dem Gründungskuratorium der Bethlehem-Stiftung im Jahr 2009. Mut, Weitblick, Kraft und Durchsetzungsfähigkeit haben seinerzeit dazu geführt, dass wir heute über eine starke und zukunftsfähige Stiftung verfügen.

Die Stiftung wird seither von Gemeindegliedern geführt, die sich dem anfänglichen Stiftungsgedanken verpflichtet fühlen. Ehrenamtliches Handeln kann nur im Team gelingen.

Nächstenliebe, Gottvertrauen und kühler Verstand sind die Richtschnur des Handelns zum Wohle unserer Gemeinde.

            „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe

             und der Besonnenheit“ (2. Timotheus, I, 7)

Ich möchte Sie, liebe Gemeindemitglieder, die noch nicht stiften, ermutigen, sich zu vergegenwärtigen, dass selbst kleinste regelmäßige Zustiftungen – ab 5,00 € im Monat – viel bewegen können. Gemeinsam entsteht so ein starkes Fundament für kirchliches und soziales Engagement vor Ort. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen gewinnen solche langfristigen Formen der Unterstützung zunehmend an Bedeutung.

Kirchliche unselbständige Stiftungen stehen damit für Verantwortung, Vertrauen und Zukunftsgestaltung – getragen von dem Wunsch, Glauben und Gemeinschaft lebendig zu erhalten.                                       

Ihre  Stiftungsvorsitzende Hiltrud Ahrens

Klausurtagung Kirchenvorstand + Stiftung Salzbergen Februar 2026

Für Kinder und Jugendliche

Was war so los in der letzten Zeit?

In den letzten 4 Monaten war Einiges bei uns los. Im Februar gab es eine kleine Karnevalsfeier mit vielen großartigen Kostümen.

Im März/April hat sich unsere Familienfreizeit auf gemacht nach Borkum und im Mai gab es wieder ein großes Backen und Basteln.

Dazwischen fanden wie gewohnt an jedem 2. Donnerstag die Singkreise statt, die Dank einiger schöner Tage wieder im Garten stattfinden konnten.

 

Die Familienfreizeit…

…fand in diesem Jahr vom 30.03. – 03.04. statt. Insgesamt waren wir mit 22 Personen unterwegs, 10 Kinder, 12 Erwachsene inklusiveden 2 Teamerinnen Laura und Alyssa.

Das Wetter bei der Ankunft auf Borkum war verregnet und kalt.Wie in den letzten Jahren war unsere Unterkunft wieder die Waterdelle und bis zum Check-in verbrachte jede Familie die Zeit damit die geliehenen Fahrräder abzuholen, etwas zum Mittag zu essen oder trotz des schlechten Wetters ein Eis zu essen.  Auch der Nachmittag stand ganz im Zeichen des ruhigen Ankommens, bis man sich nach dem Abendessen zu einer gemütlichen Runde getroffen hat.

Zum Glück wurde das Wetter, bis auf die Kälte, freundlicher.

Am Dienstagnachmittag besuchten wir „Annis Herz Alpakas“.  Auf ihrem Hof konnten die Kinder nicht nur Alpakas, Ziegen und Schafe streicheln, sondern auch Hühner füttern und anfassen, kleinen Schweinchen das Futter geben und bekamen von Anni, der Besitzerin, viele Informationen zu den verschiedenen Tieren.

Am Mittwoch verbrachte jede Familie den Tag für sich. Viele haben einen Spaziergang in den Dünen genossen oder waren am Strand und haben Muscheln gesammelt. Einige waren im Aquarium, andere machten einen ausgedehnten Stadtbummel. Zwischenzeitlich hatten die Kinder viel Spaß auf dem hausinternen Spielplatz oder dem Spielkeller.

Der Donnerstagmorgen stand ganz im Zeichen von Noahs Arche.  Am Vormittag trafen wir uns an einem kleinen Schiff am Strand, um uns dort mit dieser Geschichte zu beschäftigen. Die 40 Tage Regen wurde durch das Getrappel von vielen Kinderfüßen im Boot sehr gut nachgeahmt. Nach dem Erzählen gingen wir gemeinsam an den Strand, um dort mit verschiedenen Materialien Noahs Arche nachzubauen. Die Kinder hatten sehr kreative Ideen, auf die Noah sicher neidisch gewesen wäre, wie zum Beispiel auf die Dachterrasse für ausgedehnte Sonnenbäder. Zurück in der Waterdelle durften die Kinder mit Alyssa und Laura noch Stoffbeutel bunt bemalen, auf denen ein Bild der Arche abgebildet war.

Am Abend ließen wir unsere schöne Zeit beim Stockbrot machen ausklingen. Die Kinder tanzten mit Laura und Alyssa, es wurde viel erzählt und es wurden Pläne für die nächste gemeinsame Freizeit geschmiedet.

 

Backen und Basteln im Mai

Das Thema dieses Mal fanden die Kinder ein bisschen zum Kichern, und sie konnten sich nicht viel darunter vorstellen. Es lautete „Das Gleichnis vom Senfkorn“.

Nach einer ausgiebigen Geschichte und der Betrachtung eines kleinen Samens, aus dem Großes entstehen kann, ging es auch schon los.

24 Kinder und einige Mamas und Papas malten mit Jana und Finja, backten leckere Hefekringel mit Natalja, Evelyn und Nicole, fädelten Perlen auf und bogen Drähte mit mir, bastelten kleine Häuschen mit Vorgarten in dem sie Blumen oder Pfefferminze anpflanzen durften mit Laura und ließen sich von Alyssa schminken.

Das Schönste für uns als Team war, dass beim Abschluss in der Kiche schon nach dem nächsten Backen und Basteln gefragt wurde und den Kindern die Zeit bis zum Herbst viel zu lang dauert, weil es immer so viel Spaß macht. Auch schön waren die vielen Danksagungen der Eltern, die uns erreicht haben.

Auch wir als Team freuen uns schon auf das nächste Mal!

Neue Spielgruppe

In Esterfeld hat sich eine neue, von Eltern ins Leben gerufene offene Spielgruppe gegründet. Für unsere Kleinsten gibt es hier jede Menge Raum, um gemeinsam zu spielen, zu lernen und die Welt zu entdecken. Doch nicht nur die Kinder profitieren: Für uns Eltern bietet die Gruppe eine wunderbare Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und sich bei den kleinen und großen Herausforderungen des Familienalltags gegenseitig zu stärken.

Wer kann mitmachen?

Aktuell sind die Kinder in unserer Runde zwischen 8 Monate und 2 Jahre alt. Geschwisterkinder und neue Gesichter sind jederzeit herzlich Willkommen!

Wann und wo treffen wir uns?

Wir bieten wöchentlich drei flexible Termine an, zu denen man sich ganz individuell und nach eigenem Zeitplan anmelden kann:

Montags um 15:00 Uhr

Mittwochs um 09:30 Uhr und 16:00 Uhr

Bei gutem und warmem Wetter besuchen wir öfter auch die verschiedenen Spielplätze in Esterfeld. Sonst kommen wir im Gemeindehaus der Bethlehem-Gemeinde zusammen. Für die Raumnutzung sammeln wir lediglich einen kleinen Beitrag von ca. 4€ im Monat ein.

Lust auf ein Reinschnuppern?

Wir freuen uns auf euch! Wer unverbindlich vorbeischauen möchte, meldet sich für die genaue Absprache einfach bei Dorothea Fübbeker unter der Telefonnummer 015787090926 (gerne per WhatsApp).

Wir freuen uns auf neue Gesichter in unserer fröhlichen Runde!

Dorothea Fübbeker

Neues vom Posaunenchor

Blechgebrassel

Eine alte Floskel und doch so wahr:

Musik macht gute Laune! Gemeinsames Musizieren lässt uns den Alltag vergessen, in die Welt der Töne eintauchen und ermöglicht uns, dieser mit all unserem Können und unseren Gefühlen Lebendigkeit und Ausdruck zu verleihen.

Es war:

Damit uns dies immer besser gelingt, begannen wir das Jahr mit einer gemeinsamen Bläserfreizeit unter der Gesamtleitung vom Landesposaunenwart Christian Fuchs in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte in Papenburg. Fast 100 BläserInnen wurden in verschiedene Arbeitskreise aufgeteilt, und es wurde intensiv geprobt, geübt – aber auch gelacht und gesungen! – Ja, BläserInnen können auch singen!

Ein besonderes Highlight dieser Bläserfreizeit war es, unter der Anleitung des Komponisten und Musikers Jürgen Hahn (Posaunenwart in Berlin) seine eigenen Werke zu spielen. Aus der Welt der Choräle wurden wir herauskatapultiert und tauchten ein in die Welt der Jazzmusik – wie krass! Nie hätten wir gedacht, dass wir das bewältigen können und waren selbst überwältigt, als es so richtig groovte und der Rhythmus und die Klänge uns beflügelten! – Da waren sie wieder – meine „Grenzerfahrungen“ – Grenzen überschreiten und neue Horizonte entdecken!

Am 9. Mai haben wir am landeskirchlichen Aktionstag „Meet ‚n‘ sing“ teilgenommen, der für unsere Region in der Gustav-Adolf–Kirche stattgefunden hat. Wir als Posaunenchor hatten eine halbe Stunde, um die Zuhörerinnen und Zuhörer zum Mitsingen einzuladen.Das Zusammentreffen mit anderen musikalischen Gruppen und sangesfreudigen Menschen hat Spaß gemacht. Auch das ist ein unübertroffener Vorteil des Musizierens: Egal, ob jung, ob alt, groß oder klein – jeder kann mitmachen!

Es ist:

Da es im Gottesdienst – aus naheliegenden Gründen – zu kurz kommt:

Am Sonntag, 7. Juni 2026, um 18.00 Uhr gestalten wir gemeinsam mit der Popkantorin Julia Uhlenwinkel ein Abendliedersingen in der Gustav-Adolf-Kirche und freuen uns auf jede(n), die/der da kommt!

Es wird:

Im Gegensatz zu vielen anderen Gruppen macht unser Posaunenchor keine Sommerpause!

Wir üben fleißig für unsere Serenade „Wein und Musik“ am 31. Juli 2026, um 19.30 Uhr, in der Bethlehemkirche.

Diese Tradition wurde durch Corona unterbrochen, und nun sind wir froh, dass wir in diesem Jahr die Tradition aufleben lassen und den Freunden der Blechmusik diesen besonderen Sommerabend bereiten können.

Wer nun denkt, die BläserInnen unseres Posaunenchores sind ausgelastet, hat weit gefehlt!

Einige von uns nehmen weite Wege – bis nach Leer – auf sich, um an den Proben des Sprengelposaunenchores unter der Leitung unseres Landesposaunenwarts Hayo Bunger teilzunehmen.

Last but not least:

Eben dieser Sprengelposaunenchor wird am 22. August 2026 auf Norderney und am 23. August 2026, um 16.00 Uhr, bei uns in Meppen in der Propsteikirche ein Konzert geben.

Das ist nicht nur für uns als Posaunenchor ein besonderes Highlight!

In eigener Sache:

Wer Teil unserer Gruppe sein möchte, aber leider kein Blechblasinstrument spielt – kein Problem!

Zwischen 8 und 80 Jahren kann jeder bei uns lernen, aus einem „Stück Blech“ Töne und Musik zu zaubern!

Einfach unseren Posaunenchorleiter Johannes Drenger ansprechen.

Heidi Drenger

Ev. Posaunenchor Meppen

Konfirmand(inn)en

Anmeldeabend für die Konfirmandenzeit 2026 bis 2028

Für Dienstag, den 30. Juni, um 19.00 Uhr, laden wir Eltern und Kinder zu einem Infoabend mit Anmeldung für den Konfirmandenunterricht in unser Gemeindehaus, Albert-Schweitzer-Weg 5, ein.

Angemeldet werden sollen die Kinder, die 12 Jahre alt sind oder es demnächst werden und die im Jahr 2020 eingeschult wurden. Diese Kinder werden also zu Beginn des Unterrichts im 7. Schulbesuchsjahr sein.

Zur Anmeldung mitzubringen ist die Geburtsurkunde mit dem Taufeintrag.

 

 

Ein festliches Ereignis in der Bethlehemgemeinde steht an: die Konfirmation.

In diesem Jahr werden unsere Konfirmandin und unsere Konfirmanden  am Sonntag, 03. Mai 2026, konfirmiert.

Ereignisreiche 1 ½ Jahre liegen hinter den Jugendlichen, in denen sie zahlreiche Gottesdienste besucht und „ihre“ Gemeinde auch bei vielen Aktionen tatkräftig unterstützt haben. – Egal ob beim Backen und Basteln oder beim Krippenspiel oder beim „Kücheneinsatz“, die „Konfis“ sind immer gern gesehene Helfer und Helferinnen.

Im Konfirmandenunterricht wurden Glaubensfragen erörtert, und manches Mal hat sich der eine oder die andere wohl auch gefragt: „Was soll ich glauben?“ Und hat für sich hoffentlich auch entdeckt: „Ja, das glaube ich!“

Am Vorabend der Konfirmation, am Sonnabend, dem 02. Mai 2026, werden sich unsere „Konfis“  im Gottesdienst um 18.00 Uhr der Gemeinde vorstellen und zeigen, was sie gemeinsam erarbeitet haben.

Wir hoffen, dass der oder die andere Konfirmand(in) im Anschluss an die Konfirmandenzeit in der Jugendarbeit mitmacht und weitere Antworten auf die Fragen des Glaubens findet. 

Konfirmiert werden:

Jonathan Burke , Fabian Drees, Tobias Flügge, Jannes Gerner, Léon Goik, Celine Goll, Mats Hake, Timo Stoll, Jenke Vissering    

Hier das Foto der Konfirmand(inn)en aus dem vergangenen Jahr 2025 [und oben stehen die gegenwärtigen Vorkonfimand(inn)en]:

Geistliches Wort

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu. (Jahreslosung für 2026 aus Offb 21,5)

 

 

Tief eingetaucht sind wir in dieses Jahr 2026. Der Zauber ist verflogen, das üppige Feuerwerk ist erloschen, und alle guten Vorsätze sind längst über Bord geworfen, der Lack ist ab. Und was die Politik anbietet zur Weltverbesserung, und was die Sozialen Medien mir vorschlagen zur Selbstoptimierung, das macht mir eher Sorgen, als dass es mich überzeugt oder auch nur beruhigt.

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu. Das Wort aus der Offenbarung an Johannes erreicht mich noch in der Tiefe des Tauchgangs. Das, was ist, kann und wird nicht bleiben: Einige reiche alte Männer haben die Welt unter sich aufgeteilt, sie setzen ihre Interessen rücksichtslos durch und nehmen in Kauf, dass Krieg und Gewalt die Erde zerstören. Dabei geht die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen verloren. Wir, die wir zuschauen, spüren unsere Ohnmacht: Wir können den Gang der Dinge nicht ändern, so gern wir es auch wollten.

Aber das Wort an Johannes entlastet alle, die es hören und ernstnehmen, von dem falschen Zwang, dass wir Ohnmächtigen den Wandel schaffen müssen. Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu, – und hat schon angefangen mit der neuen Schöpfung. Der, der am Karfreitag ohnmächtig am Kreuz gestorben ist, ist an Ostern auferweckt. Er nimmt uns schon hinein in das neue Leben. Jeden Tag, den wir empfangen, leben wir als einen Neuanfang der Hoffnung: Heute tauche ich auf, heute bin ich lebendig, heute erhalte ich mir meine Neugier. Das möchte ich tatsächlich persönlich erleben und feiern: dass Gott alles neu macht!

Freundlich grüßt

Die Bethlehem-Stiftung informiert (März 2026)

Liebe Gemeindeglieder,

Eigentlich sind wir beide ja im Ruhestand. Aber kaum ein Morgen vergeht, ohne dass meine Frau mir sagt: „Ich gehe noch mal eben rüber zur Gemeinde.“ Dort trifft sie dann als „Baubeauftragte“ viele andere fleißige Helfer(innen), und fast immer geht es um unser Albert-Schweitzer-Gemeindehaus. Und wahrscheinlich geht es Ihnen inzwischen auch ähnlich wie mir, wenn ich wie jetzt in den kalten Monaten sonntagmorgens dort zur Winterkirche eintrete: Was für ein Schmuckstück ist aus diesem Gebäude entstanden, dessen Jubiläum wir ja im vergangenen Jahr gefeiert haben!

Immer wieder stand ein möglicher Abriss des angeblich baufällig gewordenen Gemeindehauses im Raum, das auf eine so stolze Tradition zurückblicken kann und vor mehr als 70 Jahren mit scheinbar nie enden wollenden Kräften von so vielen Gemeindegliedern geplant und errichtet wurde. Inzwischen engagieren sich schon seit vielen Jahren wiederum viele Menschen, um den Erhalt, die Verschönerung und Modernisierung des Hauses zu ermöglichen. Und dies ist inzwischen wirklich gelungen!

Befürchtungen, das Dach könne eventuell einer Schneelast nicht standhalten, wurde entschlossen entgegengetreten: Der Dachstuhl ist im wahrsten Sinne des Wortes auf feste Beine gestellt worden. Dabei darf die Firma Nüsse & Ostermann nicht unerwähnt bleiben. Die Decke im großen Saal wurde schalldichter gemacht. Alles bekam einen neuen Anstrich und erstrahlt in neuem Glanz. Dafür danken wir der Firma Pieters. Man fühlt sich einfach dort wohl, und zahlreiche Gruppen der Gemeinde nehmen das Haus ebenso wie feiernde Gemeindeglieder gern in Anspruch. Nun ist im Februar auch noch die neue Haustür eingesetzt worden, die das Gebäude energetisch nachhaltiger macht. Stellvertretend für die vielen im Haus tätigen Firmen sei an dieser Stelle auch die Firma Elektro Meer genannt, die die gesamte Elektrik im Gemeindehaus, in der Sakristei und im Keller erneuert hat. Dabei sind wir immer wieder auf freundliche Gesichter und helfende Hände gestoßen. Frau Ulrike Lübbers hat ihr neues Büro bezogen, in dem das Arbeiten noch mehr Freude macht. Und die Firma Letterhaus hat mit neuen Schränken und Regalen dafür gesorgt, dass alle aufzubewahrenden Unterlagen übersichtlich ihren Platz finden. Heinrich und Irene Warkentin haben stets alles blitz-blank-sauber gehalten. Endlich hat nun auch Frau Linda Wagner ihr neues Büro für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen beziehen können.

Sie fragen sich vielleicht: Warum erzähle ich Ihnen das alles? Die Antwort ist ganz einfach: Ich möchte wie so oft auf unsere Bethlehem-Stiftung aufmerksam machen. Mit ihren kontinuierlichen Zustiftungen haben so viele von Ihnen dankenswerterweise dazu beigetragen, dass sich die Stiftung maßgeblich an den entstandenen Unkosten bei der Renovierung des Albert-Schweitzer-Hauses beteiligen konnte. Wir sagen Ihnen dafür ein herzliches Dankeschön! „Und irgendwann kriegen wir hier auch noch eine Wärmepumpe“, hofft meine Frau…

Ihr

Dr. Martin van der Ven

Klausurtagung Kirchenvorstand + Stiftung Salzbergen Februar 2026

Neue Landessynode startet – Ostfriesland-Ems im Präsidium vertreten

+++ Pressemitteilung Sprengel Ostfriesland-Ems+++

Die neu-gewählte Landessynode hat ihre Arbeit aufgenommen

Mit ihrer konstituierenden Tagung ist die 27. Landessynode der Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers offiziell in ihre neue Legislaturperiode gestartet. In den ersten Sitzungen wurden zentrale personelle Weichen gestellt und die Arbeitsfähigkeit des Kirchenparlaments hergestellt.

Die Landessynode ist das höchste beschlussfassende Organ der Landeskirche. Sie verabschiedet Kirchengesetze, beschließt den Haushalt und berät über grundlegende Fragen kirchlicher Entwicklung. Die neu zusammengesetzte Synode wird in den kommenden sechs Jahren maßgebliche Entscheidungen für die Zukunft der Landeskirche treffen.

Die Gruppe des Sprengels Ostfriesland-Ems setzt sich aus 10 gewählten Synodalen zusammen – darunter erfahrene Mitglieder sowie erstmals teilnehmende Synodale. Die Gruppe verbindet frische Impulse mit gewachsener Erfahrung und setzt sich aus den Kirchenkreisen Emden-Leer, Emsland-Bentheim, Rhauderfehn, Aurich und Norden zusammen.

Die Synodalen arbeiten aktiv in verschiedenen Ausschüssen mit, bringen ihre Erfahrungen aus Gemeinde, Beruf und Ehrenamt ein, welche die Landeskirche für die kommenden Jahre stärken wird.

Zur Präsidentin der Landessynode wurde Wencke Breyer aus dem Sprengel Hannover gewählt. Gemeinsam mit den Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten sowie den Schriftführerinnen und Schriftführer bildet sie das Präsidium, das die Sitzungen leitet und die Arbeit der Synode koordiniert.

Präsidium mit starker Beteiligung aus dem Sprengel Ostfriesland-Ems

Mit Daniel Aldag wurde ein Vertreter aus dem Sprengel Ostfriesland-Ems zum zweiten Vizepräsidenten gewählt. Nicole Strecker gehört künftig als dritte Vizepräsidentin dem Präsidium an. Damit übernimmt der Sprengel sichtbare Verantwortung im Leitungsgremium des Kirchenparlaments.

Daniel Aldag: Rahmenbedingungen gestalten und synodale Arbeit stärken

Für Daniel Aldag, Ehrenamtlicher, stand bei seiner erneuten Kandidatur die Gestaltungsaufgabe im Mittelpunkt:

„Die neue Landessynode musste Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass die Kirchenkreise und Kirchengemeinden vor Ort so flexibel wie möglich die Herausforderungen für das kirchliche Leben meistern und ihrem Verkündigungsauftrag gerecht werden können. Diese Rahmenbedingungen wollte ich mitgestalten.“

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt traditionell im Bereich der Gesetzgebung. „Eine der vornehmsten Aufgaben der Landessynode war die Verabschiedung von Kirchengesetzen. Ich fand es höchst interessant und spannend, wie es gelang, das Kirchenrecht so nah wie möglich an das praktische kirchliche Leben heranzubringen.“ Deshalb arbeitet er weiterhin im Rechtsausschuss mit. Darüber hinaus ist ihm die Ökumene ein wichtiges Anliegen.

Seine Wahl zum zweiten Vizepräsidenten versteht Aldag als folgerichtige Aufgabe: „Ich bin ein leidenschaftlicher Kirchenparlamentarier, der sich auch für die inneren synodalen Abläufe interessiert und gern Sitzungen leitet.“ Zugleich sieht er konkrete Zukunftsthemen für die Synode: Die Arbeit werde künftig „noch mehr digitales Handwerkszeug benötigen“, außerdem müsse ein neuer Tagungsort gefunden werden. Ebenso wichtig sei es, den in der vergangenen Amtszeit begonnenen Dialog mit von sexualisierter Gewalt betroffenen Personen konsequent fortzusetzen. In diesen Themenfeldern engagiert er sich besonders.

Nicole Strecker: Mitarbeit stärken und synodale Kultur fördern

Nicole Strecker, berufliche Mitarbeitende, kandidierte für die 27. Landessynode, „weil ich meine Erfahrungen aus Gemeinde, Kirchenkreis und der praktischen Arbeit gern auf Landesebene einbringen wollte“.

Die Kirche steht vor großen Veränderungen. „Mir war wichtig, dass wir diesen Weg aktiv gestalten. Dabei wollte ich das große Ganze im Blick behalten und gleichzeitig die Menschen in den Gemeinden nicht aus den Augen verlieren.“

Inhaltlich liegen ihr insbesondere die Themen kirchliche Mitarbeit, Prävention und Gleichstellung am Herzen. Auch das Fundraising gewinnt für viele Gemeinden zunehmend an Bedeutung. In ihrer täglichen Arbeit begleitet sie Mitarbeitende und Ehrenamtliche und wirkt an der Umsetzung des Schutzkonzeptes mit.

Ihr Ziel ist eine Kirche, „die möglichst sichere Räume schafft, transparent kommuniziert und Gemeinden stärkt, damit sie auch unter schwierigen Bedingungen mit Freude arbeiten können“.

Für ihre Kandidatur als dritte Vizepräsidentin betont sie die Bedeutung einer konstruktiven Diskussionskultur: „Ich möchte eine synodale Kultur fördern, in der wir einander zuhören und fair miteinander umgehen, auch wenn wir unterschiedliche Meinungen haben.“ […]

1. Tagung der 27. Landessynode vom 19. bis 21.02.2026 in Hannover. Plenarsitzung am 19.02.2026. Gruppe Synodalen Sprengel Ostfriesland-Ems mit Regionalbischöfin Sabine Schiermeyer (v.l. erste Reihe: Sabine Schiermeyer, Hinrich Tjaden, Nicole Strecker, Cathrin Meenken, Wiebke Zimmermann, Dr. Bettina Siegmund und Meta Janssen-Kucz, zweite Reihe: Daniel Aldag, Ruben Grüssing und Ina Jäckel). Foto: Jens Schulze
1. Tagung der 27. Landessynode vom 19. bis 21.02.2026 in Hannover. Plenarsitzung am 20.02.2026. #Nächstenliebe – Kampagne Landeskirche Foto: Jens Schulze

Für Kinder und Jugendliche

Rote, gelbe, grüne, blaue….

… lieber Martin, komm und schaue!

Am 13.11.25 haben wir uns im Gemeindesaal zu unserem jährlichen Laternelaufen getroffen.

Die Laternen der Kinder strahlten in vielen Farben und Variationen. Begleitet wurden wir dieses Jahr von Pastor Heldt sowie Philip Krieger und Praktikantin Jill Hafermalz.

Nach einem kurzen Rundgang und vielen schönen Liedern machten wir es uns im Saal gemütlich. Während die Kinder spielten, kamen die Eltern dazu, sich in kleinen Gesprächen auszutauschen. Für die Kleinsten waren die Kekse und der Kakao, wie schon die vergangenen Jahre, das Größte!

Oh Tannenbaum

Im vergangenen November stand unser Backen und Basteln ganz im Zeichen des Tannenbaums.

Der Vorstand trat mit der Bitte an uns heran, den kleinen Tannenbaum in unserem Gemeindehaus zu schmücken. Zu Beginn beschäftigten wir uns also mit einer Geschichte über einen kleinen Tannenbaum, der gerne einmal ein Christbaum wäre. Es wurde somit Baumschmuck in unterschiedlichen Variationen gebastelt.

Außerdem wurde gemalt, und selbst unsere Kekse hatten dieses Jahr die Form eines Tannenbaums.

Zusätzlich bastelten wir aus einer Art Knete eine Adventsspirale, die die Wartezeit auf das Christkind etwas verschönern sollte.

Und natürlich wurde auch das Kinderschminken wieder angeboten, und der Andrang war, wie jedes Mal, genauso groß wie die vor Freude leuchtenden Augen.

Knusper, knusper Knäuschen…

…wer knuspert an meinem Häuschen?

Am 18.12. waren dies auf jeden Fall kleine Kinderhände, die fleißig an ihrem Lebkuchenhaus bauten. Statt eines Sing- und Spielkreises trafen wir uns in gemütlicher Runde, um diese zu basteln. Sowohl die Eltern als auch die Kinder waren sehr kreativ, und es entstanden richtig schöne und sicherlich auch leckere Knusperhäuschen sowie kleine Schneemänner aus Pfefferkuchen.

Aus dem Männerkreis  „Männer Machen Mit“

Eine kleine Nachlese zum Nikolaus 2025

Es ist zwar schon über zwei Monate her, dass der Nikolaus sich mit seinen Engeln auf den Weg zu unserer Bethlehemgemeinde gemacht hat, aber eine kleine Rückschau soll doch noch sein.

Der Gemeindesaal war mit fast 50 Erwachsenen und über dreißig quirligen Kindern ausgelastet. Heinz Detlau-Keire brachte am Klavier mit seinem fast unerschöpflichen Repertoire an weihnachtlichen Liedern wieder eine angemessene Stimmung in den geschmückten Saal und lud die Gäste gerne zum Mitsingen ein. Das Team des Männerkreises sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Festes, während Pastor Heldt den „Kurzen“ mit einigen Geschichten die Zeit bis zum Erscheinen des Nikolauses kurzweilig vertrieb. Der Nikolaus berichtete aus seinem „Goldenen Buch“ und verteilte die heiß begehrten Süßigkeiten. Übrigens: Der Trick mit der 31jährigen Schwester, die nicht kommen konnte, wurde aber vom Nikolaus durchschaut und diese nicht mit einer Tüte bedacht.

Es bleibt ein Dank an die Mitwirkenden und die Bethlehem-Stiftung für die Förderung dieses Events. Ein Erinnerungsfoto des Nikolauses mit den Engeln darf da auch nicht fehlen.

 

Zwei Weihnachtsbäume 2025 in Bethlehem?

Nein, wir haben nur einen Weihnachtsbaum geholt und in der Bethlehemkirche aufgestellt. Nun sind die Gottesdienste Anfang Januar 2026 in die sog. „Winterkirche“ in den Gemeindesaal umgezogen. Da lag doch nahe, diesen Weihnachtsbaum in gekürzter Form mit umziehen zu lassen. Der Männerkreis nahm den Schmuck und die Kerzen aus dem Baum und verbrachte ihn in gekürzter Form in den Gemeindesaal, wo er bis zum 1. Februar für eine weihnachtliche Atmosphäre sorgte. Die Kerzen und der gebastelte Schmuck liegen nun wieder sauber verpackt im Keller und warten auf die Wiederverwendung am Ende dieses Kalenderjahres. Ein Dank geht an die Familie Andrzejewski für den bereits zweiten gestifteten Weihnachtsbaum, und bereits jetzt haben wir die feste Zusage für den nächsten Baum aus unserer Gemeinde. Das ist doch toll!

Ihr Günter Rieken

Unser Thema im Bibelkreis: Das Buch Ester

Eine spannende und amüsante Kriminalgeschichte

So stellt die jüdische Theologin Annette M. Boeckler das Buch Ester im Arbeitsbuch zur Ökumenischen Bibelwoche 2025/2026 vor.

Wer ist Ester? Ihre Geschichte steht in der Bibel im Alten Testament. Zu ihrer Person schreibt die „Basis-Bibel“:

„Sie ist eine jüdische Frau, die Königin von Persien wird. Zuvor lebt sie bei ihrem Cousin Mordechai als dessen Pflegetochter. Mordechai gerät in einen Konflikt mit einem hohen Beamten am persischen Hof. Dieser Beamte, Haman, fasst daraufhin den Plan, das Volk von Mordechai und Ester zu vernichten. Mithilfe von Mordechai gelingt es Ester aber, den König von den schlechten Absichten Hamans zu überzeugen und den Plan zu verhindern. Nach dem Sturz Hamans erhalten die Juden die Erlaubnis des Königs, ihre Feinde zu töten. Die Darstellung der Gewalt ist als Übertreibung zu verstehen, um die völlig unerwartete und überwältigende Rettung vor den Feinden zu verdeutlichen. Das Fest, das daraufhin gefeiert wird, soll zur Erinnerung an das Geschehen jährlich wiederholt werden. Es heißt nach einem Losverfahren „Purim“.“

Es geht um Machtmissbrauch, einen Putschversuch, den Aufstieg eines Top-Models, Frauenfeindlichkeit und Antisemitismus (A. Boeckler). Themen, die bis in die heutige Zeit aktuell sind. Im Bibelkreis wollen wir uns bei den nächsten Treffen näher mit diesem spannenden Buch beschäftigen. Kommen Sie dazu, lesen Sie mit, diskutieren Sie mit, lernen wir gemeinsam Ester kennen.

Der Bibelkreis trifft sich am 11.03., 22.04. und 06.05., jeweils  von 19.00 – ca. 20.30 Uhr, im Gemeindehaus.

(Christa Müller)