Aus dem Männerkreis  „Männer Machen Mit“

Eine kleine Nachlese zum Nikolaus 2025

Es ist zwar schon über zwei Monate her, dass der Nikolaus sich mit seinen Engeln auf den Weg zu unserer Bethlehemgemeinde gemacht hat, aber eine kleine Rückschau soll doch noch sein.

Der Gemeindesaal war mit fast 50 Erwachsenen und über dreißig quirligen Kindern ausgelastet. Heinz Detlau-Keire brachte am Klavier mit seinem fast unerschöpflichen Repertoire an weihnachtlichen Liedern wieder eine angemessene Stimmung in den geschmückten Saal und lud die Gäste gerne zum Mitsingen ein. Das Team des Männerkreises sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Festes, während Pastor Heldt den „Kurzen“ mit einigen Geschichten die Zeit bis zum Erscheinen des Nikolauses kurzweilig vertrieb. Der Nikolaus berichtete aus seinem „Goldenen Buch“ und verteilte die heiß begehrten Süßigkeiten. Übrigens: Der Trick mit der 31jährigen Schwester, die nicht kommen konnte, wurde aber vom Nikolaus durchschaut und diese nicht mit einer Tüte bedacht.

Es bleibt ein Dank an die Mitwirkenden und die Bethlehem-Stiftung für die Förderung dieses Events. Ein Erinnerungsfoto des Nikolauses mit den Engeln darf da auch nicht fehlen.

 

Zwei Weihnachtsbäume 2025 in Bethlehem?

Nein, wir haben nur einen Weihnachtsbaum geholt und in der Bethlehemkirche aufgestellt. Nun sind die Gottesdienste Anfang Januar 2026 in die sog. „Winterkirche“ in den Gemeindesaal umgezogen. Da lag doch nahe, diesen Weihnachtsbaum in gekürzter Form mit umziehen zu lassen. Der Männerkreis nahm den Schmuck und die Kerzen aus dem Baum und verbrachte ihn in gekürzter Form in den Gemeindesaal, wo er bis zum 1. Februar für eine weihnachtliche Atmosphäre sorgte. Die Kerzen und der gebastelte Schmuck liegen nun wieder sauber verpackt im Keller und warten auf die Wiederverwendung am Ende dieses Kalenderjahres. Ein Dank geht an die Familie Andrzejewski für den bereits zweiten gestifteten Weihnachtsbaum, und bereits jetzt haben wir die feste Zusage für den nächsten Baum aus unserer Gemeinde. Das ist doch toll!

Ihr Günter Rieken

Unser Thema im Bibelkreis: Das Buch Ester

Eine spannende und amüsante Kriminalgeschichte

So stellt die jüdische Theologin Annette M. Boeckler das Buch Ester im Arbeitsbuch zur Ökumenischen Bibelwoche 2025/2026 vor.

Wer ist Ester? Ihre Geschichte steht in der Bibel im Alten Testament. Zu ihrer Person schreibt die „Basis-Bibel“:

„Sie ist eine jüdische Frau, die Königin von Persien wird. Zuvor lebt sie bei ihrem Cousin Mordechai als dessen Pflegetochter. Mordechai gerät in einen Konflikt mit einem hohen Beamten am persischen Hof. Dieser Beamte, Haman, fasst daraufhin den Plan, das Volk von Mordechai und Ester zu vernichten. Mithilfe von Mordechai gelingt es Ester aber, den König von den schlechten Absichten Hamans zu überzeugen und den Plan zu verhindern. Nach dem Sturz Hamans erhalten die Juden die Erlaubnis des Königs, ihre Feinde zu töten. Die Darstellung der Gewalt ist als Übertreibung zu verstehen, um die völlig unerwartete und überwältigende Rettung vor den Feinden zu verdeutlichen. Das Fest, das daraufhin gefeiert wird, soll zur Erinnerung an das Geschehen jährlich wiederholt werden. Es heißt nach einem Losverfahren „Purim“.“

Es geht um Machtmissbrauch, einen Putschversuch, den Aufstieg eines Top-Models, Frauenfeindlichkeit und Antisemitismus (A. Boeckler). Themen, die bis in die heutige Zeit aktuell sind. Im Bibelkreis wollen wir uns bei den nächsten Treffen näher mit diesem spannenden Buch beschäftigen. Kommen Sie dazu, lesen Sie mit, diskutieren Sie mit, lernen wir gemeinsam Ester kennen.

Der Bibelkreis trifft sich am 11.03., 22.04. und 06.05., jeweils  von 19.00 – ca. 20.30 Uhr, im Gemeindehaus.

(Christa Müller)

„7 Worte vom Kreuz“

Ein musikalisches Erlebnis voller Hoffnung

Am Sonntag, 29. März 2026, um 20:00 Uhr wird in der EmslandArena in Lingen ein außergewöhnliches Chormusical aufgeführt: „7 Worte vom Kreuz“ von Albert Frey.

Sieben Botschaften. Hunderte Stimmen. Eine eindrucksvolle Inszenierung. Dieses Werk geht den letzten Worten Jesu am Kreuz nach – Worten, die vor 2.000 Jahren gesprochen wurden und doch heute aktueller sind denn je. Fragen nach Sinn, Hoffnung und dem, was unser Leben wirklich trägt, stehen im Mittelpunkt: Was macht mein Leben wertvoll? Wo finde ich Trost? Ist das Leben hier alles?

Albert Frey hat diese Worte musikalisch neu gedeutet. Seine Kompositionen verbinden ergreifende Melodien mit tiefgründigen Texten und einem modernen, orchestralen Klang. Das Chormusical ist weit mehr als eine Abfolge einzelner Lieder: Es entfaltet sich wie ein musikalischer Film, mit orientalischen Klangfarben, starken Bildern und einer berührenden Dramaturgie.

Ein besonderer Höhepunkt ist der große Projektchor: Über 500 Sängerinnen und Sänger aus der Region wirken an diesem Abend mit. Sie wurden in den vergangenen Monaten von Julia Uhlenwinkel und Kai Lünnemann intensiv vorbereitet. Beide werden den Chor auch bei der Aufführung dirigieren.

Gemeinsam mit Solistinnen und Solisten, Band und Orchester wird dieses Werk lebendig. Die Geschichte endet nicht am Kreuz – sie öffnet den Blick auf Hoffnung, neues Leben und eine Perspektive, die trägt. Wie bereits beim Chormusical „Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“ im Jahr 2023 handelt es sich auch bei diesem Projekt um eine Zusammenarbeit der Stiftung Creative Kirche mit zahlreichen Kooperationspartnern, unter anderem dem Ev.-luth. Kirchenkreis Emsland-Bentheim.

🎟Tickets sind erhältlich unter:
👉https://www.chormusicals.de/artikel/chormusical-7-worte-vom-kreuz-in-lingen

Herzliche Einladung zu diesem besonderen Abend voller Musik, Glauben und Zuversicht!

Du findest es öde, immer nur allein auf Deinem Instrument vor Dich hin zu üben oder nur für Dich zu singen? – Dann hol Dir den ultimativen Motivationsschub bei der neuen Bandwerkstatt am 18. April 2026 in der Ev.-luth. Christuskirche in Brögbern!

Dort erlebst Du gute Musik, die mit einfachen Mitteln gemeinsam in der Combo produziert wird!

Mach mit! – Egal, welches Instrument Du spielst, oder ob Du einfach gerne singst! Egal, ob Du 15 oder 95 Jahre alt bist…

 

Wann, was, wie, wo und mit wem?

Am Samstag, 18. April, geht es um 11.00 Uhr in der Christuskirche (Sandbrinkerheidestraße 32, 49811 Lingen/Brögbern) los. Unter der Anleitung von Popkantorin Julia Uhlenwinkel lernst Du neue Songs und Tricks zur Umsetzung kennen. Für die Mahlzeiten ist gesorgt (1. Mahlzeit: Mittagessen). Am Samstagabend teilen wir das, was wir in der Werkstatt kennengelernt haben, mit der Christusgemeinde und machen um 18:00 Uhr Musik im Gottesdienst. Die Bandwerkstatt endet mit einem Snack nach dem Gottesdienst.

Was muss ich mitbringen?

Natürlich: Bock auf Band und darauf, andere Musikbegeisterte aus der Region kennenzulernen. Außerdem solltest Du unbedingt Dein Instrument, das eventuell notwendige Zubehör und einen Notenständer dabeihaben (Tasteninstrumente sind in ausreichender Zahl vor Ort vorhanden und müssen nicht unbedingt mitgebracht werden.). Du musst auf keinen Fall schon alles können, aber es ist gut, wenn Du Grundkenntnisse auf Deinem Instrument hast.

Ich will teilnehmen. Wie kann ich teilnehmen?

Melde Dich bitte verbindlich über den Link oder den QR-Code an! Die Teilnahme ist
kostenfrei.

https://www.formulare-e.de/f/bock-auf-band-6-0-18-04-26-brogbern

Weitere Fragen?… beantwortet gerne
Popkantorin Julia Uhlenwinkel
Hüttenstraße 12
49716 Meppen
0152-03753501
julia.uhlenwinkel@evlka.de

 

 

 

 

Die Bethlehem-Stiftung informiert (Dezember 2025)

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Stifterinnen und Stifter,

„Ich will Weihnachten in meinem Herzen tragen und versuchen, es das ganze Jahr zu bewahren.“ (Charles Dickens)

Wenn die Lichter heller leuchten und das Jahr stiller wird, erinnern wir uns daran, dass Weihnachten mehr ist als ein Fest – es ist eine Zusage: Gott ist da, inmitten unserer Freude, unserer Sorgen, unseres Alltags. Dieses Geschenk der Nähe und Liebe möge uns auch im neuen Jahr begleiten und stärken.

Herzlich danken wir allen, die sich mit Engagement, Ideen, Spenden und Zustiftungen, Zeit und Gebet für unsere Gemeinde und Stiftung eingesetzt haben!

Möge das Licht von Weihnachten uns hineinleuchten in das neue Jahr – mit Vertrauen, Frieden und Mut, einander beizustehen.

Frohe und gesegnete Weihnachten sowie ein friedvolles, hoffnungsvolles neues Jahr 2026!!

Ihre

Rechenschaftsbericht 2025 der Bethlehem-Stiftung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Stifterinnen und Stifter, liebe Bethlehemgemeinde,

Unser gesamtes Anlagevermögen beträgt derzeit 1.171.576,91 Euro (darin enthalten sind noch die zweckgebundenen Rücklagen, die für die PV-Anlage verwendet werden). Davon wurden 1.050.000,00 Euro in zwei Depots angelegt.Mit Stand vom 31.Oktober 2025 beträgt unser Stiftungskapital 1.102.153,94 Euro. Da alle unsere Anlageprodukte börsennotiert sind, auch die festverzinslichen Anlagen der Landesbanken, kommt es zu den Abweichungen in der Darstellung des Stiftungsvermögens.

Aufgrund des aktuellen Zinsniveaus konnten wieder Anlagen festverzinslich angelegt werden. Dennoch werden weiterhin Neuanlagen im Rahmen der möglichen 30 % des Stiftungskapitals gemäß unserer Satzung in sichere Investmentfonds angelegt. Diese Anlagen sind nicht befristet, so dass wir gegebenenfalls auf die Entwicklungen am Kapitalmarkt entsprechend reagieren können.

Das Stiftungskapital (Anlagevermögen) bleibt der Gemeinde unverändert erhalten.

Fällige Anlagen wurden wieder neu zu besseren Zinskonditionen langfristig angelegt.

Wie in den vergangenen Jahren stehen nur Erträge aus den jeweiligen Anlagen der Gemeinde zur Verfügung.

Es ist erfreulich, dass bis zum 31.10.2025 durch Dauer-Zustiftungen oder einzelne Zustiftungen sowie aus Kollekten bei Hochzeiten oder Trauerfällen Zustiftungen in Höhe von insgesamt 10.223,95 Euro eingegangen sind.

Ein herzliches Dankeschön an alle Zustifterinnen und Zustifter, denn Sie tragen maßgeblich zum Erfolg der Stiftung bei.

Wie hoch beliefen sich die Erträge aus Zinsen und Ausschüttungen bis zum 31.10.2025?

Trotz der turbulenten Zeiten an den Kapitalmärkten erhielten wir aus den aktuellen Anlagen bisher Erträge in Höhe von insgesamt 11.907,54 Euro.

Aus diesen Kapitalerträgen konnten einige Projekte in der Gemeinde unterstützt werden. Folgende Ausgaben bis zum 31.10.2025 sind zu benennen:

Personalkosten(Frau Lübbers, Frau Wagner und Frau Muss-Opitz) belaufen sich auf insgesamt 6.054,70 Euro.

Sachkosten /Kostenpauschale in Höhe von 20,00 Euro für die Nutzung des Pfarrbüros.

Unterstützungen für Jugendarbeit, Nikolaustüten für die Nikolausfeier sowie Blumen und Präsente in Höhe von insgesamt 800,00 Euro.

Die Bethlehem-Stiftung unterstützt wie in jedem Jahr die Kinder- und Jugendarbeit, was wir weiterhin tun werden, denn die Jugend ist die Zukunft unserer Gemeinde.

Allen Verantwortlichen, auch den jungen Gemeindegliedern, gilt unser Dankeschön für die tolle Arbeit. Denn durch ihr Engagement zeigen sie die enge Verbundenheit mit der Bethlehemgemeinde.

Wie in den vergangenen Jahren wird die Stiftung auch in diesem Jahr wieder einige Projekte der Gemeinde unterstützen. Neben den jährlichen Zuwendungen haben wir uns im Rahmen unserer Möglichkeit an den Kosten für die Sanierung des Gemeindehauses beteiligt. So hat die Bethlehem-Stiftung die Sanierung des Gemeindehauses und die Installation einer PV-Anlage maßgeblich unterstützt, um die Gemeinde klimaneutraler zu machen und Energiekosten zu sparen. Die PV-Anlage wurde mittlerweile in Betrieb genommen, so dass die Gemeinde auf einem guten Weg zur Klimaneutralität ist.

Das Altenseelsorge-Projekt von Frau Muß-Opitz wird die Stiftung auch weiterhin gerne unterstützen, denn es ist uns wichtig, dass Frau Muß-Opitz regelmäßig, wenn gewünscht, ältere Gemeindeglieder besucht. So behalten diese weiterhin den Kontakt zur Gemeinde. Für ihr Engagement möchten wir Frau Muß-Opitz unseren Dank aussprechen.

Ein großes Dankeschön gilt auch Frau Linda Wagner, die mit Liebe und viel Hingabe unsere Jüngsten in der Gemeinde begleitet.

Damit die Bethlehemgemeinde auch in Zukunft eine starke Gemeinde in unserem Stadtteil bleibt und weiterhin zukunftsorientiert aufgestellt ist, bitten wir um Ihre Unterstützung. Selbst die kleinsten Zustiftungen, ob sie dauerhaft oder einmalig sind, helfen uns, die Ziele der Bethlehem-Stiftung, wie die Förderung von Gemeindeprojekten oder Veranstaltungen, zu erfüllen.

Ihre Bethlehem-Stiftung trägt gerne ihren Teil dazu bei.

Bleiben sie behütet und gesund! Mit Zuversicht wollen wir auch zukünftig unsere Arbeit fortsetzen.

Ihr Norbert Kerperin

Geistliches Wort

Das Sprachrohr, habe ich gelesen, wurde im 17. Jahrhundert erfunden. Durch so eine Art Trichter konnte ein Redner seine Stimme auf eine größere Menge von Menschen ausrichten, zum Beispiel auf einem freien Platz. Mithilfe eines Sprachrohrs konnte man eine Menge informieren oder auch zu weiteren Veranstaltungen einladen.

Das Sprachrohr hat sich als Medium schnell durchgesetzt: Es verstärkte, ganz ohne elektrischen Strom, Stimme und Schall. Ein moderner Nachfolger des Sprachrohrs ist das Megaphon, in dem Mikrofon, Verstärker und Lautsprecher zusammenwirken.

Wer unserer Gemeindezeitung den Namen Sprachrohr gegeben hat, das habe ich nicht erkundet. Schon vor Pastor Roths Zeiten hieß es so, und auch die Gemeindezeitung von Gustav-Adolf heißt Sprachrohr. Wichtig ist an unserem Sprachrohr, dass mehr Menschen Informationen aus unserem Gemeindeleben bekommen als die vergleichsweise kleine Zahl, die die Gottesdienste in unserer Bethlehemkirche besucht. Das Sprachrohr verteilen fleißige Menschen viermal im Jahr an alle Haushalte, in denen mindestens ein Gemeindeglied lebt. So erreichen wir mehr Menschen als die Zahl derer, mit denen wir als Kirchenvorstand und kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im persönlichen Gespräch sind.

In den vergangenen Jahren hat sich unser Bethlehem-Sprachrohr verändert: Im Druck ist es farbig geworden. Und zu den geistlichen Worten, zu den Ankündigungen und Berichten, den Übersichten und Informationen sind mehr und mehr die Fotos hinzugekommen: Ein Titelbild richtet deine Aufmerksamkeit auf ein Thema, und günstigenfalls macht dir allein das Anschauen Freude. Fotos von Gruppen in der Gemeinde, zum Beispiel ein Foto der Konfirmandinnen und Konfirmanden, verschaffen dir einen Eindruck von den lebendigen Menschen, die zu unserer Bethlehemgemeinde gehören.

Vielleicht kommt dir unser gedrucktes – oder auf der Internetseite veröffentlichtes – Sprachrohr trotzdem altertümlich vor. Aber darauf wird es weiterhin ankommen: dass du dich ansprechen lässt von dem, was wir vom Redaktionskreis für dich geschrieben oder ausgewählt haben. Und wenn es dir möglich ist, komm gern zu Besuch in unsere schöne Bethlehemkirche oder in unser Albert-Schweitzer-Haus! Du bist dort willkommen.

Viel Freude, sowohl beim Anschauen als auch beim Lesen,

wünscht im Namen des Kirchenvorstands und des Redaktionskreises

Der Landrat beim Männerfrühstück

Aus dem Männerkreis  „Männer Machen Mit“

Wieder ein ausgebuchtes Haus zum Männerfrühstück im Gemeindehaus

Seit nunmehr 2013 laden wir jedes Jahr (mit Ausnahme der zwei Coronajahre) zum Männerfrühstück ein. Die Einladungen hierzu erfolgen an alle Gemeinden unseres Kirchenkreises und Interessierte. So begrüßten wir jetzt 80 Teilnehmer u.a. aus dem Raum Hümmling, Herzlake, Dalum, Twist, Lingen, Haren, und was uns besonders freut, konfessionsüberschreitend aus den christlichen Nachbargemeinden in Meppen. Namhafte Referenten aus den christlichen Kirchen, aus Politik und Wirtschaft haben bisher den Weg zu uns gefunden. Für das diesjährige Frühstück konnten wir den emsländischen Landrat Marc-André Burgdorf gewinnen. Als Volljurist schloss er parallel zu seinem Jurastudium die Katholische Theologie als Diplom-Theologe erfolgreich ab. Seit Frühjahr 2019 steht Herr Burgdorf dem Landkreis Emsland als Landrat vor und referierte über das Thema: „Für ein zukunftsfähiges Emsland“.

Nach einer kleinen Andacht und einem gemeinsamen Lied servierte der Männerkreis unserer Gemeinde „fast wie gelernt“ ein herzhaftes Kaffee/Tee-Frühstück. Rührei mit Bauchspeck, Brötchen, leckere Käse- bzw. Wurstsorten sowie geräucherte Lachsscheiben ließen die Sorgen um zu viele Kalorien in den Hintergrund treten.

Der Landrat blickte in seinen folgenden Ausführungen auf ein erfolgreiches Emsland mit guten Sozialstrukturen und einer Vollbeschäftigung zurück. 50% der Arbeitsplätze befinden sich in Zukunftsbranchen. Das alles wirkt sich positiv auf eine demografisch stabile Bevölkerungsentwicklung aus. In den letzten 10 Jahren stieg die Bevölkerungszahl von 310.000 auf jetzt 340.000 Einwohner an. Das zeugt von einer positiven Einschätzung des emsländischen traditionsreichen Lebensraumes mit seiner starken finanzkräftigen Wirtschaft. Fortschrittlich positiv stellt sich die digitale Infrastruktur dar. Im Jahr 2027 werden die letzten Flecken digital angeschlossen sein. Ein digitaler Knotenpunkt, sonst nur in Großstädten anzutreffen, wird in Meppen errichtet und weitere Vorteile bringen.

Das Bruttoinlandsprodukt des Emslandes liegt über dem Bundesdurchschnitt, der ausgeglichene rund 900 Millionen schwere Jahreshaushalt kommt mit einer leichten Neuverschuldung bei einem ohnehin geringen Schuldenstand aus. Sorgen bereiten die Sozialausgaben. Sie belasten steigend die Finanzsituation mit rd. 70%.

Zum Bereich „Erneuerbare Energien“ berichtete Burgdorf, dass der Landkreis Emsland als erster Landkreis überhaupt das festgelegte Ziel von 3% der Fläche für Windenergieanlagen überschritten hat. Hierbei erfolgte zu Gunsten einer Abstandsregelung von 400 Metern zu Wohngebäuden die Einbeziehung von Waldflächen. Als überaus wichtig ist die Speicherung der Überschüsse aus der nicht immer gleichmäßig erzeugten erneuerbaren Energie. Dies soll vorrangig durch Produktion und Speicherung in Wasserstoff erfolgen. Eine Wasserstoff-Pipeline wird an der holländischen Grenze von Norden nach Süden verlegt. Der Landkreis hat vorausschauend in Koordination mit den Kommunen bereits regionale Abzweigpunkte festgelegt, die eine Teilhabe der emsländischen Industriestandorte ermöglicht und spätere kostenträchtige Veränderungen überflüssig machen. Im Übrigen fördert der Landkreis Industriestandorte in den Kommunen, damit der ländliche Raum nicht abgehängt wird. In diesem Zusammenhang bescheinigte der Redner der emsl. Wirtschaft eine besondere „Macherqualität“. Die Kommunalpolitik muss dieser Herausforderung gerecht werden, denn Demokratie lebt von gutem Streit und Diskussion.

Die Region ist christlich sozialisiert und stark engagiert in Vereinen und Verbänden. Mit rückläufigen Mitgliederzahlen stehen die Kirchen mit ihrer enormen Sozialarbeit vor Problemen, die zunehmend von den Kommunen aufgefangen werden müssen. So zeichnet sich in der  Kranken- und Pflegeversorgung eine Konzentration ab. Aktuell läuft hier die Fusion des Ludmillenstifts in Meppen mit dem Bonifatiushospital in Lingen mit Förderung durch den Landkreis. Generell zeigt sich die ärztliche Versorgung unterbelegt. Der Landkreis ist bereits aktiv mit einer Niederlassungsförderung tätig. Auch sollen Clearingstellen eine Entlastung der Ärzte von sozialbedingten Problemen erreichen.

Die anschließenden Wortmeldungen zu Klimawandel, Öffentlicher Nahverkehr, Migration sprengten den vorgesehenen Zeitrahmen, so dass erst kurz vor 13.00 Uhr die Versammlung mit einem Schlusssegen beendet werden konnte. Schlussnotiz: Das Kinderhospiz Löwenherz in Lingen freut sich über eine Spende der Gäste in Höhe von 500 Euro. Einfach toll!

Für November 2026 ist bereits das nächste Männerfrühstück avisiert. Packen wir es an.

Ihr Günter Rieken

Nachrufe

In christlicher Verbundenheit nehmen wir Abschied von Frau Irmtraud Marnowsky geb. Fitzner.

*15. September 1932          + 13. Oktober 2025

Frau Marnowsky hat viele Jahrzehnte den Aufbau unserer Bethlehemgemeinde aktiv begleitet.

Mit aufmerksamem und durchaus auch kritischem Geist war sie uns eine hilfreiche Gesprächspartnerin.

Sie sah, wo Hilfe nötig war und packte dann mit an. So kannten wir sie bei unzähligen Gemeindefesten.

Im Frauenkreis war sie ebenso aktiv wie im Kirchenchor unserer Gemeinde.

Sie stand stets treu und loyal zu ihrer Gemeinde bis ins hohe Lebensalter.

Von Beginn an verfolgte sie mit anhaltendem Interesse die Gründung unserer gemeindeeigenen Bethlehem-Stiftung.

Wir danken ihr für ihren großen Einsatz im christlichen Ehrenamt. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie. Wir werden ihr stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Pastor Heldt                                        Ulrike van der Ven

Für die Bethlehemgemeinde

Am 24. Oktober 2025 verstarb im Alter von 89 Jahren Heinz Breßlein.

Wir haben am 4. November 2025 auf dem Friedhof in Esterfeld in einer würdevollen Trauerfeier von ihm Abschied genommen. Viele Weggefährten haben ihn auf seinem letzten Weg begleitet, denn er hat in unserer Bethlehemgemeinde überall Spuren hinterlassen.

Es gibt im Leben für alles eine Zeit – eine Zeit der Freude, der Stille und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

Heinz Breßlein war Christ aus Überzeugung, lebte seinen Glauben, der ihm Kraft gab in Freud und Leid, der ihm half, stets für seine Nächsten da zu sein.

Ihm waren nicht nur die Gottesdienste wichtig, die er regelmäßig mit seiner lieben Frau besuchte, sondern er brachte sich  auch ehrenamtlich in vielen Bereichen unserer Gemeinde  ein. So gehörte er anfangs dem Männerkreis an, unterstützte ihn auch weiterhin als unermüdlicher Spendensammler für die Aktion „Brot für die Welt“ auf dem Weihnachtsmarkt.

Von 1982 bis 1994  setzte er sich im Kirchenvorstand für die Geschicke unserer Gemeinde ein, sang gemeinsam mit seiner Frau im Kirchenchor und erlebte viele Chorleiter.

Meine Nähe zu Heinz Breßlein begann 1982 mit der Gründung des „Lektorendienstkreises“, der sich später „Gottesdiensthelferkreis“ nannte. Und eine besondere Herzensangelegenheit war uns der „Krankenhausbesuchsdienst“, den wir von 1985 bis 2021 – also 36 Jahre lang – mit vielen weiteren Ehrenamtlichen ausübten. Unermüdlich im Einsatz liefen bei Heinz Breßlein neben den Besuchen am Krankenbett auch alle organisatorischen Aufgaben zusammen, und ich telefonierte oft mit ihm, wenn es um unsere evangelische Präsenz im Krankenhaus ging.

Ich habe Heinz Breßlein sehr geschätzt in seiner liebenswerten, zurückhaltenden, sehr bedachten, stillen Art, in seinem sensiblen Umgang bei allen Begegnungen, stets verlässlich und bereit, für den anderen da zu sein. Ich denke, diese Erfahrungen haben viele Menschen machen dürfen.

Und ein Christenmensch ist auch ein fröhlicher Mensch – so erlebten wir Heinz Breßlein mit seiner lieben Frau bei vielen Feiern und Treffen in unserer Gemeinde.

Seine Kräfte ließen in der letzten Zeit sehr nach, so dass wir uns nicht mehr so oft im Gottesdienst gesehen haben. Nun bleibt sein Platz in der Kirchenbank leer. Wir werden ihn sehr vermissen, aber in dankbarerer, liebevoller Erinnerung behalten.

„Still wird´s! Und als den tiefen Frieden ein leises Wehen durchzog, da mocht´ es sein, dass abgeschieden, die Erdenseele aufwärts flog.“

Mit diesen Worten Theodor Fontanes sprechen wir den Angehörigen unser Mitgefühl aus und lassen sie wissen, dass sie in ihrer Trauer nicht allein sind.

Charlotte Stellmacher

Für Kinder und Jugendliche

Den Wald entdecken

Am 17.07.25 veranstalteten wir eine kleine Aktion im Wald, die mit einer Suchaktion startete.

Vom ersten Treffpunkt aus mussten aufmerksame Blicke auf den Boden und die Bäume gerichtet werden, denn die dort aufgemalten Pfeile zeigten den Weg zum Startpunkt.

Dort bekamen die Kinder Eierkartons mit Aufgaben wie z.B. „Finde etwas, das schwimmt und etwas das sinkt“ oder „Finde etwas, in das man einen Knoten machen kann“, die sie erfüllen mussten.

Wurden alle Aufgaben gelöst, haben wir uns die Fundsachen angeschaut und erprobt, ob sie wirklich schwimmen, sinken, glatt oder rau sind, wie sie riechen und ob man in einen Grashalm wirklich einen Knoten machen kann.

Den Abschluss bildete das gemeinsame Picknick, zu dem alle etwas Leckeres beisteuerten.

Obwohl es den ganzen Tag regnete, haben wir dem schlechten Wetter getrotzt und ihn zu einem tollen Ereignis gemacht!

Bastelaktion zum Herbst

Während eines Singkreises im September kam die Frage auf, ob wir nicht mal basteln könnten statt zu singen und zu spielen?

Und die Antwort darauf war ein klares „ JA!“ Somit haben wir uns vom Singkreis aus am 16.10.25 zu einem Bastelnachmittag getroffen.

Es wurden Drachen gefaltet, Gläser mit Herbstlaub beklebt und wunderschöne Sonnenfänger gebastelt, Kaffee und Saft getrunken, sowie Kekse gegessen.

Ich möchte fast meinen, dass einige Mamas noch mehr Spaß am Basteln hatten als ihre Kinder 😉

Einen Wackel – Weihnachtsmann zu basteln geht ganz einfach.

Ihr braucht:

1 Pappteller

Rotes oder weißes Papier (dies kann man rot anmalen)

Bleistift, Kleber und Schere

Bunt – oder Filzstifte zum Gesichtmalen

Evtl. Wackelaugen

Zuerst faltet ihr den Pappteller in der Mitte.

Dann malt ihr euch die Weihnachtsmannmütze auf und schneidet sie aus.

Klebt sie auf die geschlossene Knickfalte des Tellers.

Nun noch Augen, Nase und Mund aufmalen und fertig ist euer Wackel– Weihnachtsmann!

Weltjahresgebetstag 2026

Weltjahresgebetstag-Titelbild 2026

Die nigerianische Künstlerin Gift Amarachi Ottah zeigt uns in einer graphisch und farblich prägnanten Darstellung die Gesamtproblematik des größten westafrikanischen Staates. Zu viele Probleme aller Art belasten die Gesellschaft, die unterschiedlicher nicht sein kann. Verschiedene Völkergruppen, dargestellt von drei Frauen in ihrer traditionellen Kleidung, werden durch die katastrophale politische und soziale Struktur des Landes und der daraus resultierenden Armut schwer belastet. Mit dem eigens für den WGT 2026 geschaffene Bild mit dem Titel «Ruhe für die Erschöpften» möchte die Künstlerin vor allem auf die tägliche Realität nigerianischer Frauen auf dem Land hinweisen. Ihr Leben ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang von endloser Arbeit geprägt.

„Kommt! Bringt eure Last.“

Zum Weltgebetstag 2026 aus Nigeria

Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas – vielfältig, dynamisch und voller Kontraste. Mit über 230 Millionen Menschen vereint der „afrikanische Riese“ über 250 Ethnien mit mehr als 500 gesprochenen Sprachen. Die drei größten Ethnien sind Yoruba, Igbo und Hausa, aufgeteilt in den muslimisch geprägten Norden und den christlichen Süden. Außerdem hat Nigeria eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit, nur 3% sind über 65 Jahre alt. Dank der Öl-Industrie ist das Land wirtschaftlich stark, mit boomender Film- und Musikindustrie. Reichtum und Macht sind jedoch sehr ungleich verteilt.

Am Freitag, dem 6. März 2026, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus Nigeria. „Kommt! Bringt eure Last.“ lautet ihr hoffnungsverheißendes Motto, angelehnt an Matthäus 11,28-30.

In Nigeria werden Lasten von Männern, Kindern, vor allem aber von Frauen auf dem Kopf transportiert. Doch es gibt auch unsichtbare Lasten wie Armut und Gewalt. Das facettenreiche Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen. Islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram verbreiten Angst und Schrecken. Die korrupten Regierungen kommen weder dagegen an, noch sorgen sie für verlässliche Infrastruktur. Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie und Klimawandel führen zu Hunger. Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt sind die Folgen all dieser Katastrophen.

Hoffnung schenkt vielen Menschen in dieser existenzbedrohenden Situation ihr Glaube. Diese Hoffnung teilen uns christliche Frauen aus Nigeria mit – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichten vom Mut alleinerziehender Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit gut 100 Jahren für den Weltgebetstag. Rund um den 6. März 2026 werden allein in Deutschland hunderttausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen zum Weltgebetstag besuchen: Gemeinsam mit Christ*innen auf der ganzen Welt feiern wir diesen besonderen Tag. Wir hören die Stimmen aus Nigeria, lassen uns von ihrer Stärke inspirieren und bringen unsere eigenen Lasten vor Gott. Es ist eine Einladung zur Solidarität, zum Gebet und zur Hoffnung. Seid willkommen wie ihr seid.

Kommt! Bringt eure Last.

2449ZmLZ/ Laura Forster, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e. V

In Meppen sind wir im Gebet und Handeln mit den Frauen aus Nigeria verbunden am Freitag, dem 6. März 2026 um 19.00 Uhr in unserer Bethlehemkirche.