Rechenschaftsbericht zum Stiftungsjubiläum am 30. Juni 2019

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Bethlehemgemeinde,

auch in diesem Jahr möchte ich Ihnen wieder den Rechenschaftsbericht für unsere Bethlehem-Stiftung für das vergangene Jahr 2018 vorlegen, heute in gekürzter Fassung.
Trotz eines ungünstigen Umfeldes – wegen der niedrigen Zinsen – hat sich das Stiftungskapital positiv entwickelt.

  • Mit Stand vom 31. Dezember 2018 beträgt das Stiftungskapital 950.000,- €.

Um einen höheren Ertrag zu erzielen, sind zur Zeit ca. 20% in Aktien angelegt, bis zu 30% sind laut Satzung möglich.
Dieses Stiftungskapital bleibt der Gemeinde unverändert erhalten.
Das Geld abgelaufener Anlageverträge wird stets wieder neu angelegt, und nur diese Zinserträge stehen der Gemeinde zur Verfügung, jedes Jahr auf´s neue.

Die Zustiftungen im vergangenen Jahr betrugen 16.599,- €, im Jahr davor waren es 16.116,- €.
Wir haben also eine stabile Ausgangsbasis, um die Stiftung weiterzuentwickeln. Durch diese stetige Erhöhung des Kapitalstocks kann die Inflationsrate einigermaßen ausgeglichen werden.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Zustiftern ganz herzlich bedanken, die bereit sind, den Gedanken der Stiftung weiterzutragen.

Es sind zahlreiche Dauerzustifter mit monatlichen Beiträgen, es gibt Einzelzustifter aber auch Kollekten von Trauerfeiern, Hochzeiten.

Vor allem der Männerkreis und der Basarkreis tragen immer wieder zum Erfolg der Stiftung bei.

Wie hoch waren die Zinserträge in 2018?

Dank alter Verträge mit einem hohen Zinssatz wurden 21.097,50 € ausgeschüttet. In diesem Jahr werden – wegen der schlechten Zinslage – voraussichtlich nur ca. 17.000,- € ausgeschüttet.

Eine Geldanlage über 150.000,- € wurde neu angelegt, zu einem deutlich niedrigeren Zinssatz von 0,8%.

Wofür wurden die Zinserträge ausgegeben, wie konnte die Stiftung die Gemeinde unterstützen?

  • 10.090,46 € Personalkosten Herr Philip Krieger (die Stiftung finanziert ¼ Stelle für den Jugenddiakon)
  • 1.300,51 € Personalkosten Frau Lübbers für Büroarbeiten.
  • 600,- € Zuschuss Sachkosten der Stiftung für Herrn Krieger
  • 246,17 € Nikolaustüten
  • 608,27 € Mitarbeiterfest, Stifterfest, Konzert Vocalensemble
  • 51,20 € Blumen und Geschenke (Geburtstage)
  • 5000,- € zweckgebundene Rücklage für besondere Ausgaben
  • 138,- € Portokosten
  • 400,- € Zuschuss Freizeit Südtirol
  • 18.434,61 € (2017: 20.077,- ]

Besonders ans Herz legen möchte ich Ihnen unsere Unterstützung für die Kinder- und Jugendarbeit, die durch Herrn Philip Krieger hervorragend umgesetzt wird.

Die Stiftung unterstützt die Freizeit in Südtirol, zu der jedes Jahr ca. 40 Jugendliche unter seiner Leitung fahren.

Es werden jugendgerechte Impulse gesetzt; eine Mischung aus Spiel und Sport und jugendgerechter Anbindung an die Kirche, z.B. durch eine Morgenandacht oder einen Jugendgottesdienst.

Diese Jugendarbeit sichert die Zukunft der Gemeinde, und es ist ein Hauptanliegen der Stiftung, durch Finanzierung der Personalkosten und durch Zuschüsse diese Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu fördern.

Und deshalb, meine Damen und Herrn, liebe Bethlehemgemeinde, ist auch unsere Stiftung ein Stück Zukunftsarbeit.

Die Stiftung ist gleichsam ein Vermächtnis für die Zukunft unserer Kirche, eine sichere Basis für die nächste Generation.

Heute, zum 30. Juni, läuft das Bonifizierungsprogramm der Landeskirche aus.

2 Jahre lang unterstützt sie die Stiftungen nach dem Motto „aus 3 mach 4“, das heißt für 3 Euro Zustiftungen gibt die Landeskirche einen Euro dazu, für 30 Euro gibt es 10 Euro usw.

Alle Beträge, die heute noch eingehen, profitieren von dieser Bonifizierung.

In diesen 2 Jahren sind 35.427,- € der Stiftung zugeflossen. Daher erwarten wir von der Landeskirche einen Bonus von ca. 12.000,- € – ein großer Erfolg dank Ihrer Unterstützung der Stiftung.

Jeder Euro trägt dazu bei, dass das Stiftungskapital weiter wächst.

Projekte wie der Pavillon im Pfarrgarten, der Zaun um die Kirche, Reparaturarbeiten, und schließlich die Sicherung der Pfarrstelle sind von der Stiftung unterstützt worden. Und dies wird auch zukünftig weiter fortgeführt.

Die Stiftung gehört Ihnen allen, der gesamten Bethlehemgemeinde.

Helfen Sie mit, dass die Bethlehemgmeinde zukunftssicher und stark bleibt.

Helfen Sie mit, den Stiftungsgedanken in die Tat umzusetzen.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

10 Jahre Bethlehem Stiftung

10 Jahre Bethlehem Stiftung

Liebe Festgemeinde,

die Bethlehem-Stiftung freut sich über Ihr so zahlreiches Erscheinen. Wir begrüßen heute vor allem unsere junge Gemeinde, die Stifter und Gemeindeglieder, Gäste, Förderer und Freunde der Bethlehem-Stiftung.

Ich hoffe, Sie haben alle schon vor Beginn des Gottesdienstes die Fotos von unserem Gemeindeleben betrachtet. Sicher nur ein Ausschnitt, mögen sich viele wiedererkannt haben: Alter Kirchenvorstand und Gründungsmitglieder der Bethlehem-Stiftung, viele junge Gemeindeglieder, Stifter, neuer Kirchenvorstand und heutige Kuratoriumsmitglieder, eine Auswahl aus unserem aktiven und munteren Gemeindeleben.

Bei der Zusammenstellung der Bilder wurde uns schmerzlich bewusst: Es sind viele der uns allen so vertrauten lieben Menschen schon nicht mehr unter uns. So wollen wir auch ihrer heute besonders gedenken.

Lasse sie mich einige Personen, die für die Stiftungsgründung stehen, hier einmal namentlich nennen:

Otfried Laue, Charlotte Stellmacher, Kerstin Häusler, Martin Häusler, Dr. Irmela Strauß, Erich Andrzejewski, Dieter Engemann, Günther Nogatz, Heinrich Müller, Karl-Heinz Nowak, Hans-Georg Suschowk, Dr. Martin van der Ven.

Vorweg gesagt: Meine heutige Ansprache dient nicht der chronologischen Aufzählung aller Stiftungsdaten der letzten 10 Jahre. Der Inhalt dient der Darstellung der Ziele, des Stiftungszwecks und der Umsetzung dieser Ziele. Daran sollen Sie Teil haben.

Nach mir wird Herr Dieter Engemann ihnen noch einen kurzen Überblick über das aktuelle Zahlenwerk unserer Bethlehem-Stiftung geben.

Die Zahl der Gottesdienstbesucher in unserer Gemeinde ist sehr erfreulich. Dennoch können wir nicht leugnen, dass die Zahl geringer ist als noch vor einigen Jahren. Global betrachtet wächst die Zahl der Christen weltweit, aber nicht in Europa.

Wie können wir dazu beitragen, diesem globalen Trend auch hier vor Ort Rechnung zu tragen?

Altbischof Huber sagt: Wir können die kleiner werdenden Kirchen – gemeint sind die Gemeindeglieder – nicht als Naturgesetz begreifen, so unausweichlich wie einen Wasserfall.

Die Erwartung, dass sich die Dinge von allein regeln, teilen wir nicht.

Die Bereitschaft von Gemeinden, sich verändern zu lassen, muss nicht bedeuten, Beheimatung zu verlieren, Gewohntes zu verlassen. Unterwegssein mit anderen, sich reformieren, an neue Umstände anpassen zu können, beinhaltet die Chance, auch wieder zu wachsen.

Mit der Gründung der Bethlehem-Stiftung am 27.08.2009 war das Ziel verbunden, mit dem Erhalt der Pfarrstelle gleichsam die Gemeinde zukunftsfest zu machen.

Alle amtlichen wie ehrenamtlichen Mitarbeiter verfolgen dieses Ziel gemeinsam. Die Gründungsväter und Mütter der Nachkriegszeit genauso, wie auch alle ihnen folgenden, in Verantwortung stehenden Generationen – ohne Ausnahme. Sie alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.

Leben verändert sich. Zum Generationswechsel bekommt zudem die Zuwanderung eine immer größere Bedeutung, auch in unserer Kirche.

Schon im Vorfeld der Stiftungsgründung seit 2006 bestand das Ziel darin, sich den neuen Herausforderungen zu stellen. Dass diese Herausforderungen im Jahr 2019 noch einmal drängender sein würden, zeichnete sich seinerzeit noch nicht ab.

Schon früh wurde die Kinder- und Jugendarbeit in den Blick genommen. Stiftungen dienen keinem Selbstzweck, sind auch nicht nur dazu gegründet, nur Gelder zu sammeln. Stiftungsgründungen wollen als ein hoffnungsvoller Weg verstanden werden, Gemeinden in ihrer vielfältigen Arbeit zu unterstützen.

Wir danken an dieser Stelle allen Stiftern ausdrücklich für ihr Vertrauen in ihre Stiftungsverantwortlichen im Kuratorium. Sie als Gemeinde sind Stifter, sie haben sich begeistern lassen für den Stiftungsgedanken, haben nicht nachgelassen, sich bemüht, die Stiftung mit Leben zu füllen, als Zeichen einer lebendigen, in christlicher Tradition stehenden Glaubensgemeinschaft.

Martin Luther und Philipp Melanchthon wussten zu lehren: Nur durch die Lehre von Glaubensinhalten und aufrichtig gelebtem Glauben kann es gelingen, dass sich auch junge Menschen mit dem Glauben auseinandersetzen.

Dies ist heute sicher eine andere, wenn auch eine nicht weniger große Herausforderung.

Neben dem fundierten Konfirmandenunterricht bedarf es eines Vermittlers, der die Sprache der Kinder und Jugendlichen versteht und ihnen Glaubensinhalte nicht nur in der Theorie vermitteln kann. Der im Austausch und gegenseitiger Wertschätzung junge Gemeinde gestaltet, mit ihnen Zeit zu verbringt. Dies schien uns notwendig zu sein.

Manchmal bedarf es zur Durchsetzung der Ziele der Anstrengung vieler Personen. Hier waren neben der Bethlehem-Stiftung, auch die Pfarrer (innen) in unserer und in den Nachbargemeinden und die Verantwortliche im Kirchenkreis gefordert neue Wege zu gehen.

Als Beauftragter für die Kinder- und Jugendarbeit in der Region Mitte des Ev.-luth. Kirchenkreises Emsland Bentheim begann Herr Krieger vor sechs Jahren diese Arbeit.

Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön, wir danken unserem Pfarrer, Pastor Achim Heldt, der mit unserer Gemeinde den Weg weitergegangen ist, an dem schon zuvor viele mitwirkten.

Herr Krieger beendete inzwischen die Aus- und Weiterbildung zum Diakon und wurde im Mai dieses Jahres in unserer Gemeinde eingesegnet.

Die Zukunft gehört den Kindern und Jugendlichen in unserer Gemeinde. Sie zu integrieren ist die Zukunft unserer Gemeinde. Ihnen unsere Wertschätzung zu zeigen, indem sie Aufgaben in Gemeinden übernehmen, kann christliche Gemeinde lebendig erhalten. Es ist erfreulich und auch notwendig wenn sich junge Menschen heute wieder einmischen, ihre Sicht der Dinge vertreten, in unserer Gesellschaft und in unseren Kirchen. Nur das kann den Dialog fördern.

Die Bethlehem-Stiftung teilfinanziert die Stelle des Regionaldiakons Philip Kriegers und begleitet mit interessegeleiteter Aufmerksamkeit seine Arbeit mit den jungen Menschen.

Im vorausgegangenen Gottesdienst konnten sie einen kleinen Ausschnitt dieser Arbeit verfolgen. Junge Leute gestalteten den heutigen Gottesdienst als ein Gemeinschaftsprojekt. Mit uns gemeinsam Gottesdienst feiern.

Wir sind eingeladen, in Gemeinschaft mit Gott zu feiern. Bei allen Erhebungen zum Gemeindeleben wird der Gottesdienst immer an erster Stelle genannt. Für uns Christen ist er das zentrale Anliegen.

Ziel der Bethlehem-Stiftung ist, den Dialog unter den Generationen anzustoßen. Aber auch, den Dialog innerhalb der jungen Generation zu fördern. Gemeinschaftsgefühl entwickeln zu helfen über alle Ethnien- und Gendergrenzen hinweg. Lassen sie uns darin Vorbild sein, dann werden auch in Zukunft Menschen in unserer Gemeinde im christlichen Miteinander Leben gestalten wollen.

Die Bethlehem-Stiftung fühlt sich der Vorbildaufgabe verpflichtet. Wir erinnern uns an die Worte Astrid Lindgrens: „Es gibt kein Alter, in dem alles so irrsinnig intensiv erlebt wird wie in der Kindheit. Wir großen sollten uns daran erinnern, wie das war.“

Ihnen danke ich an dieser Stelle für ihre Geduld und Aufmerksamkeit, bleiben sie auch in Zukunft ihrer Bethlehem-Stiftung gewogen.

Jetzt folgt der Rechenschaftsbericht der Bethlehem-Stiftung, den Herr Dieter Engemann ihnen vortragen wird. Mögen sie ihm mit gespannter Neugierde lauschen.

Lassen sie uns heute ein fröhliches Fest miteinander feiern.

Herzlichen Dank ihnen allen.

Bethlehem-Stiftung wird 10 Jahre!

Liebe Gemeindeglieder,

Am 30. Juni findet unser jährliches Gemeindefest statt. In diesem Jahr gibt es einen besonderen Anlass zu feiern: Unsere Bethlehem-Stiftung wird 10 Jahre alt! Man mag es kaum glauben, dass schon so viel Zeit ins Land gegangen ist. Aber sind wir mal ehrlich, es ist ja auch wirklich viel passiert in den 10 Jahren. Als die Stiftung gegründet wurde, lag die Zukunft der Bethlehemgemeinde noch ganz im Ungewissen. Aber das hat sich dann Gott sei Dank geändert. Man darf ruhig sagen, dass die erfolgreiche Stiftungsgründung und der damit einhergehende politische Druck wesentlich dabei mitgeholfen haben die Pastorenstelle in unserer Gemeinde zu sichern. In den vergangenen Jahren haben wir dann vor allem die Stelle des Jugenddiakons Philip Krieger mitfinanziert und somit gesichert. Die Jugendarbeit steht seither als Zukunftsprojekt der Bethlehem-Stiftung im Vordergrund unserer Bemühungen.

Zum 10jährigen Jubiläums dürfen wir sicher auch mal stolz auf das Erreichte sein! Dennoch wollen wir an dem Tag nicht zu viel Nostalgie und Vergangenheitsbewältigung betreiben. Vielmehr sollen die Kinder und Jugendlichen beim Gemeindefest im Mittelpunkt stehen. So werden die Teamer, die gerade Konfirmierten und die Vorkonfirmanden den festlichen Gottesdienst mitgestalten. Wir hoffen auf zahlreiche Gottesdienstbesucher und geladene Gäste und wollen dann ein ganz herzliches Dankeschön sagen. Alle Zustifter, die ehemaligen Kuratoriumsmitglieder und die vielen ratgebenden Helfer und Unterstützer verdienen an dem Tag unseren herzlichen Dank, aber auch die Zusicherung: Wir werden nicht locker lassen, sondern vielmehr weitermachen mit all unseren Anstrengungen für die Zukunft der Bethlehemgemeinde!

Freuen Sie sich auf ein großes Fest bei hoffentlich schönem Wetter mit vielen Attraktionen. Das schon bekannte Glücksrad wird wieder dabei sein und für Spannung sorgen, wer diesmal einen der vielen attraktiven Preise gewinnen wird. Außerdem wartet so manche Überraschung auf unsere kleinen und großen Gäste. Wir freuen uns auf Sie!

Lassen Sie mich zum Abschluss daran erinnern, dass am selben Tag die Aktion „Aus 3 mach 4“ der Evangelischen Landeskirche Hannovers zu Ende geht. Sie dürfen also beim Gemeinde- und Stiftungsfests gerne noch zustiften. Und das lohnt sich ja für uns alle ganz besonders: Bei jedem Beitrag gibt die Landeskirche für je 3 zugestiftete Euro 1 weiteren Euro hinzu. Es lohnt sich also, nochmal ins Portemonnaie zu greifen.

Vergessen Sie nicht: Die Bethlehem-Stiftung ist Ihre Investition in die Zukunft unserer Gemeinde. Sie wird sich für Ihre Kinder, Enkel und Urenkel positiv auswirken. Denn das Vermögen der Stiftung bleibt dauerhaft erhalten. Ausschließlich die jeweiligen Erträge werden zur Finanzierung der Stiftungsziele verwendet.

Ihr
Dr. Martin van der Ven

Bis zum 30. Juni 2019

Liebe Gemeindeglieder,

noch bis zum 30. Juni läuft die Aktion „Aus 3 mach 4“ der Evangelischen Landeskirche Hannovers. Für alle Beiträge gibt sie für je 3 zugestiftete Euro 1 Euro dazu. Wenn Sie der Stiftung zum Beispiel 300 Euro überweisen und „Zustiftung“ auf dem Überweisungsträger vermerken, „bonifiziert“ die Landeskirche den Betrag mit 100 Euro.  So werden aus 300 Euro 400 Euro. Eine hervorragende Verzinsung von einmalig 33,3%. Sie werden weltweit momentan keine Bank mit derartigen Konditionen finden! Daher nochmal unsere herzliche Bitte, sich möglichst bis Mitte dieses Jahres mit einer Zustiftung in jeglicher Höhe für die Bethlehem-Stiftung einzusetzen. Zur Erinnerung: Die Bethlehem-Stiftung ist Ihre Investition in die Zukunft unserer Gemeinde. Sie wird sich für Ihre Kinder, Enkel und Urenkel auswirken. Denn das Vermögen der Stiftung bleibt dauerhaft erhalten. Ausschließlich die jeweiligen Erträge werden zur Finanzierung der Stiftungsziele verwendet, in unserem Fall bekanntermaßen für den Erhalt der Pfarrstelle, die Jugendarbeit (Philip Krieger) und verschiedene Renovierungsprojekte in der Gemeinde.

Vor einigen Wochen las ich In einem interessanten Flyer einer Stiftung in Verden: „Eine Stiftung macht die Kirchengemeinden selbstständiger und unabhängiger von den schwankenden Steuereinnahmen. Eine Stiftung stärkt das Gefühl der Gemeindemitglieder, verantwortlich für das Leben in der Gemeinde zu sein. Wer sich an einer Stiftung beteiligt, sieht die Früchte unmittelbar in seiner Gemeinde.“ Wohl wahr!

Auch kleine Beiträge sind ausdrücklich erwünscht und werden wertgeschätzt! Sie können der Stiftung in diesem Fall auch eine Spende zukommen lassen, die dann für aktuelle Projekte in der Gemeinde verwendet werden kann. Bei größeren Beträgen, bei denen nur die Erträge (Zinsen) verbraucht werden sollen, markieren Sie Ihre Überweisung bitte als „Zustiftung“. Sowohl Spenden als auch Zustiftungen werden steuerlich begünstigt! Wenn Sie im Leben vorgesorgt und eine Sicherheit für Ihr Alter erwirtschaftet haben, möchten Sie vielleicht später Gutes tun, wenn Sie Ihr Geld nicht mehr benötigen und keine Nachkommen haben. Dies ist möglich, wenn Sie die Bethlehem-Stiftung in Ihrem Testament bedenken. Kirchliche Stiftungen sind übrigens von der Schenkungs- und Erbschaftssteuer befreit. Daher kommen Erbschaften, Vermächtnisse und Schenkungen in voller Höhe dem gemeinnützigen Zweck zugute.

Sie merken schon: Ich werbe ausdrücklich um Ihre Unterstützung. Dies meint aber viel mehr als nur einen Scheck. Ulf Compart schrieb im Dezember 2017 in der Evangelischen Zeitung: „Ehrenamtsarbeit, unentgeltliche Dienstleistungen, das Netzwerken und weitere Kontakte, ein politisches Engagement, die Empathie und die emotionale Begleitung sind wesentlich mehr wert als nur eine finanzielle Gabe.“

Lassen Sie uns in diesem Sinne froh und optimistisch das Jahr 2019 angehen und im Sommer das 10jährige Jubiläum unserer Bethlehem-Stiftung feiern.

Ihr
Dr. Martin van der Ven

Schon wieder geht ein Jahr zu Ende

Liebe Gemeindeglieder,

man mag es kaum glauben: Schon wieder geht ein Jahr zu Ende. Psychologen denken seit langem darüber nach, warum wir mit zunehmendem Lebensalter immer mehr das Gefühl haben, dass die Zeit so schnell dahinrast. So liegt auch das wunderschöne Sommerfest der Bethlehemgemeinde tatsächlich schon wieder 4 Monate zurück. Auch für die Bethlehem-Stiftung war dieser 19. August zweifellos ein Erfolg. Unser Stand mit Informationsmaterial wurde rege besucht, und vor allem das erstmals eingesetzte Glücksrad zog nicht nur viele neugierige Blicke auf sich. Jung und Alt fühlte sich vielmehr zur Teilnahme herausgefordert und sorgte damit für einen guten Zweck, nämlich eine stattliche Zustiftung. Nochmals herzlichen Dank dafür! Die Stiftung hatte für die Glücksrad-Teilnehmer interessante Preise bereitgestellt, die so manchen Gewinner überrascht und erfreut haben dürften. Auch für das kommende Jahr 2019 haben wir inzwischen so manche Idee gesammelt, wie wir dann unser 10jähriges Jubiläum zu einer gelungenen Attraktion im Rahmen des Sommerfestes machen können. Lassen Sie sich überraschen…

Ein weitere Blick in die unmittelbare Zukunft: Schon mehrfach habe ich Ihnen geschildert, dass die anhaltend niedrige Zinssituation an den Finanzmärkten auch für die Bethlehem-Stiftung eine schwierige Herausforderung darstellt. In den vergangenen Jahren hatten wir glücklicher Weise noch so manche besser verzinste Anlage getätigt, die noch bis ins Jahr 2018 hinein für höhere Erträge gesorgt hat. Dies ermöglicht der Stiftung, nunmehr dringend anstehende Renovierungsarbeiten in unserer Gemeinde finanziell zu unterstützen. So sollen notwendige Elektro- und Trockenbauarbeiten auf dem Dachboden des Gemeindehauses bezahlt werden. Schließlich sind Pflasterarbeiten auf dem Grundstück der Bethlehemkirche und des Pfarrhauses zu erledigen. Und das Dach der Bodelschwingh-Kapelle in Osterbrock ist dringend zu stabilisieren…

Sie merken schon: Ihre Bethlehem-Stiftung macht sich bezahlt! Vergessen Sie das bitte auch im neuen Jahr nicht und unterstützen Sie uns deshalb weiter mit Ihren Zustiftungen. Die Stiftung steht für die Zukunft Ihrer Bethelehmgemeinde. Und die Zukunft ist nicht mehr weit, denn die Zeit rast dahin…

Herzliche Grüße und ein frohes Weihnachtsfest!

Ihr
Dr. Martin van der Ven

Rechenschaftsbericht der Bethlehemstiftung 2017

Liebe Gemeindeglieder,

es ist zu einer Tradition geworden, dass wir im Frühsommer unser Stifterfest feiern. Dabei wird jedes Mal auch der Rechenschaftsbericht für das abgelaufene Jahr vorgestellt. Auch in diesem Jahr referierte Herr Dieter Engemann, dessen Bericht hier mit kleinen Kürzungen wiedergegeben wird:

„ Die Entwicklung der Stiftung kann sich auch im Jahr 2017 sehen lassen, die Gemeinde hat wieder von den Erträgen der Stiftung profitiert.

Mit Stand vom Dezember 2017 beträgt das Stiftungskapital 921.000,- €. Davon sind angelegt bei verschiedenen Landesbanken 765.000,- €, sowie 25.000,- € zweckgebunden, u.a. für unseren Jugenddiakon Herrn Krieger. 131.000,- € waren als liquide Mittel vorhanden. Der hohe Betrag der liquiden Mittel erklärt sich aus der vorzeitigen Kündigung einer Geldanlage über 50.000,- € von der Bayrischen Landesbank im Dezember 2017, aufgrund für die Bank ungünstig hoher Zinsen, aber zinsgünstig für unsere Stiftung.

Wegen der anhaltend niedrigen Zinsen wurden im letzten Jahr keine neuen Geldanlagen abgeschlossen und auf das Jahr 2018 verschoben. Die geänderte Satzung unserer Stiftung erlaubt in begrenztem Umfang eine renditestärkere Anlage.

Zur Erinnerung: Der Kapitalstock von angelegtem Geld bleibt unverändert bestehen und wird nicht angerührt. Das Geld abgelaufener Verträge wird immer wieder neu angelegt, und nur die Zinserträge aus diesem Kapitalstock stehen der Gemeinde zur Verfügung.

Dieses Geld macht die Gemeinde ein großes Stück zukunftssicher, es ist sozusagen ein Geschenk an die nachfolgende Generation mit der Verpflichtung, den Gedanken der Stiftung weiterzuentwickeln.

Wie hoch waren nun die Zustiftungen im vergangenen Jahr?
Der Stiftung wurden 16.116,51 € zugeführt, im Jahr davor waren es 14.652,- €, eine erfreuliche Steigerung.

Es gibt 30 Dauerzustifter und 20 Einzelzustifter.Ein wenig Sorgen bereitet uns die zurückgegangene Zahl der Dauerzustifter. Gerade diese sind eine zuverlässige und berechenbare Basis, um die Stiftung weiterzuentwickeln. Gleichzeitig können dadurch die Zinserträge gesteigert werden, um wenigstens die Inflationsrate auszugleichen. Sofern Sie nicht zu diesem Kreis gehören, überlegen Sie doch einmal, ob es nicht möglich ist, 5,- oder 10,- € monatlich zu stiften. Ein kleiner Betrag fällt monatlich kaum auf, aber er hilft der Stiftung enorm.

Unterstützt wurde die Stiftung aber auch durch die Kollekten bei einigen Trauerfeiern und Hochzeiten. Weiter gab es Erlöse aus dem Lutherfest, dem Konzert des Vocalensembles und durch die Nikolausfeier. Vor allem der Männerkreis trägt immer wieder zum Erfolg der Stiftung bei. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Zustiftern ganz herzlich bedanken, die bereit sind, den Gedanken der Stiftung weiterzutragen. Herzlichen Dank, und bleiben Sie der Bethlehem-Stiftung weiterhin treu.

Im vergangenen Jahr wurden 22.909,94 € an Zinsen ausgeschüttet. (22.390,- € in 2016)
Wir verdanken diesen Ertrag den höheren Zinsen aus noch bestehenden älteren Verträgen, die leider demnächst auslaufen.

Und nicht zu vergessen: Die Inflationsrate beträgt über das Jahr gesehen ca. 1,5 %, so dass inflationsbedingt bei Neuanlagen ein Zinssatz von netto ca. 1% verbleibt. Neuanlagen in der bisherigen Form bringen ca. 0,5% Ertrag.

Die Satzung der Stiftung verlangte bisher, das Geld in mündelsicheren festverzinslichen Wertpapieren anzulegen. Dies bedeutet eine gesicherte Auszahlung der angelegten Beträge plus Zinsertrag.

Aufgrund der niedrigen Zinsen und schleichenden Geldentwertung – 0,5 % Anlage gegen ca. 1,5 % Inflation – gab es Überlegungen, einen Strategiewechsel vorzunehmen.

Die Landeskirche Hannovers bestätigte uns, dass andere kirchliche Stiftungen ähnlich denken und bereits gehandelt haben. In der Landeskirche gibt es über 400 kirchliche Stiftungen.

Herr Reiners von der Sparkasse Emsland empfahl daher einen Strategiewechsel mit einer Aktienbeimischung von max. 30% des Vermögens. Nach Zustimmung des Kirchenvorstandes und Information der Gemeinde wurde bei der Landeskirche Hannovers ein Antrag auf Satzungsänderung gestellt. Dieser wurde mit Schreiben vom 22. November 2017 genehmigt. Die Landeskirche bestätigt damit, dass Stiftungen trotz niedriger Zinsen am Kapitalmarkt handlungsfähig bleiben müssen.

Konkret wurde § 4 der Stiftungssatzung wie folgt geändert:
„Das Stiftungskapital mit einer Quote von maximal 30% des gesamten Anlagevermögens kann auch in anderen Anlageformen als festverzinslichen, mündelsicheren Wertpapieren angelegt werden. Bei dieser Anlageform ist mit Blick auf den Stiftungszweck, für den die Leistungskraft der Stiftung zu erhalten ist, das Stiftungsvermögen unter dem Gesichtspunkt eines sinnvollen Verhältnisses zwischen Sicherheit, Rentabilität und Flexibilität sicher und Ertrag bringend anzulegen.“

So wurden in diesem Jahr 40.000,- € aufgrund der geänderten Satzung und nach intensiver Beratung durch die Sparkasse Emsland erstmals in dieser Form neu angelegt (als Aktien-Anleihe).

Zu den Ausgaben: Auch im Jahr 2017 stand die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit durch Herrn Philip Krieger an erster Stelle. Hier finanzierte die Stiftung ein Viertel der Stelle pro Jahr. Mit der Bonifizierung des Kirchenkreises steht der Bethlehemgemeinde eine halbe Stelle zur Verfügung. Jeweils ein weiteres Viertel entfällt auf die Gemeinden Twist und Dalum.

Die Ausgaben im Einzelnen:

  • Personal- und Sachkosten 13.428,45 €
  • Sachkosten Herr Krieger 600,- €
  • Ausgaben Stifterfest ( Getränke, Kuchen) 149,38 €
  • Porto Spendenbescheinigungen 23,80 €
  • Porto Dialogpost 160,44 € (Summe Porto insgesamt 184,24 €)
  • Nikolaustüten 253,33 €
  • Ausgaben Lutherfest 97,27 €
  • Zweckgebundene Rücklage 5.000,- €
  • Werbeetiketten 234,33 €
  • Kostenpauschale Büro 55,- €
  • Zuschuss Freizeit Südtirol 400,- €
  • Rosen für Vocalensemble & Geschenke & Geburtstage, Mitarbeiter 230,- €
  • Gutscheine Weihnachten 40,- €

Das verbleibende Restguthaben aus der Differenz zu Ausgaben und Zinserträgen fließt automatisch in das nächste Jahr als sogenannter Mittelvortrag und wird dort ausgegeben.

Der neue Flyer für unsere Stiftung wurde von der Sparkasse Emsland gesponsert. Ebenso fand sich ein Sponsor für die Plakatwerbung des Vocalensembles sowie für die Lose des Lutherfestes. Zahlreiche Bücher und andere Artikel wurden gespendet, deren Verkaufserlös auf dem Lutherfest der Stiftung zufloss.

Wie geht es künftig weiter?
Die Bethlehem-Stiftung entwickelt sich weiter; sie reagiert auf Veränderungen, wie die durchgeführte Satzungsänderung zeigt. Damit arbeitet die Stiftung nachhaltig, über den Tag hinaus, langfristig und auch für die nächste Generation.

Und nun die gute Nachricht, die Sie sicher bereits kennen: Zum 1. Juli letzten Jahres hat die Landeskirche ein neues Bonifizierungsprogramm aufgelegt, für zwei Jahre, bis zum 30. Juni 2019. „Aus 3 mach 4“, d.h. für drei Euro gibt die Landeskirche einen Euro dazu, für 30 Euro gibt es zehn Euro usw. Wo gibt es in der heutigen Zeit eine solch hohe Rendite?

Ergreifen Sie diese großartige Chance, haben Sie Mut für die Erteilung eines Dauerauftrages oder auch für eine einzelne Zustiftung.

Jeder Euro trägt dazu bei, dass das Stiftungskapital weiter wächst. Ihre Zustiftung selbst bleibt „auf ewig“ erhalten, und auch die künftige Generation kann Gutes tun für die Gemeinde, für die Kinder- und Jugendarbeit, für Projekte wie z.B. den Pavillon im Pfarrgarten, für die zahlreichen Aktivitäten in unserer Gemeinde. Die Stiftung gehört Ihnen allen, der gesamten Bethlehemgemeinde. Helfen Sie mit, dass die Bethlehemgemeinde zukunftssicher und stark bleibt. Helfen Sie mit, den Stiftungsgedanken in die Tat umzusetzen.“

Sie sehen also: Die Stiftung entwickelt sich zum Vorteil für unsere Bethlehemgemeinde. Wollen Sie nicht künftig auch mithelfen? Das Kuratorium sucht noch neue (assoziierte) Mitglieder. Sprechen Sie uns einfach an. Wir freuen uns über jeden Interessenten!

Herzliche Grüße
Ihr
Dr. Martin van der Ven

Satzungsänderung

Liebe Gemeindeglieder,

ich habe Ihnen in den vergangenen Jahren ja schon öfter über das Dilemma mit den niedrigen Zinsen berichtet. Zur Ihrer Erinnerung: Das Grundkapital einer Stiftung kann nicht für laufende Ausgaben verwendet werden, sondern soll dauerhaft immer wieder für Zinserträge sorgen, die dann im Sinne der Stiftungssatzung ausgegeben werden dürfen, in unserem Fall vor allem für die Jugendarbeit, aber auch für bauliche Zwecke der Gemeinde.

Nun überlegen Sie bitte am konkreten Beispiel, wie viel oder besser wie wenig das gegenwärtig überhaupt ausmacht. Bei einem Stiftungskapital von 1 Million Euro erhalten Sie unter den gegenwärtigen Bedingungen am Kapitalmarkt (Zinssatz günstigenfalls 1%) jährlich rund 10.000 € an Zinsen. Das ist in unserem Fall viel zu wenig, um sich effektiv an der Finanzierung der Diakonstelle für Herrn Philip Krieger beteiligen zu können. Trotz eigens erfolgter finanzieller Rückstellungen wäre damit seine Stelle in den schon in den nächsten Jahren klar gefährdet. Am 3. August 2017 wurde in einer Sondersitzung des Kuratoriums gemeinsam mit dem Kirchenvorstand über diese Situation diskutiert, und Herr Reiners von der Sparkasse Emsland referierte aus seiner Sicht zu eventuell notwendigen Schritten.

Die Bethlehem-Stiftung hat sich daraufhin nach monatelanger Diskussion entschlossen, eine Anpassung der Satzung vorzunehmen. Mit sehr großer Mehrheit haben das Kuratorium und der Kirchenvorstand für folgende Änderung beschlossen, die inzwischen von der Evangelischen Landeskirche Hannovers akzeptiert wurde. Künftig kann das Stiftungskapital mit einer Quote von maximal 30 % des gesamten Anlagevermögens auch in anderen Anlageformen als fest verzinsliche, mündelsichere Wertpapiere angelegt werden. Hierbei ist ein sinnvolles Verhältnis zwischen Sicherheit (Festlegung des akzeptierten Risikos), Rentabilität (Festlegung der erwarteten Rendite) und Flexibilität anzustreben. Entsprechend sollen Anlageformen gewählt werde, die neben einem hohen Maß an Sicherheit gleichzeitig eine optimierte Rendite und eine planbare Ertragsausschüttung ermöglichen. Konkret geht es dabei um renditestärkere Aktienanlagen, Mischfonds, ETF und Immobilienanlagen. Mit Herrn Reiners von der Sparkasse Emsland wurde vereinbart, dabei keine Anlagen zu berücksichtigen, die beispielsweise mit Rüstungsgütern oder Kinderarbeit „wirtschaften“, da dies unseren ethischen und religiösen Grundsätzen widerspricht.

Mit diesem Beschluss stellt sich unsere Bethlehem-Stiftung in eine Reihe mit zahllosen anderen Stiftungen auch im kirchlichen Bereich und rüstet sich damit noch besser für zukünftige Aufgaben. Am 03.12.2017 wurde direkt im Anschluss an den Gottesdienst eine Informationsveranstaltung für alle Zustifter angeboten. Hier standen insbesondere Frau van der Ven, Herr Kerperin und Frau Funke bereits Rede und Antwort. Sollten Sie zu der Satzungsänderung noch ergänzende Fragen haben oder detailliertere Auskünfte wünschen, stehen Ihnen alle Kuratoriumsmitglieder gern zur Verfügung.

Herzliche Grüße

Ihr

Dr. Martin van der Ven

Rechenschaftsbericht der Bethlehemstiftung 2016

Liebe Bethlehemgemeinde!

Viele von Ihnen kennen das schon: Ein Mal im Jahr muss die Stiftung einen Rechenschaftsbericht ablegen für das vergangene Jahr.

Wie hat sich die Stiftung entwickelt, wie hoch waren die Zinserträge, wofür sind die Zinserträge ausgegeben worden? Wie sieht die Zukunft aus? Wie kann man der Inflation entgegensteuern?

1.) Zunächst zum Kapitalstock, der Basis unserer Stiftung:

Der Kapitalstock ist auf 895.000,- € angewachsen (785.000,- €). Dieses Geld wird immer wieder neu angelegt, nur die Zinserträge aus diesem angelegten Geld dürfen ausgegeben werden. Der Kapitalstock bleibt auf ewig unangetastet. Er gehört der Gemeinde jetzt und vor allem in der Zukunft; er ist die Grundlage der Stiftung.

Wie hoch waren die Zustiftungen im letzten Jahr? Es kam ein Betrag von 14.652,26 € zusammen, der wiederum dem Kapitalstock zugeführt wurde. Im Jahr davor – 2015 – wurde ein Betrag von 17.213,- € erreicht. Es gibt 32 Dauerzustifter, 15 Personen haben einzelne Beträge gestiftet.

Unterstützt wurde die Stiftung aus den Kollekten einiger Trauerfeiern. Ferner gab es Erlöse aus dem Weihnachtsbasar, dem Erntedankfest, dem Konzert des Vocal-Ensembles. Der Männerkreis trägt zum Erfolg bei ebenso wie die Sammlung zu Gunsten eines runden Geburtstages.

In der Vergangenheit hatte sich auch der Schützenverein St. Georg beteiligt. Die Bereitschaft zur Unterstützung der Stiftung ist also ungebrochen, wenn auch nicht mehr in dem Umfang wie in den Anfangsjahren.

Aber – ich wiederhole es gerne jedes Jahr – Sie alle, die gesamte Bethlehemgemeinde, können stolz auf Ihre Stiftung sein. Sie arbeitet nachhaltig und schüttet Jahr für Jahr Erträge aus zum Wohle der gesamten Gemeinde.

Und daher auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Zustifter, die bereit sind, den Gedanken der Stiftung durch Zustiftungen weiterzuentwickeln.

2.) Wie haben sich die Zinserträge entwickelt?

Es wurden an Zinsen ausgeschüttet 22.390,66 €, im Vorjahr waren es nur 19.706,38 €.

Warum diese Steigerung trotz niedriger Zinsen? – Zinsen werden stets nachträglich von der Bank ausgezahlt. Wir hatten im vorletzten Jahr entsprechende Neuanlagen. Die ersten Zinserträge wurden also erst 2016 ausgezahlt.

3.) Wofür sind die Zinserträge ausgegeben worden, wie hat die Gemeinde von den Erträgen profitiert?

An erster Stelle steht die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit durch Herrn Philip Krieger. Hier finanziert die Bethlehem-Stiftung ¼ Stelle pro Jahr, ein weiteres Viertel wird vom Kirchenkreis unter dem Stichwort Bonifizierung bezahlt. Somit steht ½ Stelle für die Kinder- und Jugendarbeit der Bethlehemgemeinde zur Verfügung.

Die Ausgaben im Einzelnen:

11.242,92 € Personalkosten Herr Krieger

1.230,42 € Personalkosten Frau Lübbers, unsere Pfarrsekretärin

5.000,- € zweckgebundene Rücklage für die Jugendarbeit

600,- € Sachkosten Herr Krieger

152,26 € Getränke und Grillfleisch für das Stifterfest

98,84 € Portokosten

350,- € Zuschuss Sommerfreizeit Südtirol

150,- € Zuschuss Sweatshirts für die Jugend

216,60 € Nikolaustüten

2.000,- € Außenanlage Pfarrwiese (Pavillion)

353,- € Zuschuss zur Familienfreizeit Borkum

164,95 € Geburtstagspräsente und Preise

21.558,99 € Gesamtausgaben

Nicht ausgegebene Mittel aus Zinserträgen fließen automatisch in das Folgejahr und müssen dort zwingend angegeben werden.

4.) Wie sieht die Zukunft aus?

Wir haben viel erreicht, die Stiftung hat sich weiterentwickelt, sie arbeitet nachhaltig, d.h. auch weiterhin wird die Gemeinde Jahr für Jahr durch die Stiftung unterstützt.

Die Stiftung arbeitet über den Tag hinaus für die Zukunft, die nächste Generation. Sie plant langfristig. Sie arbeitet weiterhin für das ursprüngliche Ziel, den Erhalt der Pfarrstelle, sie arbeitet weiter vor allen für die Kinder- und Jugendarbeit, für den Zusammenhalt der Gemeinde, von jung bis alt.

Allerdings, um dies zu erreichen, brauchen wir mehr Dauerzustifter, die eine verlässliche Grundlage bilden. Dauerzustifter, d.h. kleine Beträge von 5,- €, 10,- €, oder 20,- € pro Monat.

Bitte überlegen Sie, ob Ihnen die Gemeinde dies wert ist.

Angesichts des hohen Kapitalstocks könnte bei Ihnen der Gedanke aufkommen, es sei ja nun genug erreicht worden. Leider falsch!

Nur durch stetige Weiterentwicklung der Stiftung, durch jährlich wiederkehrende Zustiftungen kann 1. der Niedrigzins ausgeglichen werden und 2.) die wiederangestiegene Inflationsrate von 2% aufgefangen werden.

Nur durch Ihre Zustiftungen erhalten wir jährlich eine reale Ausschüttung, die nicht aufgezehrt wird durch Inflation und Zinsverlust.

Seien Sie mutig, seien Sie spontan, richten Sie ein kleines Dauerkonto ein.

Wir schaffen das… gemeinsam, wenn wir gemeinsam der Stiftung die Treue halten, wenn wir gemeinsam die Stiftung stark machen, wenn wir uns gemeinsam für die Ziele der Stiftung einsetzen.

Jetzt komme ich zum Schluss noch zu einer guten Nachricht: Die Landeskirche hat wieder ein neues Bonifizierungsprogramm aufgelegt, ab 1. Juli diesen Jahres, zwei Jahre lang. Es gilt wieder: Für drei Euro gibt die Landeskirche einen Euro dazu, für 30 Euro gibt es 10 Euro usw. Also eine Verzinsung von 33%! Wo gibt es das sonst?

Nutzen Sie diesen Bonus der Landeskirche, haben Sie Mut für die Einrichtung eines Dauerkontos, oder auch für eine einzelne Zustiftung. Jeder Euro hilft der Gemeinde weiter.

Seien Sie solidarisch. Helfen Sie mit, die Gemeinde attraktiv zu gestalten und zukunftssicher zu machen. Jeder einzelne führt zu einer starken Gemeinschaft.

Gemeinsam sind wir stark!

Ihr Dieter Engemann

Aus 3 mach 4

Liebe Gemeindeglieder,

stellen Sie sich einmal vor, Sie kaufen auf dem Meppener Wochenmarkt 3 Pfund Spargel, und der freundliche Verkäufer gibt Ihnen daraufhin ein viertes Pfund als kleines Geschenk mit auf den Weg. Oder Sie suchen sich in einer Bücherei 3 spannende Bücher aus, und die Verkäuferin lächelt Sie an und sagt: „Ein viertes Buch Ihrer Wahl schenke ich Ihnen noch dazu.“ Ungewöhnlich und kaum zu erwarten? Dann lesen Sie mal weiter.

Die Landeskirche fördert seit über 15 Jahren intensiv die Errichtung und den Aufbau von kirchlichen Stiftungen, sowohl durch landesweite Kommunikationskampagnen als auch durch finanzielle Zuwendungen. Mittlerweile begünstigten schon vier Bonifizierungsaktionen die Gründung von selbstständigen und unselbstständigen Stiftungen sowie die nachhaltige Einwerbung von Zustiftungen und Erbschaften/Vermächtnissen bei bereits bestehenden Stiftungen. Die Landessynode hat nun für 2019 durch eine Verpflichtungsermächtigung Mittel für die Bonifizierung eingeworbener Drittmittel bereitgestellt. Damit soll für den Zeitraum vom 1. Juli 2017 bis zum 30. Juni 2019 nochmals die Gründung von Stiftungen angeregt sowie die weitere Einwerbung von Zustiftungen bei bestehenden Stiftungen honoriert werden.

Und hier komme ich auf die Geschichten vom Spargelbauer und der Buchhändlerin zurück. Konkret bedeutet das Angebot der Landeskirche nämlich: Sie gibt während dieses genanten Zeitraums für jegliche Zustiftung – egal in welcher Höhe – noch ein Drittel hinzu. Hierzu ein Beispiel: Sie entschließen sich, Ihrer Bethlehem-Stiftung 30 Euro zu überweisen. Prompt überweist die Landeskirche nach dem Motto „Aus 3 mach 4“ noch 10 Euro auf unser Konto. Suchen Sie heutzutage in Zeiten niedriger Zinsen mal eine Bank, die Ihnen ein derartiges Angebot machen würde.

Warum erzähle ich Ihnen das alles? Auch weiterhin sucht die Bethlehem-Stiftung Zustifter, die entweder einmalig oder noch besser mit einer monatlichen Zahlung dazu beitragen, dass die Stiftung auch künftig erfolgreich für uns alle arbeiten kann. Jede kleine Dauerstiftung mit einem Betrag von beispielsweise 5,- oder 10,- € monatlich hilft der Stiftung und damit unserer Gemeinde weiter. Entschließen Sie sich doch ganz spontan und richten bei Ihrer Bank einen Dauerauftrag ein. Die Kontonummer steht oben auf dieser Seite…

Abschließend möchte ich nochmals an unser Stifterfest am Freitag, dem 16. Juni 2017, erinnern. Ab 17:00 Uhr wird zunächst Herr Engemann den Rechenschaftsbericht der Stiftung mit den Ergebnissen des Jahres 2016 erstatten. Im Anschluss folgt dann ein besonders interessanter Vortrag durch Herrn Andreas Eiynck, Leiter des Lingener Emsland-Museums. Herr Eyinck ist Ethnologe, Landeshistoriker und bekannter Sachbuchautor. Er referiert an diesem Nachmittag über das Thema „Reformation im Emsland“. Um 19:30 Uhr wird uns dann das Neue Vocalensemble Meppen traditionsgemäß mit seinem „Swinging Summer-Konzert“ erfreuen. Auch in diesem Jahr lädt die Bethlehem-Stiftung hierzu besonders auch alle neuen Gemeindeglieder ein, die sich einen ersten und hoffentlich nachhaltigen Eindruck von unserem lebendigen Gemeindeleben machen können.

Bis dahin, ich hoffe, wir sehen und sprechen uns. Herzliche Grüße,

Ihr

Dr. Martin van der Ven

Das Kuratorium informiert

Das Kuratorium informiert

Liebe Gemeindeglieder,

das Reformationsjubiläum in diesem Jahr ist auch für Ihre Bethlehem-Stiftung Anlass zum Innehalten, Erinnern oder Neu-Lernen: Bitte notieren Sie sich schon jetzt, dass unsere jährliche Stifterversammlung am Freitag, dem 16. Juni 2017, stattfindet. Am Nachmittag wird zunächst Herr Engemann in bewährter Weise den Rechenschaftsbericht der Stiftung mit den Ergebnissen des Jahres 2016 erstatten. Im Anschluss werden Sie dann einen besonders interessanten Vortrag hören: Andreas Eiynck, der Leister des Lingener Emsland-Museums, ist Ethnologe, Landeshistoriker und bekannter Sachbuchautor. Er wird über das Thema „Reformation im Emsland“ referieren und uns mit Sicherheit viele noch unbekannte Aspekte näher bringen. Am Abend wird uns dann das Neue Vocalensemble Meppen in guter Tradition mit frühsommerlichen Melodien erfreuen und zum Mitsingen aufmuntern. Auch in diesem Jahr wird die Bethlehem-Stiftung zum Stifterfest besonders auch alle neuen Gemeindeglieder dazu einladen, sich einen ersten und hoffentlich nachhaltigen Eindruck von unserem lebendigen Gemeindeleben zu verschaffen.

Denn engagierten Nachwuchs brauchen wir alle, ob das der Kirchenvorstand, die verschiedenen Kreise der Gemeinde oder auch die Bethlehem-Stiftung betrifft. Vor allem sind wir nach wie vor auch auf der Suche nach neuen Dauerstiftern. Im vergangenen Jahr 2016 konnte die Bethlehem-Stiftung immerhin 14.652 € an Zustiftungen verbuchen. Die Summe kam durch 32 Dauerzustifter, 15 Einzelzustifter und weitere Zustiftungen durch besondere Ereignisse wie Trauerfälle, Geburtstage, Kollekten und Veranstaltungen zustande. Dies ist ja nun wirklich erfreulich. Wenn Sie aber überlegen, dass die Gesamtsumme bei dem derzeitigen Zinsniveau maximal 200 € an jährlichen Zinsen erwirtschaften kann, stellt sich bei genauerem Hinsehen doch die Frage, wie wir in den kommenden Jahren trotz des inzwischen erwirtschafteten stattlichen Vermögens unsere Ziele (aktuell weiterhin vor allem die Finanzierung des Jugenddiakons) weiterhin realisieren können. Die Schlussfolgerung muss also lauten: Da ist noch viel Luft nach oben. Jede kleine Dauerstiftung mit einem Betrag von beispielsweise 5,- oder 10,- € monatlich hilft der Stiftung und damit unserer Gemeinde weiter. Entschließen Sie sich doch ganz spontan und richten bei Ihrer Bank einen Dauerauftrag ein. Die Kontonummer steht oben auf dieser Seite…

Herzliche Grüße
Ihr
Dr. Martin van der Ven