Emden. Der lutherische Sprengel Ostfriesland-Ems hat eine neue Regionalbischöfin. Das teilt Pressesprecherin Dr. Hannegreth Grundmann mit. Die bisherige Superintendentin Sabine Schiermeyer wurde vom Personalausschuss der Hannoverschen Landeskirche zur Nachfolgerin von Dr. Detlef Klahr, der Ende August in den Ruhestand gegangen ist, gewählt.
Landesbischof Ralf Meister sagte: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Sabine Schiermeyer im Bischofsrat.“ Erstmalig werde der Bischofsrat der hannoverschen Landeskirche mit vier Frauen und zwei Männern besetzt sein. Sabine Schiermeyer überzeuge durch ihre positive, geistlich orientierte Ausstrahlung, ihre theologische Kompetenz und ihren klaren Leitungsstil. Durch ihre kommunikativen Fähigkeiten und ihre Überzeugung, auf weiter Fläche nah bei den Menschen sein zu können, bringe sie für ihren Dienst im Sprengel Ostfriesland-Ems beste Voraussetzungen mit, betonte Meister.
Sabine Schiermeyer wurde in Ostercappeln bei Osnabrück geboren und hat in Bad Essen Abitur gemacht. Sie studierte Evangelische Theologie in Münster und Göttingen. Das Vikariat, den Vorbereitungsdienst für künftige Pastorinnen und Pastoren, absolvierte sie in Fallersleben und im Predigerseminar Hildesheim. 1997 wurde sie in Rhode (Kirchenkreis Wolfsburg) zur Pastorin ordiniert und übernahm dort auch ihre erste Pfarrstelle. 2002 wechselte sie in die Kirchengemeinde Fallersleben. Nach einer Elternzeit arbeitete sie als Pastorin zunächst in Osnabrück und danach in Banteln (Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfeld). Von 2014 bis 2021 war Sabine Schiermeyer Pastorin in Rinteln. Die Kirchenkreissynode des Kirchenkreises Stolzenau-Loccum wählte sie im Februar 2021 zur neuen Superintendentin. Sie übernahm die Leitung des Kirchenkreises im September 2021.
Die Theologin hat eine Reihe von Fortbildungen im Bereich Liturgie und Predigtlehre sowie Führung und Leitung absolviert und ist als Autorin und Sprecherin von Andachten im NDR Hörfunk tätig. Die verheiratete Mutter von drei Kindern tritt ihr neues Amt voraussichtlich am 1. Februar 2024 an. Der Termin für den Einführungsgottesdienst steht noch nicht fest.
Zu ihrer neuen Aufgabe sagt Sabine Schiermeyer: „Über meine Wahl zur Regionalbischöfin freue ich mich sehr!“ Sie sähe den neuen Aufgaben im Sprengel Ostfriesland-Ems erwartungsvoll entgegen. In den Jahren als Gemeindepastorin im dörflichen und städtischen Kontext und als Superintendentin im ländlichen Raum sei es ihr wichtig gewesen, „nah bei den Menschen zu sein und mit ihnen vor Ort zu gestalten, was sie von ihrer Kirche brauchen“. Veränderung gehöre schon immer zu unserer lutherischen Kirche. „Wir können kostbare Traditionen hüten und zugleich neue Formen und Worte für die Hoffnung finden, dass Gott in der Welt ist und unser Leben begleitet und segnet.“



So spricht Gott (Jes 46,4): Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.
67 Jahre, ledig, selbständige Rechtsanwältin und Notarin. Zur Bethlehemgemeinde gehöre ich seit 1986.
Kirche ist für mich, neben einem Platz für meinen Glauben an Gott, ein Ort der Versammlung, der Gemeinschaft und des Zuversichtfindens. Gemeinsam Kirche zu gestalten und mitzuwirken, stellt daher ein großes Anliegen für mich dar.
45 Jahre, Meppen, verheiratet, 2 Kinder, Erzieherin.
55 Jahre, verheiratet, 3 Kinder. Da ich aus einem christlichen Elternhaus stamme, hat mich Kirche und Gemeindeleben schon seit meiner Kindheit begleitet.
62 Jahre, Meppen, verheiratet, 2 Kinder, Förderschullehrerin.
71 Jahre, Meppen, ledig, Verwaltungsbeamter im Ruhestand. Seit 1960, also bereits seit meiner Kindheit, gehöre ich der Bethlehemgemeinde an.
Mein Name ist Nicole Strecker, ich bin 49 Jahre alt und verheiratet. Von meinen drei Kindern wird im kommenden Jahr meine jüngste Tochter konfirmiert. Beschäftigt bin ich seit neun Jahren in der Verwaltung unseres Kirchenkreises. Neben der allg. Verwaltungsarbeit bin ich vor acht Jahren zur Gleichstellungsbeauftragten des Kirchenkreises bestellt worden. In unserer Gemeinde liegt mein Schwerpunkt auf den Finanzen.
Mein Name ist Natalja Tide, ich bin 43 Jahre alt und wohne seit 2001 in Meppen, habe drei Kinder und mache derzeit eine Umschulung zur pädagogischen Mitarbeitenden an Grundschulen.


Ein weiteres Paar kam – ebenfalls mit freundlicher Unterstützung durch den Vermieter Herrn Thomas Oehm – in einer geeigneten Wohnung in der Mozartstraße unter. Und wirklich alles hat bislang gut geklappt: Der sechsjährige Zakhar besucht inzwischen die neue Grundschule in Esterfeld, und alle Erwachsenen haben schon nach kurzer Zeit eine Arbeit gefunden. Alle sind ein wenig zur Ruhe gekommen und empfinden dankbare Gefühle, hier in Meppen in Sicherheit zu sein.

















Ich bin der Weg, die Wahrheit, und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich (Joh. 14.6)