Schon wieder geht ein Jahr zu Ende

Liebe Gemeindeglieder,

man mag es kaum glauben: Schon wieder geht ein Jahr zu Ende. Psychologen denken seit langem darüber nach, warum wir mit zunehmendem Lebensalter immer mehr das Gefühl haben, dass die Zeit so schnell dahinrast. So liegt auch das wunderschöne Sommerfest der Bethlehemgemeinde tatsächlich schon wieder 4 Monate zurück. Auch für die Bethlehem-Stiftung war dieser 19. August zweifellos ein Erfolg. Unser Stand mit Informationsmaterial wurde rege besucht, und vor allem das erstmals eingesetzte Glücksrad zog nicht nur viele neugierige Blicke auf sich. Jung und Alt fühlte sich vielmehr zur Teilnahme herausgefordert und sorgte damit für einen guten Zweck, nämlich eine stattliche Zustiftung. Nochmals herzlichen Dank dafür! Die Stiftung hatte für die Glücksrad-Teilnehmer interessante Preise bereitgestellt, die so manchen Gewinner überrascht und erfreut haben dürften. Auch für das kommende Jahr 2019 haben wir inzwischen so manche Idee gesammelt, wie wir dann unser 10jähriges Jubiläum zu einer gelungenen Attraktion im Rahmen des Sommerfestes machen können. Lassen Sie sich überraschen…

Ein weitere Blick in die unmittelbare Zukunft: Schon mehrfach habe ich Ihnen geschildert, dass die anhaltend niedrige Zinssituation an den Finanzmärkten auch für die Bethlehem-Stiftung eine schwierige Herausforderung darstellt. In den vergangenen Jahren hatten wir glücklicher Weise noch so manche besser verzinste Anlage getätigt, die noch bis ins Jahr 2018 hinein für höhere Erträge gesorgt hat. Dies ermöglicht der Stiftung, nunmehr dringend anstehende Renovierungsarbeiten in unserer Gemeinde finanziell zu unterstützen. So sollen notwendige Elektro- und Trockenbauarbeiten auf dem Dachboden des Gemeindehauses bezahlt werden. Schließlich sind Pflasterarbeiten auf dem Grundstück der Bethlehemkirche und des Pfarrhauses zu erledigen. Und das Dach der Bodelschwingh-Kapelle in Osterbrock ist dringend zu stabilisieren…

Sie merken schon: Ihre Bethlehem-Stiftung macht sich bezahlt! Vergessen Sie das bitte auch im neuen Jahr nicht und unterstützen Sie uns deshalb weiter mit Ihren Zustiftungen. Die Stiftung steht für die Zukunft Ihrer Bethelehmgemeinde. Und die Zukunft ist nicht mehr weit, denn die Zeit rast dahin…

Herzliche Grüße und ein frohes Weihnachtsfest!

Ihr
Dr. Martin van der Ven

Der Kirchenvorstand

„Jede Kirchengemeinde muss einen Kirchenvorstand haben. Was so lapidar daherkommt, ist ein grundlegender Satz unserer Kirchenverfassung und unserer Kirchengemeindeordnung.“*

„Vor ungefähr 90 Jahren wurde Ehrenamtlichen die Verantwortung für die Gemeinden übertragen. „Der Kirchenvorstand – ein Gremium, das aus gewählten und berufenen Ehrenamtlichen besteht – leitet gemeinsam mit dem Pfarramt die Kirchengemeinde. Diese Aufgabe umfasst die Ordnung der Gottesdienste, die Vermögensverwaltung und die Personalverantwortung; Gemeindegruppen, Diakonie und Konfirmandenunterricht gehören ebenfalls dazu.“*

In den vergangenen 60 Jahren hat es immer auch Frauen und Männer in Meppen gegeben, die sich dieser Verantwortung gestellt haben. 

Seit dem 01.01.1980 gibt es in Meppen zwei Ev.-lutherische Kirchengemeinden. Seinerzeit beschloss der Gesamtkirchenvorstand die Teilung der Gemeinden in die Gustav-Adolf-Kirchengemeinde und in die Betlehemgemeinde.

In die Amtszeiten der folgenden Kirchenvorstände in unserer Gemeinde fielen so schwerwiegende Entscheidungen wie der Um- und Erweiterungsbau des Gotteshauses, die Schließung des Kindergartens in der Eschstraße, Neubau und Verwaltung des Philipp-Melanchthon-Hauses und später dessen Verkauf und die Gründung der Bethlehemstiftung.

Als Pastor Roth, als Amtsinhaber automatisch Mitglied des Kirchenvorstandes, 2006 in den Ruhestand ging, folgte das Ehepaar Kerstin und Martin Häusler als neue Amtsinhaber. Beide förderten den  Stiftungsgedanken, deren Gründung am Erntedanktag 2009 gefeiert werden konnte. Mit Jahresbeginn 2010 verabschiedeten sich Häuslers aus unserer Gemeinde, um neue Aufgaben als Gemeindepastoren in Hannover- Linden zu übernehmen.

Während der Vakanzzeit von Februar 2010 bis Januar 2012 oblag dem Kirchenvorstand, allen voran der Vorsitzenden Frau Charlotte Stellmacher, die gesamte Organisation der Gottesdienste und des Gemeindelebens. Mitglied des Kirchenvorstandes war als Haupt-Vakanzvertreter Pastor Ulrike Hirndorf.

Am 01.02.2012 erfolgte die Wiederbesetzung der pfarramtlichen Planstelle mit Frau Pastorin Mirjam Valerius, die bis zu ihrem Weggang zum 01.01.2016  die Leitung des Kirchenvorstands innehatte.

Vom 01.01.2016 bis zum 30.09.2016 leitete erneut Pastor Ulrich Hirndorf den Kirchenvorstand als Vakanzvertreter.

Ein erneuter Wechsel im Pfarramt erfolgte zum 01.10.2016 mit der Wiederbesezung der pfarramtlichen Planstelle durch Pastor Achim Heldt, der bis heute als gewählter Vorsitzender dem Kirchenvorstand unserer Gemeinde angehört.

Der Kirchenvorstand, der aus den Wahlen im März 2018 hervorging, hatte folgende Mitglieder: der Vorsitzende Pastor Achim Heldt, stellvertretende Vorsitzende Hiltrud Ahrens, Antje Höbel, die für den ausgeschiedenen Fritz-Georg Schnorr nachrückte, Antje Middelberg, Swetlana Grune, Beate Rollwage, Nicole Strecker, Dietmar Silbernagel, Wilfried Pedd und Ulrike van der Ven.

Seit Juni 2024 setzt sich unser Kirchenvorstand nun wir folgt zusammen: Vorsitzender Pastor Achim Heldt, stellvertretende Vorsitzende Hiltrud Ahrens, Antje Höbel, Antje Middelberg, Swetlana Grune, Nicole Strecker, Wilfried Pedd, Norbert Kerperin, Christel Bohnenstengel und Natalja Tide.

Wir alle zusammen wollen zum Wohle der Gemeinde wirken, aber auch versuchen, Neues auszuprobieren und umzusetzen. So wie bei der Einführung in unser Amt im Juni 2018 sagen  wir auch hier: „Ja, mit Gottes Hilfe.“

*Zitat aus: Handbuch für Kirchenvorstände, herausgegeben vom Haus Kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche.

Rechenschaftsbericht der Bethlehemstiftung 2017

Liebe Gemeindeglieder,

es ist zu einer Tradition geworden, dass wir im Frühsommer unser Stifterfest feiern. Dabei wird jedes Mal auch der Rechenschaftsbericht für das abgelaufene Jahr vorgestellt. Auch in diesem Jahr referierte Herr Dieter Engemann, dessen Bericht hier mit kleinen Kürzungen wiedergegeben wird:

„ Die Entwicklung der Stiftung kann sich auch im Jahr 2017 sehen lassen, die Gemeinde hat wieder von den Erträgen der Stiftung profitiert.

Mit Stand vom Dezember 2017 beträgt das Stiftungskapital 921.000,- €. Davon sind angelegt bei verschiedenen Landesbanken 765.000,- €, sowie 25.000,- € zweckgebunden, u.a. für unseren Jugenddiakon Herrn Krieger. 131.000,- € waren als liquide Mittel vorhanden. Der hohe Betrag der liquiden Mittel erklärt sich aus der vorzeitigen Kündigung einer Geldanlage über 50.000,- € von der Bayrischen Landesbank im Dezember 2017, aufgrund für die Bank ungünstig hoher Zinsen, aber zinsgünstig für unsere Stiftung.

Wegen der anhaltend niedrigen Zinsen wurden im letzten Jahr keine neuen Geldanlagen abgeschlossen und auf das Jahr 2018 verschoben. Die geänderte Satzung unserer Stiftung erlaubt in begrenztem Umfang eine renditestärkere Anlage.

Zur Erinnerung: Der Kapitalstock von angelegtem Geld bleibt unverändert bestehen und wird nicht angerührt. Das Geld abgelaufener Verträge wird immer wieder neu angelegt, und nur die Zinserträge aus diesem Kapitalstock stehen der Gemeinde zur Verfügung.

Dieses Geld macht die Gemeinde ein großes Stück zukunftssicher, es ist sozusagen ein Geschenk an die nachfolgende Generation mit der Verpflichtung, den Gedanken der Stiftung weiterzuentwickeln.

Wie hoch waren nun die Zustiftungen im vergangenen Jahr?
Der Stiftung wurden 16.116,51 € zugeführt, im Jahr davor waren es 14.652,- €, eine erfreuliche Steigerung.

Es gibt 30 Dauerzustifter und 20 Einzelzustifter.Ein wenig Sorgen bereitet uns die zurückgegangene Zahl der Dauerzustifter. Gerade diese sind eine zuverlässige und berechenbare Basis, um die Stiftung weiterzuentwickeln. Gleichzeitig können dadurch die Zinserträge gesteigert werden, um wenigstens die Inflationsrate auszugleichen. Sofern Sie nicht zu diesem Kreis gehören, überlegen Sie doch einmal, ob es nicht möglich ist, 5,- oder 10,- € monatlich zu stiften. Ein kleiner Betrag fällt monatlich kaum auf, aber er hilft der Stiftung enorm.

Unterstützt wurde die Stiftung aber auch durch die Kollekten bei einigen Trauerfeiern und Hochzeiten. Weiter gab es Erlöse aus dem Lutherfest, dem Konzert des Vocalensembles und durch die Nikolausfeier. Vor allem der Männerkreis trägt immer wieder zum Erfolg der Stiftung bei. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Zustiftern ganz herzlich bedanken, die bereit sind, den Gedanken der Stiftung weiterzutragen. Herzlichen Dank, und bleiben Sie der Bethlehem-Stiftung weiterhin treu.

Im vergangenen Jahr wurden 22.909,94 € an Zinsen ausgeschüttet. (22.390,- € in 2016)
Wir verdanken diesen Ertrag den höheren Zinsen aus noch bestehenden älteren Verträgen, die leider demnächst auslaufen.

Und nicht zu vergessen: Die Inflationsrate beträgt über das Jahr gesehen ca. 1,5 %, so dass inflationsbedingt bei Neuanlagen ein Zinssatz von netto ca. 1% verbleibt. Neuanlagen in der bisherigen Form bringen ca. 0,5% Ertrag.

Die Satzung der Stiftung verlangte bisher, das Geld in mündelsicheren festverzinslichen Wertpapieren anzulegen. Dies bedeutet eine gesicherte Auszahlung der angelegten Beträge plus Zinsertrag.

Aufgrund der niedrigen Zinsen und schleichenden Geldentwertung – 0,5 % Anlage gegen ca. 1,5 % Inflation – gab es Überlegungen, einen Strategiewechsel vorzunehmen.

Die Landeskirche Hannovers bestätigte uns, dass andere kirchliche Stiftungen ähnlich denken und bereits gehandelt haben. In der Landeskirche gibt es über 400 kirchliche Stiftungen.

Herr Reiners von der Sparkasse Emsland empfahl daher einen Strategiewechsel mit einer Aktienbeimischung von max. 30% des Vermögens. Nach Zustimmung des Kirchenvorstandes und Information der Gemeinde wurde bei der Landeskirche Hannovers ein Antrag auf Satzungsänderung gestellt. Dieser wurde mit Schreiben vom 22. November 2017 genehmigt. Die Landeskirche bestätigt damit, dass Stiftungen trotz niedriger Zinsen am Kapitalmarkt handlungsfähig bleiben müssen.

Konkret wurde § 4 der Stiftungssatzung wie folgt geändert:
„Das Stiftungskapital mit einer Quote von maximal 30% des gesamten Anlagevermögens kann auch in anderen Anlageformen als festverzinslichen, mündelsicheren Wertpapieren angelegt werden. Bei dieser Anlageform ist mit Blick auf den Stiftungszweck, für den die Leistungskraft der Stiftung zu erhalten ist, das Stiftungsvermögen unter dem Gesichtspunkt eines sinnvollen Verhältnisses zwischen Sicherheit, Rentabilität und Flexibilität sicher und Ertrag bringend anzulegen.“

So wurden in diesem Jahr 40.000,- € aufgrund der geänderten Satzung und nach intensiver Beratung durch die Sparkasse Emsland erstmals in dieser Form neu angelegt (als Aktien-Anleihe).

Zu den Ausgaben: Auch im Jahr 2017 stand die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit durch Herrn Philip Krieger an erster Stelle. Hier finanzierte die Stiftung ein Viertel der Stelle pro Jahr. Mit der Bonifizierung des Kirchenkreises steht der Bethlehemgemeinde eine halbe Stelle zur Verfügung. Jeweils ein weiteres Viertel entfällt auf die Gemeinden Twist und Dalum.

Die Ausgaben im Einzelnen:

  • Personal- und Sachkosten 13.428,45 €
  • Sachkosten Herr Krieger 600,- €
  • Ausgaben Stifterfest ( Getränke, Kuchen) 149,38 €
  • Porto Spendenbescheinigungen 23,80 €
  • Porto Dialogpost 160,44 € (Summe Porto insgesamt 184,24 €)
  • Nikolaustüten 253,33 €
  • Ausgaben Lutherfest 97,27 €
  • Zweckgebundene Rücklage 5.000,- €
  • Werbeetiketten 234,33 €
  • Kostenpauschale Büro 55,- €
  • Zuschuss Freizeit Südtirol 400,- €
  • Rosen für Vocalensemble & Geschenke & Geburtstage, Mitarbeiter 230,- €
  • Gutscheine Weihnachten 40,- €

Das verbleibende Restguthaben aus der Differenz zu Ausgaben und Zinserträgen fließt automatisch in das nächste Jahr als sogenannter Mittelvortrag und wird dort ausgegeben.

Der neue Flyer für unsere Stiftung wurde von der Sparkasse Emsland gesponsert. Ebenso fand sich ein Sponsor für die Plakatwerbung des Vocalensembles sowie für die Lose des Lutherfestes. Zahlreiche Bücher und andere Artikel wurden gespendet, deren Verkaufserlös auf dem Lutherfest der Stiftung zufloss.

Wie geht es künftig weiter?
Die Bethlehem-Stiftung entwickelt sich weiter; sie reagiert auf Veränderungen, wie die durchgeführte Satzungsänderung zeigt. Damit arbeitet die Stiftung nachhaltig, über den Tag hinaus, langfristig und auch für die nächste Generation.

Und nun die gute Nachricht, die Sie sicher bereits kennen: Zum 1. Juli letzten Jahres hat die Landeskirche ein neues Bonifizierungsprogramm aufgelegt, für zwei Jahre, bis zum 30. Juni 2019. „Aus 3 mach 4“, d.h. für drei Euro gibt die Landeskirche einen Euro dazu, für 30 Euro gibt es zehn Euro usw. Wo gibt es in der heutigen Zeit eine solch hohe Rendite?

Ergreifen Sie diese großartige Chance, haben Sie Mut für die Erteilung eines Dauerauftrages oder auch für eine einzelne Zustiftung.

Jeder Euro trägt dazu bei, dass das Stiftungskapital weiter wächst. Ihre Zustiftung selbst bleibt „auf ewig“ erhalten, und auch die künftige Generation kann Gutes tun für die Gemeinde, für die Kinder- und Jugendarbeit, für Projekte wie z.B. den Pavillon im Pfarrgarten, für die zahlreichen Aktivitäten in unserer Gemeinde. Die Stiftung gehört Ihnen allen, der gesamten Bethlehemgemeinde. Helfen Sie mit, dass die Bethlehemgemeinde zukunftssicher und stark bleibt. Helfen Sie mit, den Stiftungsgedanken in die Tat umzusetzen.“

Sie sehen also: Die Stiftung entwickelt sich zum Vorteil für unsere Bethlehemgemeinde. Wollen Sie nicht künftig auch mithelfen? Das Kuratorium sucht noch neue (assoziierte) Mitglieder. Sprechen Sie uns einfach an. Wir freuen uns über jeden Interessenten!

Herzliche Grüße
Ihr
Dr. Martin van der Ven

Satzungsänderung

Liebe Gemeindeglieder,

ich habe Ihnen in den vergangenen Jahren ja schon öfter über das Dilemma mit den niedrigen Zinsen berichtet. Zur Ihrer Erinnerung: Das Grundkapital einer Stiftung kann nicht für laufende Ausgaben verwendet werden, sondern soll dauerhaft immer wieder für Zinserträge sorgen, die dann im Sinne der Stiftungssatzung ausgegeben werden dürfen, in unserem Fall vor allem für die Jugendarbeit, aber auch für bauliche Zwecke der Gemeinde.

Nun überlegen Sie bitte am konkreten Beispiel, wie viel oder besser wie wenig das gegenwärtig überhaupt ausmacht. Bei einem Stiftungskapital von 1 Million Euro erhalten Sie unter den gegenwärtigen Bedingungen am Kapitalmarkt (Zinssatz günstigenfalls 1%) jährlich rund 10.000 € an Zinsen. Das ist in unserem Fall viel zu wenig, um sich effektiv an der Finanzierung der Diakonstelle für Herrn Philip Krieger beteiligen zu können. Trotz eigens erfolgter finanzieller Rückstellungen wäre damit seine Stelle in den schon in den nächsten Jahren klar gefährdet. Am 3. August 2017 wurde in einer Sondersitzung des Kuratoriums gemeinsam mit dem Kirchenvorstand über diese Situation diskutiert, und Herr Reiners von der Sparkasse Emsland referierte aus seiner Sicht zu eventuell notwendigen Schritten.

Die Bethlehem-Stiftung hat sich daraufhin nach monatelanger Diskussion entschlossen, eine Anpassung der Satzung vorzunehmen. Mit sehr großer Mehrheit haben das Kuratorium und der Kirchenvorstand für folgende Änderung beschlossen, die inzwischen von der Evangelischen Landeskirche Hannovers akzeptiert wurde. Künftig kann das Stiftungskapital mit einer Quote von maximal 30 % des gesamten Anlagevermögens auch in anderen Anlageformen als fest verzinsliche, mündelsichere Wertpapiere angelegt werden. Hierbei ist ein sinnvolles Verhältnis zwischen Sicherheit (Festlegung des akzeptierten Risikos), Rentabilität (Festlegung der erwarteten Rendite) und Flexibilität anzustreben. Entsprechend sollen Anlageformen gewählt werde, die neben einem hohen Maß an Sicherheit gleichzeitig eine optimierte Rendite und eine planbare Ertragsausschüttung ermöglichen. Konkret geht es dabei um renditestärkere Aktienanlagen, Mischfonds, ETF und Immobilienanlagen. Mit Herrn Reiners von der Sparkasse Emsland wurde vereinbart, dabei keine Anlagen zu berücksichtigen, die beispielsweise mit Rüstungsgütern oder Kinderarbeit „wirtschaften“, da dies unseren ethischen und religiösen Grundsätzen widerspricht.

Mit diesem Beschluss stellt sich unsere Bethlehem-Stiftung in eine Reihe mit zahllosen anderen Stiftungen auch im kirchlichen Bereich und rüstet sich damit noch besser für zukünftige Aufgaben. Am 03.12.2017 wurde direkt im Anschluss an den Gottesdienst eine Informationsveranstaltung für alle Zustifter angeboten. Hier standen insbesondere Frau van der Ven, Herr Kerperin und Frau Funke bereits Rede und Antwort. Sollten Sie zu der Satzungsänderung noch ergänzende Fragen haben oder detailliertere Auskünfte wünschen, stehen Ihnen alle Kuratoriumsmitglieder gern zur Verfügung.

Herzliche Grüße

Ihr

Dr. Martin van der Ven

Pastoren, Prädikanten und Lektoren

Nach Kriegsende erstreckte sich die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde über den ganzen damaligen Landkreis Emsland. Der einzige Seelsorger war Superintendent Funke. Zum Glück kamen auch vertriebene Pastoren ins Emsland, einer von ihnen nach Meppen. Es war Pastor Gottfried Sallet. Durch seine Anstellung konnte die Gemeinde in zwei Pfarrbezirke aufgeteilt werden. Der Pfarrbezirk II umfasste die Lutheraner im linksemsischen Stadtteil Meppens und in den Dörfern rund um Meppen. Seine Bemühungen um ein eigenes Gotteshaus wurden mit der Einweihung der Bethlehemkirche am 1. Advent 1954 gekrönt.

Pastor Sallet ging am 1.4.1964 in den Ruhestand. Vakanzvertreter war für fünf Monate   Pastor i.R. Ernst Lüdig. Ihn ersetzte Pastor Werner Knorr, der aus Dalum kommend von 1964 bis zu seinem Ruhestand 1972 in unserer Gemeinde das Evangelium verkündete.

Unser langjähriger Pastor Heinz Roth  war zunächst für Hilfeleistungen beim Superintendenten zuständig(seit 1.11.1971). Am 1.12.1972 wurde er auf die Pfarrstelle II eingewiesen. Während seiner Amtszeit wurde der Pfarrbezirk II zum 1. Januar 1980 in eine selbständige Gemeinde umgewandelt. Die Kapellengemeinde Osterbrock ist unsere zweite Predigtstelle .

Zwei ausgebildete Lektoren (Christa Müller und Manfred Laufer) wurden zu Ende 2001 eingeführt.

Heinz Roth ging am 1.8.2006 in den Ruhestand. Ein großer Teil der Gemeindeglieder wird sich noch an den Verabschiedungsgottesdienst und die anschließende Feier erinnern.

Unsere Pfarrstelle sollte dann auf Grund von Reformmaßnahmen dauervakant gestellt werden. Das bedeutete, dass das Pastorenehepaar Kerstin und Martin Häusler unsere Pfarrstelle „versahen“. Beide kamen am 1.10.2006 zu uns. Sie teilten sich die ganze Pfarrstelle. Da keine Aussicht auf einen gesicherten Arbeitsplatz bestand, verließ uns das Ehepaar, das inzwischen Familie geworden war, am 31.1.2010, um in Hannover-Linden eine Planstelle zu übernehmen.

Es folgte eine lange Vakanzzeit, deren Hauptvertreter Pastor Ulrich Hirndorf wurde, unterstützt durch Pastoren, Prädikanten und Lektoren der umliegenden Gemeinden Gustav-Adolf (Meppen), Nazareth (Twist) und Paulus (Dalum).

Seit dem 1.2.2012 hatte unsere Gemeinde dann wieder eine ganze Planstelle, die bis Februar 2016 von Pastorin Mirjam Valerius besetzt wurde.

Nach einer diesmal nur kurzen Vakanzzeit (erneute Vertretung durch Pastor Ulrich Hirndorf) ist nun schon seit Oktober 2016 Herr Pastor Achim Heldt in unserer Gemeinde tätig. Ewald Theilen leitet Gottesdienste als Prädikant. Schon seit 2007 erfuhr die Gemeinde über mehrere Jahre Unterstützung durch den Prädikanten Fritz-Georg Schnorr, der gelegentlich auch heute noch einspringt.  Als Lektorinnen stehen Antje Höbel und Nicole Strecker bereit. Gelegentlich hilft auch Christa Müller noch mit.

Küster und Hausmeister

„Jedes große Hauswesen braucht einen Hausverwalter, der für Ordnung sorgt und den Hausvater in manchen Fällen vertreten kann. Dem Kirchendiener oder Küster ist zunächst die äußere Ordnung anvertraut. Er muss für die Pflege des Gotteshauses, für Säuberung und Lüftung sorgen, für die Ausbesserung von Schäden…und für das Geläute. Er schließt zum Gottesdienst die Kirche auf, stellt die heiligen Geräte bereit, steckt die Liednummern an und sorgt für die nötigen Gesangbücher.“(Zitat aus der Festschrift zum 30-jährigen Kirchweihjubiläum, erstellt von Heinz Roth)

Die ersten Küster, die das Amt seit Bestehen der Bethlehemkirche gemeinsam versahen, waren das Ehepaar Neumann.

Ihre Nachfolger waren Frau Waltraud Stache, Herr …… Zastrau und später Frau Ursula Zastrau, deren Arbeitsumfang durch den Bau des Gemeindehauses und des Jugendkellers und durch die Erweiterung der Kirche stark zugenommen hatte.

Als sie ins Amt der Pfarrsekretärin wechselte, wurde 1994 Frau Annette Krogul unsere Küsterin. Die Pflege der Außenanlagen erledigte Herr Samuel Neiwert der später von Herrn Otto Klünder abgelöst wurde. Er war dann bis zu seinem Ruhestand zu Ende 2022 unser „Ersatzküster“, vor allem aber auch ein umsichtiger Hausmeister und fleißiger Gärtner. Seine Aufgaben übernimmt ab Januar 2023 Heinrich Warkentin, der entsprechende Aufgaben bislang schon in der Kapelle in Osterbrock ausübte.

Frau Krogul ging 2011 in den Ruhestand. Ihre Nachfolgerin Frau Bianca Schmitz musste im September 2012 aus gesundheitlichen Gründen den Dienst aufgeben. Dankenswerterweise sprang Frau Krogul als Vertretung ein und so konnten die vielen Veranstaltungen im letzten Jahresviertel in gewohnter Weise stattfinden.

Seit Jahresbeginn 2013 sorgte Frau Emilia Pfafenrot für Kirche und Gemeindehaus. Und auch ihr und ihrer Arbeit war anzumerken: „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt“.(Psalm 26, 8).

Im Sommer 2022 hat Frau Irene Warkentin die Nachfolge von Frau Pfafenrot angetreten, die sich nun im Ruhestand befindet.

Verabschiedung von Otto Klünder am 1. Advent 2022
Irene Warkentin bei ihrer feierlichen Einführung im Gottesdienst am 1. Advent 2022
Drei Küsterinnen auf einem Bild: Emilia Pfafenrot, Annette Krogul und Irene Warkentin

Rechenschaftsbericht der Bethlehemstiftung 2016

Liebe Bethlehemgemeinde!

Viele von Ihnen kennen das schon: Ein Mal im Jahr muss die Stiftung einen Rechenschaftsbericht ablegen für das vergangene Jahr.

Wie hat sich die Stiftung entwickelt, wie hoch waren die Zinserträge, wofür sind die Zinserträge ausgegeben worden? Wie sieht die Zukunft aus? Wie kann man der Inflation entgegensteuern?

1.) Zunächst zum Kapitalstock, der Basis unserer Stiftung:

Der Kapitalstock ist auf 895.000,- € angewachsen (785.000,- €). Dieses Geld wird immer wieder neu angelegt, nur die Zinserträge aus diesem angelegten Geld dürfen ausgegeben werden. Der Kapitalstock bleibt auf ewig unangetastet. Er gehört der Gemeinde jetzt und vor allem in der Zukunft; er ist die Grundlage der Stiftung.

Wie hoch waren die Zustiftungen im letzten Jahr? Es kam ein Betrag von 14.652,26 € zusammen, der wiederum dem Kapitalstock zugeführt wurde. Im Jahr davor – 2015 – wurde ein Betrag von 17.213,- € erreicht. Es gibt 32 Dauerzustifter, 15 Personen haben einzelne Beträge gestiftet.

Unterstützt wurde die Stiftung aus den Kollekten einiger Trauerfeiern. Ferner gab es Erlöse aus dem Weihnachtsbasar, dem Erntedankfest, dem Konzert des Vocal-Ensembles. Der Männerkreis trägt zum Erfolg bei ebenso wie die Sammlung zu Gunsten eines runden Geburtstages.

In der Vergangenheit hatte sich auch der Schützenverein St. Georg beteiligt. Die Bereitschaft zur Unterstützung der Stiftung ist also ungebrochen, wenn auch nicht mehr in dem Umfang wie in den Anfangsjahren.

Aber – ich wiederhole es gerne jedes Jahr – Sie alle, die gesamte Bethlehemgemeinde, können stolz auf Ihre Stiftung sein. Sie arbeitet nachhaltig und schüttet Jahr für Jahr Erträge aus zum Wohle der gesamten Gemeinde.

Und daher auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Zustifter, die bereit sind, den Gedanken der Stiftung durch Zustiftungen weiterzuentwickeln.

2.) Wie haben sich die Zinserträge entwickelt?

Es wurden an Zinsen ausgeschüttet 22.390,66 €, im Vorjahr waren es nur 19.706,38 €.

Warum diese Steigerung trotz niedriger Zinsen? – Zinsen werden stets nachträglich von der Bank ausgezahlt. Wir hatten im vorletzten Jahr entsprechende Neuanlagen. Die ersten Zinserträge wurden also erst 2016 ausgezahlt.

3.) Wofür sind die Zinserträge ausgegeben worden, wie hat die Gemeinde von den Erträgen profitiert?

An erster Stelle steht die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit durch Herrn Philip Krieger. Hier finanziert die Bethlehem-Stiftung ¼ Stelle pro Jahr, ein weiteres Viertel wird vom Kirchenkreis unter dem Stichwort Bonifizierung bezahlt. Somit steht ½ Stelle für die Kinder- und Jugendarbeit der Bethlehemgemeinde zur Verfügung.

Die Ausgaben im Einzelnen:

11.242,92 € Personalkosten Herr Krieger

1.230,42 € Personalkosten Frau Lübbers, unsere Pfarrsekretärin

5.000,- € zweckgebundene Rücklage für die Jugendarbeit

600,- € Sachkosten Herr Krieger

152,26 € Getränke und Grillfleisch für das Stifterfest

98,84 € Portokosten

350,- € Zuschuss Sommerfreizeit Südtirol

150,- € Zuschuss Sweatshirts für die Jugend

216,60 € Nikolaustüten

2.000,- € Außenanlage Pfarrwiese (Pavillion)

353,- € Zuschuss zur Familienfreizeit Borkum

164,95 € Geburtstagspräsente und Preise

21.558,99 € Gesamtausgaben

Nicht ausgegebene Mittel aus Zinserträgen fließen automatisch in das Folgejahr und müssen dort zwingend angegeben werden.

4.) Wie sieht die Zukunft aus?

Wir haben viel erreicht, die Stiftung hat sich weiterentwickelt, sie arbeitet nachhaltig, d.h. auch weiterhin wird die Gemeinde Jahr für Jahr durch die Stiftung unterstützt.

Die Stiftung arbeitet über den Tag hinaus für die Zukunft, die nächste Generation. Sie plant langfristig. Sie arbeitet weiterhin für das ursprüngliche Ziel, den Erhalt der Pfarrstelle, sie arbeitet weiter vor allen für die Kinder- und Jugendarbeit, für den Zusammenhalt der Gemeinde, von jung bis alt.

Allerdings, um dies zu erreichen, brauchen wir mehr Dauerzustifter, die eine verlässliche Grundlage bilden. Dauerzustifter, d.h. kleine Beträge von 5,- €, 10,- €, oder 20,- € pro Monat.

Bitte überlegen Sie, ob Ihnen die Gemeinde dies wert ist.

Angesichts des hohen Kapitalstocks könnte bei Ihnen der Gedanke aufkommen, es sei ja nun genug erreicht worden. Leider falsch!

Nur durch stetige Weiterentwicklung der Stiftung, durch jährlich wiederkehrende Zustiftungen kann 1. der Niedrigzins ausgeglichen werden und 2.) die wiederangestiegene Inflationsrate von 2% aufgefangen werden.

Nur durch Ihre Zustiftungen erhalten wir jährlich eine reale Ausschüttung, die nicht aufgezehrt wird durch Inflation und Zinsverlust.

Seien Sie mutig, seien Sie spontan, richten Sie ein kleines Dauerkonto ein.

Wir schaffen das… gemeinsam, wenn wir gemeinsam der Stiftung die Treue halten, wenn wir gemeinsam die Stiftung stark machen, wenn wir uns gemeinsam für die Ziele der Stiftung einsetzen.

Jetzt komme ich zum Schluss noch zu einer guten Nachricht: Die Landeskirche hat wieder ein neues Bonifizierungsprogramm aufgelegt, ab 1. Juli diesen Jahres, zwei Jahre lang. Es gilt wieder: Für drei Euro gibt die Landeskirche einen Euro dazu, für 30 Euro gibt es 10 Euro usw. Also eine Verzinsung von 33%! Wo gibt es das sonst?

Nutzen Sie diesen Bonus der Landeskirche, haben Sie Mut für die Einrichtung eines Dauerkontos, oder auch für eine einzelne Zustiftung. Jeder Euro hilft der Gemeinde weiter.

Seien Sie solidarisch. Helfen Sie mit, die Gemeinde attraktiv zu gestalten und zukunftssicher zu machen. Jeder einzelne führt zu einer starken Gemeinschaft.

Gemeinsam sind wir stark!

Ihr Dieter Engemann

Aus 3 mach 4

Liebe Gemeindeglieder,

stellen Sie sich einmal vor, Sie kaufen auf dem Meppener Wochenmarkt 3 Pfund Spargel, und der freundliche Verkäufer gibt Ihnen daraufhin ein viertes Pfund als kleines Geschenk mit auf den Weg. Oder Sie suchen sich in einer Bücherei 3 spannende Bücher aus, und die Verkäuferin lächelt Sie an und sagt: „Ein viertes Buch Ihrer Wahl schenke ich Ihnen noch dazu.“ Ungewöhnlich und kaum zu erwarten? Dann lesen Sie mal weiter.

Die Landeskirche fördert seit über 15 Jahren intensiv die Errichtung und den Aufbau von kirchlichen Stiftungen, sowohl durch landesweite Kommunikationskampagnen als auch durch finanzielle Zuwendungen. Mittlerweile begünstigten schon vier Bonifizierungsaktionen die Gründung von selbstständigen und unselbstständigen Stiftungen sowie die nachhaltige Einwerbung von Zustiftungen und Erbschaften/Vermächtnissen bei bereits bestehenden Stiftungen. Die Landessynode hat nun für 2019 durch eine Verpflichtungsermächtigung Mittel für die Bonifizierung eingeworbener Drittmittel bereitgestellt. Damit soll für den Zeitraum vom 1. Juli 2017 bis zum 30. Juni 2019 nochmals die Gründung von Stiftungen angeregt sowie die weitere Einwerbung von Zustiftungen bei bestehenden Stiftungen honoriert werden.

Und hier komme ich auf die Geschichten vom Spargelbauer und der Buchhändlerin zurück. Konkret bedeutet das Angebot der Landeskirche nämlich: Sie gibt während dieses genanten Zeitraums für jegliche Zustiftung – egal in welcher Höhe – noch ein Drittel hinzu. Hierzu ein Beispiel: Sie entschließen sich, Ihrer Bethlehem-Stiftung 30 Euro zu überweisen. Prompt überweist die Landeskirche nach dem Motto „Aus 3 mach 4“ noch 10 Euro auf unser Konto. Suchen Sie heutzutage in Zeiten niedriger Zinsen mal eine Bank, die Ihnen ein derartiges Angebot machen würde.

Warum erzähle ich Ihnen das alles? Auch weiterhin sucht die Bethlehem-Stiftung Zustifter, die entweder einmalig oder noch besser mit einer monatlichen Zahlung dazu beitragen, dass die Stiftung auch künftig erfolgreich für uns alle arbeiten kann. Jede kleine Dauerstiftung mit einem Betrag von beispielsweise 5,- oder 10,- € monatlich hilft der Stiftung und damit unserer Gemeinde weiter. Entschließen Sie sich doch ganz spontan und richten bei Ihrer Bank einen Dauerauftrag ein. Die Kontonummer steht oben auf dieser Seite…

Abschließend möchte ich nochmals an unser Stifterfest am Freitag, dem 16. Juni 2017, erinnern. Ab 17:00 Uhr wird zunächst Herr Engemann den Rechenschaftsbericht der Stiftung mit den Ergebnissen des Jahres 2016 erstatten. Im Anschluss folgt dann ein besonders interessanter Vortrag durch Herrn Andreas Eiynck, Leiter des Lingener Emsland-Museums. Herr Eyinck ist Ethnologe, Landeshistoriker und bekannter Sachbuchautor. Er referiert an diesem Nachmittag über das Thema „Reformation im Emsland“. Um 19:30 Uhr wird uns dann das Neue Vocalensemble Meppen traditionsgemäß mit seinem „Swinging Summer-Konzert“ erfreuen. Auch in diesem Jahr lädt die Bethlehem-Stiftung hierzu besonders auch alle neuen Gemeindeglieder ein, die sich einen ersten und hoffentlich nachhaltigen Eindruck von unserem lebendigen Gemeindeleben machen können.

Bis dahin, ich hoffe, wir sehen und sprechen uns. Herzliche Grüße,

Ihr

Dr. Martin van der Ven

Das Kuratorium informiert

Das Kuratorium informiert

Liebe Gemeindeglieder,

das Reformationsjubiläum in diesem Jahr ist auch für Ihre Bethlehem-Stiftung Anlass zum Innehalten, Erinnern oder Neu-Lernen: Bitte notieren Sie sich schon jetzt, dass unsere jährliche Stifterversammlung am Freitag, dem 16. Juni 2017, stattfindet. Am Nachmittag wird zunächst Herr Engemann in bewährter Weise den Rechenschaftsbericht der Stiftung mit den Ergebnissen des Jahres 2016 erstatten. Im Anschluss werden Sie dann einen besonders interessanten Vortrag hören: Andreas Eiynck, der Leister des Lingener Emsland-Museums, ist Ethnologe, Landeshistoriker und bekannter Sachbuchautor. Er wird über das Thema „Reformation im Emsland“ referieren und uns mit Sicherheit viele noch unbekannte Aspekte näher bringen. Am Abend wird uns dann das Neue Vocalensemble Meppen in guter Tradition mit frühsommerlichen Melodien erfreuen und zum Mitsingen aufmuntern. Auch in diesem Jahr wird die Bethlehem-Stiftung zum Stifterfest besonders auch alle neuen Gemeindeglieder dazu einladen, sich einen ersten und hoffentlich nachhaltigen Eindruck von unserem lebendigen Gemeindeleben zu verschaffen.

Denn engagierten Nachwuchs brauchen wir alle, ob das der Kirchenvorstand, die verschiedenen Kreise der Gemeinde oder auch die Bethlehem-Stiftung betrifft. Vor allem sind wir nach wie vor auch auf der Suche nach neuen Dauerstiftern. Im vergangenen Jahr 2016 konnte die Bethlehem-Stiftung immerhin 14.652 € an Zustiftungen verbuchen. Die Summe kam durch 32 Dauerzustifter, 15 Einzelzustifter und weitere Zustiftungen durch besondere Ereignisse wie Trauerfälle, Geburtstage, Kollekten und Veranstaltungen zustande. Dies ist ja nun wirklich erfreulich. Wenn Sie aber überlegen, dass die Gesamtsumme bei dem derzeitigen Zinsniveau maximal 200 € an jährlichen Zinsen erwirtschaften kann, stellt sich bei genauerem Hinsehen doch die Frage, wie wir in den kommenden Jahren trotz des inzwischen erwirtschafteten stattlichen Vermögens unsere Ziele (aktuell weiterhin vor allem die Finanzierung des Jugenddiakons) weiterhin realisieren können. Die Schlussfolgerung muss also lauten: Da ist noch viel Luft nach oben. Jede kleine Dauerstiftung mit einem Betrag von beispielsweise 5,- oder 10,- € monatlich hilft der Stiftung und damit unserer Gemeinde weiter. Entschließen Sie sich doch ganz spontan und richten bei Ihrer Bank einen Dauerauftrag ein. Die Kontonummer steht oben auf dieser Seite…

Herzliche Grüße
Ihr
Dr. Martin van der Ven

Unterstützung der Jugendarbeit

Unterstützung der Jugendarbeit

Liebe Gemeindeglieder,

haben Sie eigentlich schon den neuen Pavillon gesehen, den unser Männerkreis in den vergangenen Monaten unter großem Einsatz errichtet hat? Da wurde auf dem Grundstück neben dem Pfarrhaus Erde verschoben, es wurden Platten verlegt und ein Strom- und Wasseranschluss geschaffen. Eine große Menge Material wurde benötigt, und mitunter sah man 6, 7 oder 8 Männer gleichzeitig frohgelaunt schuften. Im nächsten Jahr werden die verschiedenen Kreise diesen wirklich gelungen Ort für kleine Feste und Zusammenkünfte nutzen können. Auch eine Andacht unter freiem Himmel ist hier gut vorstellbar. Warum erzähle ich Ihnen das alles? Nun, auch hier konnte sich unsere Bethlehem-Stiftung nützlich machen. Sie wissen ja sicherlich, dass der große Schwerpunkt unseren Einsatzes auf der Unterstützung der Jugendarbeit und damit der Stelle von Herrn Philip Krieger liegt (für die Finanzierung der Pfarrstelle – den eigentlichen Gründungszweck – werden die von der Stiftung erwirtschafteten Zinsen gegenwärtig nämlich nicht benötigt). Daneben stellen wir im Bedarfsfall aber auch Gelder zur Unterstützung kleinerer Bauvorhaben in der Gemeinde zur Verfügung (ich erinnere zum Beispiel an den vor wenigen Jahren fertig gestellten Zaun).

Und da wir in Puncto Stiftung nicht umhin können, immer wieder über das liebe Geld zu reden, sei hier noch angemerkt, dass inzwischen auch die Jahresabschlüsse des Kirchenkreises für unsere Stiftung in Bezug auf die Jahre 2014 und 2015 vorliegen. Auch hier können sich unsere Ergebnisse wahrlich sehen lassen, und wir alle dürfen durchaus ein bisschen stolz auf das bislang Erreichte sein. Mit Ihrer kontinuierlichen Unterstützung wächst das Finanzvolumen der Bethlehem-Stiftung von Jahr zu Jahr, und trotz stetig sinkender Zinsen sind wir optimistisch, auch in den kommenden Jahren erfolgreich weiterarbeiten zu können – immer vorausgesetzt, Sie bleiben uns als Zustifter auch künftig gewogen. Denn Sie wissen ja: Ob kleine oder größere Zustiftungen – jeder Euro hilft unserer Gemeinde weiter!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr 2017.

Herzliche Grüße

Ihr

Dr. Martin van der Ven