Aus dem Männerkreis  „Männer Machen Mit“

Männerfrühstück

Nach nunmehr vier Jahren haben wir unser sog. „Männerfrühstück“ am Samstag, dem

  1. November 2023, wieder erfolgreich aktivieren können. Eine dreijährige Corona-Pause und eine kurzfristige Schließung unseres Albert-Schweitzer-Gemeindehauses im Herbst 2022 wegen möglicher statischer Probleme im Dachstuhl hatten uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. (Anmerkung: Nach einer Sicherungsmaßnahme kann das Gemeindehaus aber seit Anfang dieses Jahres wieder genutzt werden.) Wir konnten knapp 60 Teilnehmer zu dem Referat „Zukunftsfähige Kirche“ von Prof. Dr. Gerhard Wegner im Gemeindesaal begrüßen. (Prof.

Dr. Wegner war Begründer und langjähriger Direktor des sozialwissenschaftlichen Instituts der

Ev.-Kirche Deutschland und ist Landesbeauftragter des Landes Niedersachsen gegen Antisemitismus.) Traditionsgemäß folgten auch viele Mitglieder unserer Nachbargemeinde

„Maria- zum- Frieden“ unserer Einladung. – Gelebte Ökumene!

Nach einer kurzen Andacht servierte der Männerkreis ein zünftiges Frühstück, das gerne angenommen wurde. In seiner Rede skizzierte Prof. Wegner das Verhalten der christlichen Kirchenmitglieder, die heute noch rd. 50 % unserer Bevölkerung in Deutschland ausmachen. Ein großer Teil steht zur Kirche in einem loyalen Verhältnis, lässt sich aus besonderen Anlässen in der Kirche sehen, zahlt seine Kirchensteuern, ist aber nicht sonderlich aktiv in den Gemeinden. Begründet ist dies in der langjährigen Verbindung zur Kirche und aus gesellschaftlichen Gründen. Ca. 20% der Kirchenmitglieder befassen sich ernsthaft mit einem Kirchenaustritt in den nächsten Jahren, wobei nur ein geringer Teil über diesen Schritt gesprächsbereit ist. Eine lebendige aktive Kirche wird nur von einem kleinen Teil der Christen gelebt. Im Übrigen spielt eine christliche Verbindung im politischen Rahmen eine rasant abnehmende Rolle. Über das gesamte Spektrum unserer Gesellschaft stellt die „Ich-bezogene Einstellung“ eine Mehrheit dar. Der „Wir-Gedanke“ wird immer mehr ausgeblendet. Eine große Mehrheit vertraut auf die Entscheidungen und Weichenstellungen der übergeordneten Instanzen und Gremien. Der Glaube daran, dass „die da oben“ es schon richten werden, ist nicht zielführend. Der Redner stellte klar: Kirche lebt von der Basis in den Gemeinden, darin liegt die Zukunft der Kirche. In seinen Ausführungen streifte er auch die Problemstellungen in der katholischen Kirche. Hier stellen sich die hierarchischen Verhältnisse anders dar. Eine Aufbruchsstimmung ist aber unverkennbar, jedoch auch dort sieht er die einzelnen Gemeinden als Träger ihrer Kirche.

In der anschließenden recht lebhaften Diskussion bekundeten die Zuhörer ihre Zustimmung zu den Ausführungen des Professors und lassen auf ein gutes Echo hoffen.

Wir freuen uns auf das „Männerfrühstück“ im Herbst dieses Jahres!

Nikolausfeier

Sie ist inzwischen nicht mehr wegzudenken: unsere Nikolausfeier. Traditionsgemäß bei Kaffee, kalten Getränken, Kuchen und der musikalischen Begleitung durch unseren Organisten Heinz Detlau-Keire warteten rd. 30 Kinder in Begleitung ihrer Eltern und Großeltern auf den Nikolaus. Letzterer verteilte nach einigen gemeinschaftlich gesungenen Adventsliedern mit seinen Engeln Nikolaustüten.Diesmal enthielten die Tüten übrigens nicht mehr so viel Schokolade, da der Männerkreis diese regulierend mit Nüssen und Plätzchen gefüllt hatte. Nach einigen Erinnerungsfotos mit dem Nikolaus und seinen Engeln verabschiedete er sich bis zum Dezember 2024. Ein Dank bleibt an die fleißigen Hände für die Dekorationen, den Männerkreis und die Bethlehemstiftung für die finanzielle Unterstützung dieser Aktion.

Der stattliche Weihnachtsbaum 2023 wurde von Frau Niemann aus der Neelandstraße gespendet. Als Solitärbaum makellos aufgewachsen, zierte er in der Weihnachtszeit den Altarraum unserer Bethlehemkirche. Der Männerkreis sorgte, wie seit Jahrzehnten, für die Fällung, Aufstellung und Dekoration des Baumes. Mit der von Frau Brigitte Becker aufgestellten Krippe strahlte das Ensemble einen besinnlichen weihnachtlichen Touch aus.

Als weiteres steht für die 18 Männer des Kreises im Februar ein Boßelnachmittag mit anschließendem zünftigen Grünkohlessen an. Ende März werden Kohlegrill  und Fischangeln eingepackt und sorgen für einen erlebnisreichen Tag an einem Forellenteich. Fest eingeplant ist auch wieder ein Spargelessen mit unseren Frauen und auch weiterhin die Mithilfe bei den Festtagen und Aktionen unsererGemeinde. …………..Das sollte ein wenig Werbung sein, denn wir sind für jedes neue Mitglied in unserer Gemeinschaft dankbar. Wir treffen uns jeden zweiten Dienstagabend zum Klönschnack im Gemeindehaus. Na, wie wär´s mit einem „mal reinschnuppern“ !?     Termine findest Du auf der Termin- und Gruppenseite unserer Gemeinde am Anfang des Sprachrohres. 

Ihr Günter Rieken

Die Bethlehem-Stiftung informiert (März 2024)

Liebe Gemeindeglieder,

Stiften ist „typisch evangelisch“.

Die evangelische Kirche ist eine Stiftung Jesu Christi. Sie ist Ausdruck der Liebe Gottes zu den Menschen. Kirche ist an diese Liebe gebunden, will diese Liebe weitergeben und weitersagen.

So kann der Dank ein Grund sein, sich stiftend zu engagieren. Zu danken für das, was ich erhalten und erfahren habe und etwas davon weitergebe an andere.

Wer stiftet, will Gutes tun

Den Himmel verdienen kann sich niemand, auch nicht durch eine Stiftung. Doch als Mensch den Menschen langfristig etwas Gutes geben, das können wir. Es gibt viele kirchliche Stiftungen; das Niedersächsische Stiftungsgesetz räumt den kirchlichen Stiftungen eine gewisse Sonderstellung ein. Kirchliche Stiftungen zeichnen sich, wie der Name sagt, durch eine besondere Nähe zu kirchlichen Fragen aus: sie verfolgen ausschließlich oder überwiegend kirchliche Zwecke, sind von der Kirche gegründet, mit Kirche verbunden oder ohne Kirche nicht denkbar. Nur die Kirche kann auch staatskirchenrechtlich betrachtet – verbindlich sagen, ob die kirchliche Stiftung ihren Stiftungszweck erfüllt. Daher unterliegen kirchliche Stiftungen nicht wie weltliche Stiftungen der Aufsicht der staatlichen Stiftungsbehörde sondern weitgehend der kirchlichen Stiftungsaufsicht, die darauf achtet, dass der Stifterwille eingehalten wird und die Stiftungserträge dem Stiftungszweck entsprechend verwendet werden.

Wer stiftet, will Gutes tun. Er oder sie – viele Stifter sind Stifterinnen – setzen ihr Vermögen ein, um auf Dauer zu helfen, in Gesellschaft und Kirche hinein zu wirken und damit Zukunft zu gestalten. Das eigene Engagement, der eigene Wille findet eine endgültige Form. Der Rechtsgedanke der Stiftung findet sich bereits in der Antike. Die ältesten heute noch in Deutschland existierenden Stiftungen sind vor über 1000 Jahren entstanden und wirken fort. Sie überstehen politische und kulturelle Veränderungen und bleiben allein ihrer Satzung und damit dem Stifterwillen verantwortlich.

Stiftungen sind einzigartig.

Stiftungen unterstützen kirchliche Arbeit mit Jugendlichen oder mit Senioren. Stiftungen finanzieren Konzerte und Ausstellungen. Stiftungen tragen Krankenhäuser und Pflegedienste oder den Gospelchor von neben an. Stiftungen übernehmen Verantwortung in Gemeinden, für den Erhalt von Kirchengebäuden, aber auch für Personal in Gemeinden zum Erhalt gemeindlicher Arbeit. Stiftungen können von einzelnen oder Gruppen ins Leben gerufen werden. Unsere Bethlehem-Stiftung ist als Gemeinde eigene Stiftung gegründet worden. Sie ist damit der Bethlehem Gemeinde gegenüber verpflichtet und das in diesem Jahr schon seit 15 Jahren! Für Stifter ergeben sich steuerliche Vorteile, die aber nicht im Vordergrund stehen sollten. Denn Stiftungen leben von der guten Idee ihres Gründers, und Stiftungen brauchen Visionen und denjenigen, der sie dann umsetzt. Lassen Sie uns weiter im Gespräch bleiben als Gemeindeglieder und Fördernde unserer Bethlehem Stiftung. Als Kuratorium der Bethlehem Stiftung möchten wir schon heute darauf hinweisen, dass wir mit Ihnen am Sonntag dem 1. Dezember 2024 im Rahmen des Jubiläums „70 Jahre Kirchweihe“ unserer Bethlehemgemeinde auch unser 15-jähriges Stiftungsfest feiern wollen. Aus diesem Anlass laden wir alle Gemeindeglieder und Stifter der Bethlehem-Stiftung herzlich ein. Näheres wird Ihnen rechtzeitig bekannt gegeben.

Herzliche Grüße auch im Namen des Kuratoriums

Ihre Ulrike van der Ven

(Einige Textbausteine und das obige Foto wurden dem Referat für Fundraising/Stiftungsberatung der Webseite des Hauses kirchlicher Dienste der Landeskirche entnommen.)

Nachfolgerin von Detlef Klahr gewählt

Emden. Der lutherische Sprengel Ostfriesland-Ems hat eine neue Regionalbischöfin. Das teilt Pressesprecherin Dr. Hannegreth Grundmann mit. Die bisherige Superintendentin Sabine Schiermeyer wurde vom Personalausschuss der Hannoverschen Landeskirche zur Nachfolgerin von Dr. Detlef Klahr, der Ende August in den Ruhestand gegangen ist, gewählt.

Landesbischof Ralf Meister sagte: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Sabine Schiermeyer im Bischofsrat.“ Erstmalig werde der Bischofsrat der hannoverschen Landeskirche mit vier Frauen und zwei Männern besetzt sein. Sabine Schiermeyer überzeuge durch ihre positive, geistlich orientierte Ausstrahlung, ihre theologische Kompetenz und ihren klaren Leitungsstil. Durch ihre kommunikativen Fähigkeiten und ihre Überzeugung, auf weiter Fläche nah bei den Menschen sein zu können, bringe sie für ihren Dienst im Sprengel Ostfriesland-Ems beste Voraussetzungen mit, betonte Meister.

Sabine Schiermeyer wurde in Ostercappeln bei Osnabrück geboren und hat in Bad Essen Abitur gemacht. Sie studierte Evangelische Theologie in Münster und Göttingen. Das Vikariat, den Vorbereitungsdienst für künftige Pastorinnen und Pastoren, absolvierte sie in Fallersleben und im Predigerseminar Hildesheim. 1997 wurde sie in Rhode (Kirchenkreis Wolfsburg) zur Pastorin ordiniert und übernahm dort auch ihre erste Pfarrstelle. 2002 wechselte sie in die Kirchengemeinde Fallersleben. Nach einer Elternzeit arbeitete sie als Pastorin zunächst in Osnabrück und danach in Banteln (Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfeld). Von 2014 bis 2021 war Sabine Schiermeyer Pastorin in Rinteln. Die Kirchenkreissynode des Kirchenkreises Stolzenau-Loccum wählte sie im Februar 2021 zur neuen Superintendentin. Sie übernahm die Leitung des Kirchenkreises im September 2021.

Die Theologin hat eine Reihe von Fortbildungen im Bereich Liturgie und Predigtlehre sowie Führung und Leitung absolviert und ist als Autorin und Sprecherin von Andachten im NDR Hörfunk tätig. Die verheiratete Mutter von drei Kindern tritt ihr neues Amt voraussichtlich am 1. Februar 2024 an. Der Termin für den Einführungsgottesdienst steht noch nicht fest.

Zu ihrer neuen Aufgabe sagt Sabine Schiermeyer: „Über meine Wahl zur Regionalbischöfin freue ich mich sehr!“ Sie sähe den neuen Aufgaben im Sprengel Ostfriesland-Ems erwartungsvoll entgegen. In den Jahren als Gemeindepastorin im dörflichen und städtischen Kontext und als Superintendentin im ländlichen Raum sei es ihr wichtig gewesen, „nah bei den Menschen zu sein und mit ihnen vor Ort zu gestalten, was sie von ihrer Kirche brauchen“. Veränderung gehöre schon immer zu unserer lutherischen Kirche. „Wir können kostbare Traditionen hüten und zugleich neue Formen und Worte für die Hoffnung finden, dass Gott in der Welt ist und unser Leben begleitet und segnet.“

Sabine Schiermeyer ist als Theologin auch Andachtssprecherin Kirche im NDR. Bild: Jens Schulze

 

Ev. Jugend im Kirchenkreis Emsland-Bentheim

März
16.-22. März 2024
Skifreizeit Andermatt, Schweiz, 15-22 Jahre
23.-29. März 2024
Grundkurs für Gruppenleitende, Hallig Hooge

April
12. April 2024
Sprengeljugendkonvent
13. April 2024
Erste-Hilfe-Kurs, Meppen

Mai
03.-05. Mai 2024
Kirchenkreisjugendkonvent on Tour, Spiekeroog
30. Mai – 02. Juni 2024
Landesjugendcamp, Verden

Juni
29. Juni – 12. Juli 2024
Sommerfreizeit Südtirol, 13-15 Jahre

Juli
06.-13. Juli 2024
Sommerfreizeit Spiekeroog, 14-17 Jahre
16.07.-28. Juli 2024
Sommerfreizeit Toskana, 15-18 Jahre

August
09. August 2024
Sprengeljugendkonvent, Leer
17.-18. August 2024
Durchstarter*innen-Kurs, Papenburg
23.-25. August 2024
Evangelische Jugend on Tour, Paris

Oktober
11.-20. Oktober 2024
Teamer*innen on Tour, Südtirol

November
09.-10. November 2024
Kirchenkreisjugendkonvent im Jugendkloster, Ahmsen (mit Neuwahl des Kirchenkreisjugendvorstands)
16. November 2024
Sprengeljugendkonvent, Papenburg

Dezember
15. Dezember 2024
EJEB on Tour, Weihnachtsmarktbesuch

Termine zum Vormerken

Weltgebetstag Taiwan

Freitag, 1. März, 19.00 Uhr, Propstei-Kirche


Ökumenisches Mittagsgebet in der Passionszeit

ab dem 20. Februar, jeden Samstag und Dienstag von 12:00 Uhr bis 12:20 Uhr Propsteikirche


Ostertermine

Gründonnerstag, 28. März, 18:00 Uhr: Gottesdienst mit Tischabendmahl im Albert-Schweitzer-Haus (BuS-Team)

Karfreitag, 29. März, 10:00 Uhr: Predigtgottesdienst in der Bethlehemkirche

Ostersonntag, 30. März, 6:30 Uhr: Osterfrühgottesdienst mit Abendmahl in der Bethlehemkirche; anschl. Osterfrühstück

10:00 Uhr: Festgottesdienst mit Taufe und Konfirmation eines Konfirmanden in der Bethlehemkirche

Ostermontag, 31. März, 10:00 Uhr: Singegottesdienst in der Bethlehemkirche


Backen und Basteln

für Kinder im Alter von 3 -10 Jahren

Samstag, 4. Mai von 09.30 Uhr bis 12.30 Uhr im Albert-Schweitzer-Haus


Konfirmation

Sonntag, 28. April, 10:00 Uhr, Bethlehemkirche


Seniorenfrühstück

  1. März,10:00 Uhr
  2. April,10:00 Uhr
  3. Mai,10.00 Uhr

im Albert-Schweitzer-Haus


Christi Himmelfahrt

Donnerstag, 09. Mai, 10:30 Uhr, gemeinsamer Gottesdienst mit der Ev.- reformierten Gemeinde und  mit der Gustav-Adolf Gemeinde in oder an der Bethlehemkirche


Schulung Defibrillator

Die Bethlehemgemeinde hat einen Defibrillator angeschafft. Dieser dient im Notfall (Herzstillstand) zur schnellen Ersten-Hilfe- Maßnahme und wird demnächst an der Kirchenaußenwand angebracht. Am 23. April 2024, von 18.30 Uhr bis ca. 20.00 Uhr, bietet das DRK im Albert-Schweitzer-Haus eine Schulung an, damit auch Laien dieses wichtige Gerät im Notfall schnell und sicher einsetzen können.  Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 19. April im Pfarrbüro an.

Geistliches Wort

Die Jubiläumsausgabe des Sprachrohrs

So spricht Gott (Jes 46,4): Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.

Gerade ist die 100. Ausgabe des Sprachrohrs der Bethlehemgemeinde erschienen. Bis vor 25 Jahren hatten wir einen gemeinsamen Gemeindebrief mit der Gustav-Adolf-Gemeinde, seitdem das eigene Blatt. Ich möchte zu diesem – nicht grauen, sondern silbernen – Jubiläum einige Betrachtungen anstellen.

Zunächst hatte das junge Bethlehem-Sprachrohr eine Ein-Mann-Redaktion: Pastor Heinz Roth hat die Artikel geschrieben und zusammengestellt. Wer erinnert sich noch an die wunderbar gereimten Betrachtungen von „des Pfarrers Katz‘“?! Schon früh hat sich unsere Frau im Pfarrbüro, Ulrike Lübbers, an der Vorbereitung und Erstellung der Ausgaben beteiligt und ist bis heute die tragende Kraft, was jede Nummer samt allen veröffentlichten Daten angeht. In der aktuellen Redaktion haben wir darüber gesprochen, wie über einige Jahre und bis zu seinem viel zu frühen Tod Jörg Krips wichtige Impulse in die Gestaltung eingebracht hat: Er hat das Layout entwickelt und übernommen. Danach hat Herr Plogmann aus Lingen für einige Ausgaben das Layout gemacht und uns beraten, und seit fünf Jahren schon ist Frau Moormann von MEP-Druck unsere professionelle Ansprechpartnerin und Layouterin. Als Teil der Redaktion in den letzten sieben Jahren bin ich dankbar für die langjährige Arbeit des aktuellen Teams. Über viele Jahre haben als Redakteurinnen Christa Müller, Renate Nogatz und Charlotte Stellmacher alle wichtigen Ereignisse und Begebenheiten des Gemeindelebens in der kontinuierlichen Chronik des Gemeindebriefs festgehalten und tun das bis heute. Wer alle – oder auch nur einige – Hefte aufbewahrt hat und durchblättert, der findet eine solide Dokumentation des Bethlehem-Gemeindelebens, dazu viele Fotos unserer Konfirmandinnen und Konfirmanden, Fotos von Gruppen und Kreisen, von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen: lauter Bilder, die zum Beispiel Dr. Martin van der Ven anlässlich von Festen, Konzerten und Gottesdiensten gemacht und beigesteuert hat. Frau Senatorin Dröge aus der Gustav-Adolf-Gemeinde hat uns als Mitglied der Landessynode auf dem laufenden Stand gehalten, was die Beratungen in Hannover angeht und tut das weiterhin. Und entscheidend für den Erfolg des Sprachrohrs sind immer Spenderinnen und Sponsoren gewesen, die uns bei der Finanzierung geholfen haben, sowie die Verteilerinnen und Verteiler, die in großer Treue das Heft in die Häuser getragen haben. Herzlichen Dank für alle bereitgestellten Mittel und für alle Arbeit und Mitarbeit!

Dass wir noch einmal 100 Ausgaben schaffen werden bis zu einem goldenen Jubiläum ist aus verschiedenen Gründen unwahrscheinlich. Konzentrieren wir uns also darauf, qualitätvoll weiterzuarbeiten. Wichtig ist dabei, dass Du als Leserin oder Leser unserer Bethlehemgemeinde verbunden bleibst und jede Ausgabe wohlwollend-kritisch liest! Für Bemerkungen, Richtigstellungen und Korrekturen und natürlich auch für die Einreichung von Bildern und Beiträgen aus dem Gemeindeleben sind wir dankbar. Und wir vertrauen dabei auf die Zusage Gottes:

Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.

Freundlich grüßt im Namen der Redaktion

[Achim Heldt, P.]

Kirchenvorstandswahl 2024

Am 10. März 2024 wird in der Ev.-lutherischen Bethlehemgemeinde Meppen ein neuer Kirchenvorstand gewählt. Es gibt bei dieser Wahl einige Neuerungen!

Jede/r Wahlberechtigte bekommt Briefwahlunterlagen zugeschickt.  Und es wird auch die Möglichkeit für eine online-Wahl geben. So haben Sie die Möglichkeit, bequem „von zu Hause aus“ zu wählen, falls Sie es zeitlich nicht schaffen, am Wahltag in der Zeit von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr zum Albert-Schweitzer-Haus zu kommen, um dort Ihren neuen Kirchenvorstand zu wählen.

Machen auch Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch, und wählen Sie entweder per Briefwahl oder online oder im Albert-Schweitzer-Haus den neuen Kirchenvorstand.

Nähere Infos zur online-Wahl erhalten Sie im nächsten Sprachrohr, und hier stellen sich die Kandidat*innnen vor:

 

Hiltrud Ahrens

67 Jahre, ledig, selbständige Rechtsanwältin und Notarin. Zur Bethlehemgemeinde gehöre ich seit 1986.

Im Februar 2010 wurde ich in den Kirchenvorstand berufen.  2012 wurde ich bei den Kirchenvorstandswahlen gewählt und auch Mitglied im Kuratorium der Bethlehem-Stiftung. Seit 2012 bin ich stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende.

Da mir die vielfältige Gemeindearbeit Freude macht, möchte ich mich für eine weitere Wahlperiode in meiner Bethlehemgemeinde engagieren und diese in rechtlichen Dingen unterstützen, aber auch für sonstige Belange, die zur zukunftsorientierten Gestaltung des Miteinanders in unserer Gemeinde und deren Lebendigkeit wichtig sind, offen sein.

 

Christel Bohnenstengel aus Osterbrock

Kirche ist für mich, neben einem Platz für meinen Glauben an Gott, ein Ort der Versammlung, der Gemeinschaft und des Zuversichtfindens. Gemeinsam Kirche zu gestalten und mitzuwirken, stellt daher ein großes Anliegen für mich dar.

Mit meinen 55 Lebensjahren, in welchen ich bis heute als Restaurantfachfrau arbeite, lag mir immer der Wunsch am Herzen, Menschen eine gute Zeit zu schenken. Ganz nach dem Motto: „Gemeinsam lachen, en Toonmaken und dabei die Tiet vergessen.“

Diesen Gedanken folgend, organisiere ich bereits das monatliche Seniorenfrühstück in unserem Albert-Schweitzer-Haus und wünsche mir, dies in unserer Bethlehemgemeinde auch als Kirchenvorsteherin weiter zu tragen.

 

Swetlana Grune

45 Jahre, Meppen, verheiratet, 2 Kinder, Erzieherin.

Seit 2017 bin ich im BuS-Team und bereite die Abendgottesdienste in der Bethlehemkirche mit vor (BuS= Bethlehem um 6) und seit 2018 bin ich im Kirchenvorstand.

Beruflich bin ich als Erzieherin im Kindergarten des Vitus-Werks  in Haren tätig.

Im Kirchenvorstand möchte ich weiterhin insbesondere sowohl die Anliegen der Kleinsten und Allerkleinsten als auch die Interessen der mittleren Generation vertreten.

 

Antje Höbel

55 Jahre, verheiratet, 3 Kinder. Da ich aus einem christlichen Elternhaus stamme, hat mich Kirche und Gemeindeleben schon seit meiner Kindheit begleitet.

Über die Arbeit im Kindergottesdienst und in Jugendgruppen,  bin ich seit 2007 in der Bethlehemgemeinde aktiv und seit 2012 auch im Kirchenvorstand. 2016 habe ich die Ausbildung zur Lektorin gemacht und gestalte seitdem immer wieder sehr gerne Gottesdienste. Außerdem leite ich seit vielen Jahren die Vorbereitung und Ausführung des Krippenspiels.

Da mir die Arbeit in unserer Kirchengemeinde viel Freude macht, möchte ich gerne in einer weiteren Wahlperiode im Kirchenvorstand unsere Gemeinde mitgestalten.

 

Antje Middelberg

62 Jahre, Meppen, verheiratet, 2 Kinder, Förderschullehrerin.

Seit 2012 arbeite ich im Kirchenvorstand der Bethlehemgemeinde mit. 

Die Arbeit in unserem „BuS“-Team hat mir viel Freude gemacht und ebenso die Mitwirkung bei den Weltgebetstagen in ökumenischer Zusammenarbeit mit anderen Meppener Gemeinden.  

Mit Offenheit für neue Aufgaben möchte ich mich gerne auch weiterhin für ein lebendiges Gemeindeleben einsetzen.

 

Wilfried Pedd

71 Jahre, Meppen, ledig, Verwaltungsbeamter im Ruhestand. Seit 1960, also bereits seit meiner Kindheit, gehöre ich der Bethlehemgemeinde an.

Im März 2018 wurde ich in den Kirchenvorstand berufen und habe mich dort in den letzten sechs Jahren mit vielfältigen Aufgaben unserer Bethlehemgemeinde vertraut gemacht.

Die verschiedenen Tätigkeiten für unsere Kirchengemeinde habe ich mit viel Freude wahrgenommen und möchte die Gemeindearbeit gerne mit meinen Kenntnissen und Erfahrungen für eine weitere Wahlperiode in unserer Gemeinde engagiert fortsetzen.

 

Nicole Strecker

Mein Name ist Nicole Strecker, ich bin 49 Jahre alt und verheiratet.  Von meinen drei Kindern wird im kommenden Jahr meine jüngste Tochter konfirmiert. Beschäftigt bin ich seit neun Jahren in der Verwaltung unseres Kirchenkreises. Neben der allg. Verwaltungsarbeit bin ich vor acht Jahren zur Gleichstellungsbeauftragten des Kirchenkreises bestellt worden. In unserer Gemeinde liegt mein Schwerpunkt auf den Finanzen.

Seit Okt. 2023 bin ich Lektorin unserer Kirchengemeinde, darüber freue ich mich sehr. Mitglied der Kirchenkreissynode bin ich seit 2016; hier arbeite ich in verschiedenen Ausschüssen zum Wohle unserer Gemeinden mit. Ein besonderes Augenmerk liegt hier auf der Kirchenmusik und ganz besonders im Bereich der Popularmusik.

Meine christliche Sozialisierung habe ich in Hamm Westf. erfahren dürfen. Meiner Großmutter war es wichtig, dass wir als Kinder regelmäßig den Kindergottesdienst besuchten. So habe ich früh bereits im Kindergottesdienst mitgewirkt und bin später in die Jugendarbeit gewechselt. Seit zwölf Jahren wohnen wir in Meppen, ungefähr genauso lange engagiere ich mich ehrenamtlichen auf unterschiedliche Weise in den lutherischen Gemeinden unserer Stadt. In den Kirchenvorstand unserer Bethlehemgemeinde bin ich 2018 berufen worden. Die vertrauensvolle, sehr gute Zusammenarbeit im Kirchenvorstand hat mich ermutigt, als Kirchenvorsteherin zu kandidieren.  Gern möchte ich unserer Gemeinde einen Weg in die Zukunft ebnen, mitgestalten und mich für ein lebendiges Gemeindeleben einsetzen.  

 

Natalja Tide

Mein Name ist Natalja Tide, ich bin 43 Jahre alt und wohne seit 2001 in Meppen, habe drei Kinder und mache derzeit eine Umschulung zur pädagogischen Mitarbeitenden an Grundschulen.

Meine drei Kinder wurden alle in der Bethlehemkirche getauft, und unsere älteste Tochter wurde hier auch konfirmiert. Derzeit nimmt unsere mittlere Tochter am Konfirmandenunterricht teil, und  unsere jüngste Tochter ist im Sing- und Spielkreis der Gemeinde.

Dadurch habe ich einen Einblick in die Arbeit der Gemeinde, welche mir sehr zusagt, erhalten, weshalb ich durch eine engere Mitarbeit die Gemeinde, aber auch die Kinder- und Jugendarbeit gerne unterstützen würde.

Für Kinder und Jugendliche

„Schwarzbrot sollte es eigentlich nicht werden“

Am 05.10.23 fand das Stockbrot-Backen zum Abschluss des Sommers von den Singkreisen statt. So manches Kind bemerkte dieses Jahr, dass verkohltes Brot nicht schmeckt, also haben kurzerhand die Eltern die Stöcke in die Hand bekommen, und die Kinder tobten im Garten umher.

Es war ein schöner, geselliger Nachmittag, und selbst ein paar Regentropfen hier und da störten uns dabei nicht.

Wir freuen uns schon auf das Stockbrot-Backen im nächsten Jahr!

Mit der Arche in den Zoo

Am 21.10.23 haben wir unter dem Motto „Arche Noah“ unsere Reise in den Tierpark Nordhorn angetreten. Es sei gesagt, dass wir mindestens genauso nass geworden sind wie vermutlich auch Noah mit seinen Tieren.

Nach einem kleinen Gottesdienst, in dem wir uns mit der Geschichte befasst hatten, ging es mit dem Bus los, und als wir ankamen regnete es in Strömen!

Zum Glück klarte es nach kurzer Zeit auf, und die Kinder konnten in aller Ruhe den Park entdecken. Mit Begeisterung wurden auch der Aufgaben- und Fragezettel mit Hilfe der Eltern ausgefüllt. So mussten sie z.B. die Tiere suchen, über die wir im Gottesdienst gesprochen hatten oder das Muster eines Zebras abmalen.

Mit einem gemeinsamen Lied beendeten wir den Besuch im Tierpark und traten die Heimfahrt an.

Ein paar Kinder waren sich übrigens sicher, dass der Bus während der Fahrt genauso wackelte wie die Arche auf dem Wasser!

In der Weihnachtsbäckerei…

…werden wir nicht sein, aber es wird genauso toll werden! Am 14.12.2023 findet in der Bethlehemkirche ein Adventssingen statt. In gemütlicher Atmosphäre wollen wir, wie letztes Jahr, alte und neue Weihnachtslieder singen.

Linda Wagner

Anmeldungen bitte bis zum 11.12.2023 an Linda Wagner oder im Pfarrbüro.

Baumschmuck aus Salzteig

Du brauchst:  1. ) 2 Tassen Mehl                 4.) 1 Strohhalm

                           2.) 1 Tasse Wasser              5.) Wolle oder einen anderen Faden

                           3.) 1 Tasse Salz                     6.) Fingerfarbe oder einen Tuschkasten

Mische die Zutaten 1-3 zu einem Teig zusammen, sollte er zu klebrig sein, nimm noch ein bisschen Mehl dazu.

Du kannst dann mit Ausstechformen Figuren ausstechen, genau wie bei normalem Plätzchenteig. Benutze dann den Strohhalm, um ein Loch oben in die Figur zu stechen, dort kommt später das Band durch.

Nun kommt der Teig auf einem Blech in den Ofen. Salzteig mag keine große Hitze, dann bekommt deine schöne Bastelei Risse. Stelle den Backofen auf ca. 50° ein und backe deinen Teig 1 Stunde lang. Stelle den Backofen auf ca. 120° und backe den Teig nochmals 2 Stunden.

Nach dem Abkühlen kannst du deine Figuren schön bemalen, den Faden durchziehen und aufhängen!

Oh Tannenbaum

Jedes Jahr steht in der Kirche ein großer Tannenbaum…

 
Kennst du alle Weihnachtslieder?

 

 

Die Bethlehem-Stiftung informiert

Liebe Gemeindeglieder,

schon wieder geht ein Jahr zu Ende, und erfahrungsgemäß ist es dann Zeit für einen Rückblick und eine Bilanz. Was unsere Stiftung betrifft, stand ein Großteil unserer Aktivitäten in den vergangenen anderthalb Jahren im Zeichen der Ukraine-Hilfe. Wie ich schon vor einiger Zeit festhielt, hatten sich mehrere Kuratoriumsmitglieder schon im Februar 2022 nach Beginn des russischen Angriffskriegs überlegt, nach dem Motto aktiv zu werden: „Nicht nur über den Krieg schimpfen, sondern am Frieden arbeiten.“ Realistisch betrachtet geht dies konkret aber ja nur in ganz kleinen und überschaubaren Bereichen. Inzwischen hat sich die Idee als Glücksgriff erwiesen, die frühere Begegnungsstätte im Philipp-Melanchthon-Haus am Albert-Schweitzer-Weg als vorübergehende Unterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine zu nutzen. So konnten wir mit vielen helfenden Händen zahlreiche Möbel, Küchengeräte, Waschmaschine, Trockner und eine Dusche organisieren und aufstellen, sodass hier zeitweilig 7 geflüchtete Menschen aus der weitgehend zerstörten Stadt Mariupol im besetzten Südosten der Ukrainer Unterkunft fanden. Ein weiteres Paar kam – ebenfalls mit freundlicher Unterstützung durch den Vermieter Herrn Thomas Oehm – in einer geeigneten Wohnung in der Mozartstraße unter. Und wirklich alles hat bislang gut geklappt: Der sechsjährige Zakhar besucht inzwischen die neue Grundschule in Esterfeld, und alle Erwachsenen haben schon nach kurzer Zeit eine Arbeit gefunden. Alle sind ein wenig zur Ruhe gekommen und empfinden dankbare Gefühle, hier in Meppen in Sicherheit zu sein. 

Am 1. November sind jetzt auch die letzten Mitglieder der großen Familie in entsprechende Wohnungen in der Mozartstraße gezogen, und auf Wunsch von Herrn Oehm soll nun das Projekt „Ukrainer-Hilfe“ im Philipp-Melanchthon-Haus beendet werden, das immer nur ein Provisorium war. Einige Möbelstücke haben unsere Freunde aus der Ukraine für ein angemessenes Entgelt erworben. Die übrigen Haushaltsgegenstände und Möbel wollen wir dem SKF Meppen bzw. dem Sozialamt der Stadt Meppen und eigenen bedürftigen Gemeindegliedern für eine kleine finanzielle Gegenleistung überlassen.

Auch weiterhin steht ansonsten die Unterstützung der Kinder-und Jugendarbeit in unserer Gemeinde ganz im Vordergrund der Stiftungsaktivitäten. So haben wir Frau Linda Wagner bei ihrem hervorragenden Arche-Noah-Projekt und einem Ausflug zum Tierpark Nordhorn finanziell unterstützt. Außerdem konnten wir Kinder und Jugendliche unterstützen, die an kirchlichen Veranstaltungen teilnehmen und beispielsweise anfallende Kursgebühren nicht aus eigener Tasche finanzieren können.

Wie Sie sehen, stehen konkrete Hilfestellungen bei gemeindenahen und christlichen Aufgaben ganz im Zentrum unserer Bemühungen, sodass Sie unverändert davon ausgehen können: Ihre dankbar von uns entgegengenommenen Zustiftungen sind in guten Händen.

Lassen Sie uns in diesen schwierigen Zeiten hoffen, dass das Weihnachtsfest berechtigten Anlass zu Hoffnungen auf Frieden in dieser Welt gibt.

Ihr

Dr. Martin van der Ven

Weltgebetstag 2024

Ein Hoffnungszeichen gegen Gewalt und Hass

„… durch das Band des Friedens“

Zum Weltgebetstag 2024 aus Palästina

Die Gottesdienstordnungen für den ersten Freitag im März haben lange Entstehungsgeschichten. In Deutschland ist diese mit der Veröffentlichung der Liturgie im September des Vorjahres abgeschlossen. Die Texte, Lieder und Gebete spiegeln den Alltag, die Leiden und die Hoffnungen der Christinnen wider, die sie entwickelt haben, um sie mit anderen weltweit zu teilen.

Die Gottesdienstordnung aus Palästina für den WGT 2024 ist vor dem 7. Oktober 2023, dem brutalen Angriff der Hamas und der sich daraus entwickelnden kriegerischen Auseinandersetzungen entstanden. Sie kann keine aktuellen Bezüge enthalten; auch wenn alle diejenigen, die mit den palästinensischen Schwestern die Friedenssehnsucht teilen, diese für ihr Mitgehen und Mitbeten benötigen. So werden mögliche Ergänzungen und Bausteine für die Gottesdienstordnung vom WGT-Komitee aus Palästina und von uns voraussichtlich bis zum Jahresende zur Verfügung gestellt.

Die biblischen Texte in der Gottesdienstordnung, besonders Psalm 85 und Eph 4,17 können in der aktuellen Situation tragen. Mit ihnen kann für Gerechtigkeit, Frieden und die weltweite Einhaltung der Menschenrechte gebetet werden. Die Geschichten der drei Frauen in der Gottesdienstordnung geben einen Einblick in Leben, Leiden und Hoffnungen in den besetzten Gebieten. Sie sind Hoffnungskeime, die deutlich machen, wie Menschen aus ihrem Glauben heraus Kraft gewinnen, sich für Frieden zu engagieren. Ihre Erzählungen sind eingebettet in Lieder und Texte, die den Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit und vor allem die Hoffnung darauf ausdrücken.

Zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Artikels sind Gaza, Hamas, Israel und Palästina Themender Nachrichten. Wie die Situation zum 1. März sein wird, ist leider nicht absehbar. Wird weiterhin Krieg herrschen, wird es zumindest eine Waffenruhe geben oder wird ein Weg gefunden für eine sichere und gerechte Lebensmöglichkeit der Menschen in Israel und Palästina? Kann der Gewalt, die nie eine vertretbare und heilvolle Lösung ist, ein Ende gemacht werden?

Am 1. März 2024 wollen Christ*innen weltweit mit den Frauen des palästinensischen Komitees beten, dass von allen Seiten das Menschenmögliche für die Erreichung eines gerechten Friedens getan wird.

Schließen auch Sie sich am 1. März 2024 über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg mit anderen Christ*innen zusammen, um auf die Stimmen von Frauen aus Palästina und ihre Sehnsucht nach Frieden in der Region zu hören und sie zu teilen.

Das Deutsche Komitee hofft, dass der Weltgebetstag 2024 in dieser bedrückenden Zeit dazu beiträgt, dass, gehalten durch das Band des Friedens, Verständigung, Versöhnung und Frieden eine Chance bekommen, in Israel und Palästina, im Nahen Osten und auch bei uns in Deutschland.

(2842ZmL)Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e. V.

Stein, 21.10.2023

In Meppen sind wir in Gebet und Handeln mit Palästinas Frauen verbunden am

Freitag, dem 1. März 2024 um 19.00 Uhr in der Propsteikirche