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Konfirmandenunterricht

Auch heute, im Jahr 2014, ist der Konfirmandenunterricht eine wichtige Säule in der Gemeindearbeit. Über knapp zwei Jahre werden junge Menschen dabei begleitet, ihre Gemeinde kennenzulernen, aber auch sprachfähig in Glaubensfragen zu werden.

In den letzten Jahren sind die Jahrgänge durchaus gewachsen, so dass es sich mit Beginn des Kurses 2013-2015 ergeben hat, Konfirmandenunterricht in zwei unterschiedlichen Formen zu geben, um der Größe des Kurses gerecht zu werden. In Meppen wird in der traditionellen Form 14tägig dienstags 16.30-18.30 Uhr unterrichtet, in Osterbrock dagegen ist einmal im Monat Unterricht, jeweils von 9-12 Uhr. Jedoch ist es im Regelfall die vierzehntägige Unterrichtsform, die in der Bethlehemgemeinde angeboten wird und die der Kirchenvorstand mit der neuen Konfirmandenordnung 2013 festgelegt hat.

Neben den Unterrichtseinheiten zu den Grundlagen des christlichen Glaubens (z.B. Aufbau der Gemeinde und des Gottesdienstes, Bibel, Vater Unser, Glaubensbekenntnis, Sakramente) ist die Konfirmandenzeit durch verschiedene Aktionen geprägt. So werden immer wieder einmal Gäste eingeladen (z.B. Bestatter, Vertreter der Ökumene und Diakonie), um mit ihnen persönlich ins Gespräch zu kommen und auf diese Weise mehr über bestimmte Arbeitsfelder zu erfahren, die eng mit christlicher Kirche verbunden sind. Außerdem finden Fahrten statt, wie z.B. eine Konfirmandenfreizeit in der Mitte der Konfirmandenzeit.

Aber auch Tagesfahrten, wie z.B. in das Kloster Frenswegen, wo sich im Rahmen des Konfirmandentages alle Konfirmanden des Kirchenkreises Emsland-Bentheims treffen, oder in die Gedenkstätte Esterwegen, wo es für die Jugendlichen ein bewegender Moment ist, gemeinsam zu erinnern und sich bewusst zu werden, dass christliche Nächstenliebe Mut macht, zu erinnern und sich gegen Diskriminierung einzusetzen.

Auf diese Art ist die Konfirmandenzeit eine prägende Zeit für die Jugendlichen, um in ihrem Glauben zu wachsen, aber auch Fragen zu stellen. Aber auch, um mit den Eltern ins Gespräch zu kommen und sie aktiv einzubeziehen. Und es ist schön, zu erleben, dass immer wieder auch Ehrenamtliche Zeit finden, die Jugendlichen in dieser Zeit – im Unterricht oder auf den Fahrten – zu begleiten.